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Aufschlagwasser

Wasser, das einem Kehrrad bzw. Wasserrad zugeführt wird, nennt man Aufschlagwasser. Das Wasser wurde Übertage über einen sogenannten Obergraben dem Rad zugeführt. Die Räder dienten zum Antrieb von Wellen, z.B. bei einem Pochwerk, oder trieben ein Pumpengestänge zum Sümpfen der Gruben an.

Waren keine Fließgewässer vorhanden, sammelte man Wasser in Teichen und führte das Aufschlagwasser über ein Schiebersystem durch einen Schacht den Wasserrädern zu. Diese Schieber waren in den Deichen, in einem sogenannten Striegelhaus, eingebaut.


Quellenangaben


Einordnung