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DER MINERALIENATLAS STEHT KURZ VOR DEM AUS!

HELFEN SIE UNS, DIE URHEBERRECHTSÄNDERUNG IN DER DERZEIT GEPLANTER FORM ZU VERHINDERN


Liebe Besucherin, lieber Besucher,

warum sehen Sie diesen Text? Der Betreiber des Mineralienatlas hat sich entschieden, heute aus Protest gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform Sie zu informieren. Dieses Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform wird dazu führen, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleinste Internetplattformen müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels fehler- und missbrauchsanfälliger Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten alle Webseiten für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Beides zusammen würde die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit erheblich beeinträchtigen.

Dies würde unsere Plattform in vollem Unfang betreffen. Da wir die rechtlichen Risiken kaum tragen können könnte dies zum Einstellen unseres Internetangebotes führen.

Gegen die Reform in ihrer gegenwärtigen Fassung protestieren auch rund fünf Millionen Menschen in einer Petition, Wikipedia, 145 Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen, Wirtschafts- und IT-Verbände (darunter Bitkom, der deutsche Start-Up-Verband oder der Chaos-Computer-Club), Internet-Pioniere wie Tim Berners-Lee, Journalistenverbände sowie Kreativschaffende.

Wir bitten Sie deshalb darum, die Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu kontaktieren und sie über Ihre Haltung zur geplanten Reform zu informieren.

KONTAKTIEREN SIE IHRE ABGEORDNETEN NOCH HEUTE



 

Alexandrit-Effekt

Farbwechsel eines Minerals (Kristalls) je nach Beleuchtung; z.B. von Blau, Blaugrün, Grün oder Violett (im Tageslicht) zu Rot, Rötlichviolett oder Violett (bei Kunstlicht/Glühlampen, Kerzen etc.)

Der Begriff wurde erstmals bei Alexandrit, einer im Tageslicht grünen und im Kunstlicht rötlich-violetten Cr-haltigen Varietät des Chrysoberyll beobachtet; ist aber auch eine charakteristische Eigenschaft mancher Fluorite, Turmaline, Granate, Korund, Disthen, Monazit, Diaspor und Spinell.

Der Alexandrit-Effekt beruht darauf, daß die o.a. Mineralien definierte Teile des sichtbaren Lichts absorbieren und gemeinsame Charakteristika in den Absorptionspektren besitzen. Diese Spektren zeigen die unterschiedlichen Wellenlängen des sichtbaren Lichts, bzw. welche Anteile vom Mineral/Kristall absorbiert werden und welche Lichtanteile das Mineral/Kristall (fast) unlimitiert durchdringen können. Das Auge erfasst alle nicht-absorbierten Lichtanteile, wodurch der visuelle Gesamtfarbeneindruck entsteht.

Ein ähnlicher Farbwechsel kann durch Tageslicht-Fluoreszenz (z.B. bei Fluorit) bedingt sein, dieser hat nichts mit dem Alexandrit-Effekt zu tun.


Literatur

  • Schmetzer, K.; 1993; Farbwechselnde Fluorite; Extra-Lapis, 4, 68-69
  • Schubert, J.; 1984; Physikalische Effekte-Anwendungen, Beschreibungen, Tabellen.

Quellangaben


Einordnung