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De Natura Fossilium - Handbuch der Mineralogie

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Inhaltsbeschreibung

Georgius Agricola veröffentlichte seine zehn Bücher De Natura Fossilium im Jahr 1546. Zugleich war damit ein Markenzeichen in der Entwicklung der mineralogischen Literatur seiner Zeit gesetzt. Stellten diese Bücher doch das erste mineralogische Handbuch von gewaltiger Gelehrsamkeit dar. Das über viele "Felder" verstreute überlieferte Wissen über die "fossili" (Minerale) aus antiker und mittelalterlicher Zeit wurde gleich einem Brennglas als neuzeitliche Wissenschaft von den Mineralien in einen kompletten Werk zusammengefasst. Alle praktischen Erfahrungen seiner Zeit, über Berg-, Hütten- und Bauleute über Vorkommen, Gewinnung, Aussehen, Struktur, Eigenschaft und Verwendung der "mineralia" mündete erstmals in einer systematisch ordnenden Wissenschaft.

Die "Zehn Bücher" stellen zugleich die zehn Kapilel des Buches dar und stellen sich wie folgt dar

  • Quellen
  • Widmungsbrief an Herzog Moritz vom 13.02.1546
  • Erstes Buch (Allgemeine Mineraleigenschaften)
  • Zweites Buch (Terra (Erden))
  • Drittes Buch (Succioncreti - magere (Salze))
  • Viertes Buch (Sussioncreti – fette (Bitumina))
  • Fünftes Buch (Lapides gemmae, mamora, saxa)
  • Sechstes Buch (Lapides gemmae, mamora, saxa)
  • Siebentes Buch (Lapides gemmae, mamora, saxa)
  • Achtes Buch (Metalla recrementa)
  • Neuntes Buch (Metalla recrementa)
  • Zehntes Buch (Miste (Gemische))

Anmerkung: Alle Angaben in Klammern sind vom Buchbesprecher.

Verwiesen sei auch auf Agricolas wichtigstes Werk De Re metallica Libri XII, das zehn Jahre später, 1556, also nach seinem Tode erschien.


Beurteilung

Das Buch stellt eine wahre Fundgrube mineralogischen und kunsthistorischen Wissens dar und kann nur jedem Mineralfreund empfohlen werden. Es gibt einen tiefen Einblick in die wissenschaftliche Gedankenwelt seiner Zeit. Zugleich lobenswert ist der niedrige Preis des Bandes, der durch den Marixverlag nachgedruckt wurde.


Besprochen


Einordnung