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Atramentstein

In Goslar wurde Produkt des Feuersetzens, sofern es sich nicht um ein Erz handelte, als Atramentstein bezeichnet. Gleichbedeutend dazu wurde der Begriff des Kupferrauchs verwendet. Das sind die im Rammelsberg durch die Bedingungen des Röstens und der anschließenden Reaktion mit Wasser und Luft entstandenen wasserarmen Vitriole (Sulfate des Eisens, Kupfers, Zink). Dies wurden beim Vitriolsieden in verkaufsfertige, nicht immer einheitliche Vitriole umgewandelt.


Literatur:

  • Reinhard Roseneck (Hrsg.) (2001). Der Rammelsberg. 1000 Jahre Mensch-Natur-Technik. Verlag Goslarsche Zeitung. Bd.2, S.344ff.

Einordnung: