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Anthropogene Mineralien

Mineralien (bzw. chemische Substanzen, welche in ihrer Zusammensetzung mit natürlichen Mineralien identisch sind und/oder charakteristische Kristalle bilden), die durch technologische Prozesse, Umwelteinflüsse an Gebäuden, in alten Grubenbauen oder durch gezielte Kristallzüchtung enstehen.
Ausgenommen hiervon sind Schlackenmineralien, welche gesondert betrachtet werden.

  • Chalkanthit-Neubildungen in Schwefelsäure verarbeitenden oder metallurgischen Betrieben
  • Ausblühungen in alten Grubenbauen
  • Sulfate und Nitrate, welche infolge chemischer Veränderungen, bzw. Verwitterung der Bausubstanz (Mauerwerk, Tunnel, Zement) enstehen (Gips, Salpeter)
  • Mineralien, die durch Sublimation von durch Menschen erzeugten Dämpfen gebildet werden.
  • Synthetisch erzeugte (gezüchtete) Kristalle
  • "Zementkupfer", das ist Kupfer, das aus Cu-Sulfat-haltiger Lösung in alten Grubenbauen abgeschieden wird, wenn diese mit Eisengegenständen zusammentreffen. Man kennt z.B. aus Schönbrunn/Sachsen Eisenschienen, auf denen sich ged. Kupfer abgesetzt hat.

s.a. > Mineralneubildung, Synthetische Verbindungen mit Granatstruktur, künstliche Kristalle


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