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Das Mörchnerkar

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Österreich / Tirol / Schwaz, Bezirk / Zillertal / Zemmgrund / Mörchnerkar

An­fahrts­be­sch­rei­bung

von Mayrhofen zum Gasthof Breitlahner, dort Parkmöglichkeit (kostenpflichtig), auf dem Weg 523 zur Berliner Hütte

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Geröllhalde und anstehender Fels

Fund­s­tel­len­typ

Natürlicher Aufschluss

Geo­lo­gie

Zentralgneis (Glimmergneise, Augengneise, Tonalite).

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine bekannt

Letz­ter Be­such

August 2011

GPS-Ko­or­di­na­ten

Mörchnerkar im Zemmgrund (N 47° 1' 59" E 11° 51' 2")



Mörchnerkar im Zemmgrund

WGS 84: 
Lat.: 47,03305556° N, 
Long: 11,85055556° E
WGS 84: 
Lat.: 47° 1' 59" N,
   Long: 11° 51' 2" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

Alpenvereinskarte Zillertaler Alpen Mitte Nr. 35/2

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=1051
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

Mörchnerkar, Zemmgrund, Zillertal, Schwaz, Tirol, AT
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (7 Bilder gesamt)

Eisenrosenbergwerk
Aufrufe (Bild: 1282688556): 4478
Eisenrosenbergwerk

große Kluft in der sogenannten Eisenrosenzone im Mörchnerkar-Gebiet (Zemmgrund, Zillertal); an den Kluftwänden waren zahlreiche Hämatitreste zu sehen; die Tiefe beträgt 2-3m; Foto August 2010

Copyright: Goldi85
Beitrag: Goldi85 2010-08-25
Alte Kluft
Aufrufe (Bild: 1189282762): 5989
Alte Kluft

im Mörchnerkar mit dem typischen Anzeichen der Einschnürung.

Copyright: Granat83
Beitrag: Granat83 2007-09-08
Sammlerunterkunft
Aufrufe (Bild: 1189282558): 5041
Sammlerunterkunft

im Mörchnerkar.

Copyright: Granat83
Beitrag: Granat83 2007-09-08

Ausführliche Beschreibung

Von der Berliner Hütte folgt man zunächst dem Weg 502 zum Schwarzsee, biegt dann aber in Richtung Schwarzenstein ab und erreicht nach ca. 2 Stunden das Fundgebiet. Ab dem Saurüssel befindet man sich schon in der fündigen Zone, die sich bis zum Schwarzenstein erstreckt.

Am Saurüssel wurde vor vielen Jahren wunderbare Amethyste, darunter auch Szepter gefunden. Kurt Nowak entdeckte dort einen der größten jemals in den Alpen gefundenen Amethyste, dieser maß 78 cm. Nachdem diese Fundstelle bekannt wurde, wurde sie entsprechend intensiv bearbeitet. Dazu wurde auch schweres Gerät eingesetzt, dies ist jedoch im Ruhegebiet „Zillertaler Hauptkamm“ verboten, so dass sogar mehrmals die Polizei anrückte. Nach Aussage der Hüttenwirtin und eines Nationalparkwächters ist dies auch heute noch manchmal der Fall. Heute dürften die Fundmöglichkeiten dort nur noch sehr gering sein.

In Richtung Schwarzenstein enthalten die Klüfte überwiegend Bergkristall und die Kluftdichte nimmt deutlich ab, während im Bereich davor Amethyst häufiger vorkommt. Da diese Fundstelle schon sehr lange bekannt ist, ist sie auch entsprechend abgesucht. Man stößt fast an jeder Stelle auf ausgeräumte Klüfte. Für Funde sind also gerade frisch ausgeaperte Bereiche interessant, aber auch in alten Klüften kann man noch fündig werden. Muskovit kann man fast überall finden, da ihn die meisten Sammler liegen lassen. Oft findet man auch Adular und Periklin in den losen Blöcken. Ebenso lagen im Gletscherbereich z.T. größere Blöcke mit Aktinolith herum.

