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Mathias Auinger

Mathias Auinger (* 8. 5. 1810 in Lindach; † 11. 10. 1890 in Wien) war ein österreichischer Paläontologe.

Auinger war ursprünglich Soldat und Burggendarm, er hatte keine höhere Schulbildung. 1849 wurde „Hof-Hausknecht im k. & k. Hof-Mineralien-Cabinet“ und 1859 Aufseher ebendort. Von 1871 bis zu seiner Pensionierung 1878 hatte er den Beamtenstatus inne.

Wissenschaftlich arbeitete er sich, seiner fehlenden Ausbildung zum Trotz, bis zum Kustos am Mineralienkabinett hinauf. Dort verwaltete er nicht nur die Sammlung, sondern entdeckte in langjähriger (auch nach der Pensionierung fortgesetzter) Arbeit auch zahlreiche neue Formen fossiler Mollusken.
Seine wissenschaftlichen Verdienste (auch um das Museum der Geologischen Reichsanstalt in Wien) wurden 1882 mit der Ernennung zum Korrespondenten der Geologischen Reichsanstalt geehrt.

Er war Mitarbeiter sowohl von Moriz Hoernes (mit dem er „Die fossilien Mollusken des Tertiärbeckens von Wien“ verfasste) als auch von dessen Sohn Rudolf Hoernes (mit diesem gemeinsam: „Die Gastropoden der Meeresablagerungen der I. und II. miocänen Mediterranstufe in der österreichisch-ungarischen Monarchie“, 1879-1891).
Auch an den von Gustav Schwartz v. Mohrenstein publizierten Monographien über die Gattungen Rissoa und Rissoina (Über die Familie der Rissoiden und insbesondere die Gattung Rissoina, Wien 1860; Über die Familie der Rissoiden, II, Rissoa. Wien 1864) hatte er wesentlichen Anteil.


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