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Aluminothermische Verfahren

Aluminothermische Reaktion
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Aluminothermische Reaktion

Aluminothermische Herstellung von Mangan; durchgeführt im Rahmen des chemischen Praktikums an der Uni Marburg 2009

Copyright: Hg
Beitrag: Hg 2013-03-21
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Unter aluminothermischen Verfahren versteht man die Umsetzung verschiedener Metalloxide mit Aluminium unter Bildung von reinen Metallen und Aluminiumoxid.

Geeignet ist dazu das Elemente Eisen (Fe), welches im sog. Thermitverfahren entsteht und zur Verschweißung von Eisenbahnschienen vor Ort sowie von großen Profilen angewendet wird.

Daneben wird das aluminothermische Verfahren überall dort angewendet, wo eine Verwendung des billigen Kohlenstoffs als Reduktionsmittel nicht möglich ist. Auch, wenn man die Bildung von Carbiden verhindern will. Das kann im Falle von Chrom auf nicht-elektrolytischem Wege der Fall sein. Daneben kann man Mangan (Mn), Titan (Ti), Wolfram (W), Vanadium (V), Kobalt (Co), Nickel (Ni), Zirkon (Zr), Bor (B) und Silicium (Si) auf diese Weise herstellen.

Reaktionsgleichung am Beispiel des Thermitverfahrens: Fe2O3 + 2 Al → 2 Fe + Al2O3

Zur Zündung des Verfahrens braucht man initial kurzfristig eine sehr hohe Temperatur. Hierzu benutzt man sog. "Zündkirschen", meist Mischungen aus Bariumperoxid mit Magnesium.



Literatur:

  • A.F. Hollemann & N. Wiberg. Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 91.-100. Aufl. W. de Gruyter, Berlin, New York. 1985. S.1147, 52.869, 1082.

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