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Aufbewahrungstipps

Eine befriedigende Sammlung bedarf zweierlei Dinge: Stücke, die einem gefallen und eine adäquate Aufbewahrung, die die Stücke auch zu repräsentieren vermag. Die schönsten Mineralien sind auch nur dann schön, wenn sie entsprechend aufbewahrt werden.

Kleinstufen lassen sich gut in verschließbaren Plastikkästchen aufbewahren. Dort sind sie, falls montiert, stoßsicher und staubfrei gelagert. Allerdings verlieren sie bei dieser Lagerung eine gewisse optische Befriedigung; will man sie sich genau ansehen, müssen sie erst aus dem Kästchen entnommen und von Kitt entfernt werden (was bei zerbrechlichen Stücken auch gerne mal in die Hose geht). Alternativ kann man sie in Pappfaltschachteln oder verschließbaren Holzschachteln aufbewahren.

Solche Holzschachteln kann man kaufen. Besser ist es aber, wenn man etwas handwerklich begabt ist und Geld sparen will, sich selber welche zu bauen.

Die Materialien hierfür sind in jedem Baumarkt für ein paar Euro (natürlich je nach Umfang) zu erhalten.

Für eine vollständige Holzschachtel braucht man:

  • zwei stabile, aber dünne Holzplatten (meistens als Bastelware erhältlich)
  • zwei bis drei Holzlatten (vorher überlegen, was für Stücke rein sollen, damit die Schachtel nicht zu flach wird)
  • Schaumstoff (nicht zu fest und luftig)
  • ein bis zwei Aluminiumstangen (in etwa so hoch wie die Holzlatten)
  • Scharniere und ein Verschluss

Man sägt sich die Holzlatten auf die Boden- und Deckplatten zurecht und leimt sie auf (Leimen ist besser als Nageln oder Schrauben, weil das dünne Holz dann nicht splittert).
Man sollte genau arbeiten, mehrmals messen, damit der obere Teil auch genau auf den unteren passt.
Nun schraubt man die zwei Teile mit den Scharnieren zusammen (hier sollte man nun vorsichtig schrauben, weil geklebte Scharniere nicht lange halten).
Jetzt ist die Schachtel an sich fertig. (Bild 1)

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Je nach dem, wie man nun den Innenraum aufteilen will, sägt man sich die Aluminiumstangen zurecht und klebt sie in den Innenraum (Bild 2).

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Jetzt schneidet man den Schaumstoff zurecht, damit er zwischen die Alustangen passt (Bild 3). Wenn man will, kann man diese dann auch noch in die Schachtel kleben.

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Jetzt ist die Holzschachtel fertig.
Eine solche Aufbewahrung von Stücken hat den Vorteil, dass sie durch den Schaumstoff stoßfest gelagert und fixiert sind (wenn er dick genug ist). Sie sind staubfrei und dunkel gelagert, was empfindlichen Mineralien, z.B. Realgar, Proustit und anderen Sulfosalzen, optimalen Schutz bietet. (Bild 4)

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Außerdem lassen sich die Stücke gut betrachten, da eine Fixierung an der Schachtel nicht nötig ist.

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Eine weitere Möglichkeit zur Aufbewahrung sieht man auf dem letzten Bild. In dieser Schachtel sind Micromounts aufbewahrt. Aufgrund ihrer Größe sollte man sie in dem Kästchen fest fixiert lassen. Die Kästchen selber sind durch die Alustangen in der Holzschachtel fixiert und fliegen nicht herum.

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