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Karl Ernst Andrée

Karl Ernst Andrée (* 10. 3. 1880 in Bad Münder/Deister, † 18. 8.1959 in Göttingen) war ein deutscher Geologe und Paläontologe.

Er promovierte 1904 an der Universität Göttingen, 1910 folgte die Habilitation. 1910 bis 1915 war er Privatdozent an der Universität Marburg, zwischen 1915 und 1945 ordentlicher Professor für Geologie und Paläontologie (und zeitweise auch Rektor) an der Albertus-Universität in Königsberg (heute Kaliningrad, Rußland) sowie Direktor der Königsberger Bernsteinsammlung - diese wurde 1944 über Göttingen ausgelagert und 1958 in die Obhut der Georgia Augusta übergeben. Von 1946 bis 1951 war Andrée Hochschullehrer an der Universität Göttingen.

Publikationen (Auswahl):

  • 1904: Der Teutoburger Wald bei Iburg.
  • 1914: Verschiedene Beiträge zur Geologie von Canada.
  • 1920: Geologie des Meeresbodens.
  • 1921-1922: Geologie in Tabellen für Studierende der Geologie, Mineralogie und des Bergfachs, der Geographie und der Landwirtschaft.
  • 1930: Karl Ernst Adolf von Hoff als Schriftgelehrter und die Begründung der modernen Geologie.
  • 1937: Der Bernstein und seine Bedeutung in Natur- und Geisteswissenschaften, Kunst und Kunstgewerbe, Technik, Industrie und Handel.
  • 1938-1941: Regionale Geologie der Erde (Herausgeberschaft gemeinsam mit A. Brouwer & W. H. Bucher).
  • 1951: Der Bernstein: das Bernsteinland und sein Leben.
  • 1960: Hundert Jahre Evolutionsforschung: das wissenschaftliche Vermächtnis Charles Darwin (mit G. Heberer).

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