Alle Angaben beziehen sich auf die oben genannte Karte. Da man bei dem beschriebenem Fundgebiet in weglosem Gelände unterwegs ist, sollte man trittsicher sein und sich auch mit Orientierung bei schlechtem Wetter auskennen. Viele Stellen sind z.T. auch sehr steil bzw. steinschlaggefährdet, also bitte entsprechend vorsichtig sein und nicht überschätzen!

Mineralien (Anzahl: 30)

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Hinweis

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ZurücksetzenAlBBaBeCCaClFFeHKMgNaOPPbSSiSrTiY
Adular (Var.: Orthoklas)r
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 32.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Aktinolithi
Aktinolith konnte in losen Blöcken unterhalb des Gletschers gefunden werden. Wo genau der Ursprung des Material liegt konnte nicht festgestellt werden, es ist jedoch wahrscheinlich, dass diese durch den Gletscher verfrachtet wurden.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
M
Amethyst (Var.: Quarz)i
Amethyst ist wohl eines der im Mörchnerkar meistgesuchten Minerale, kommt er dort doch im Vergleich zu anderen Fundstellen recht häufig vor. Besonders begehrt sind Szepterbildungen, bei denen Amethyste auf klarem Bergkristall aufsitzen.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
r
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 30.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
'Apatit-Gruppe'r
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 32.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Aquamarin (Var.: Beryll)r
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 30.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Bergkristall (Var.: Quarz)r
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 30.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Eisenrose (Var.: Hämatit)r
Dieter Stengel
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Euklasr
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 32.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
M
Fluoritr
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 33.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
M
Hämatiti
Hämatit kommt als Eisenrosen in der so genannten ´Eisenrosenzone´ vor.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
r
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 32.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Magnetitr
Eigenfund Georg Bode
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Muskovitr
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 30.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Periklin (Var.: Albit)r
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 32.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Rutilr
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 32.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Schörlr
Eigenfund Georg Bode
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
BM
Skolezitr
Hochleitner, R., Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, 31.
(Tirol/Schwaz, Bezirk/Zillertal/Zemmgrund/Mörchnerkar)
M
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 26. Feb 2021 - 11:28:46

Mineralbilder (58 Bilder gesamt)

Hämatit (Var.: Eisenrose)
Aufrufe (Bild: 1300814743): 2187
Hämatit (Var.: Eisenrose)

7x6x3cm. Es handel sich um eine 15mm dicke, massive Eisenrose mit circa 3cm Durchmesser. Sie ist hochglänzend, unbeschädigt und sitzt exponiert auf einer kleinen Matrixplatte. Mörchnerkar, Österrei...

Sammlung: cafzwei
Copyright: cafzwei
Beitrag: cafzwei 2011-03-22
Mehr   MF 
Amethyst
Aufrufe (Bild: 1361176820): 1506
Amethyst

Österreich/ Mörchenkar/Zillertal

Sammlung: A.Steiner, Bramberg
Copyright: dendrocopos
Beitrag: dendrocopos 2013-02-18
Mehr   MF 
Amethyst Zepter
Aufrufe (Bild: 1365709706): 1747, Wertung: 8.5
Amethyst Zepter

Fundort: Mörchner, Zillertal, Tirol; Größe: 5,8 x 3,0 x 1,5 cm;

Sammlung: Josef Huber
Copyright: Josef Huber
Beitrag: huber 2013-04-11
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 3)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 26. Feb 2021 - 11:28:46

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Aktualität: 26. Feb 2021 - 11:28:46

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • R. Exel. Die Mineralien Tirols, Bd.2, 1982, Athesia, Bozen. S.157.
  • Hochleitner, R. (1989): Mineralfundstellen im Land Tirol, Weise Verlag, München 1989, S.29-33.
  • Kirchtag, H. (1990): Facettierter Mondstein vom Mörchner Kar im Zillertal.- Lapis, Jg.15, Nr.5, S.33.
  • Extra Lapis No. 12: Zillertal
  • Lapis 11/1986
  • Lapis 10/2003
  • Lapis 5/2006
  • Burgsteiner, E. ...wie im Märchen: ein großartiger Amethyst-Fund im Mörchnerkar/Zillertal. Min.-Welt 6/2004, S.35-37.
  • Min.-Welt 2/2006

Quellenangabe

Einordnung