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Mineralogische Streifzüge durch Nordwest-Sachsen

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  • Autor: Dieter Bartnik
  • Verlag: Eigenverlag Dr. D. Bartnik, Feldstraße 32, 04288 Leipzig, Tel.:034297 –1 24 31.
  • 126 Seiten. 2006. Preis ca. € 18.-


Inhaltsbeschreibung

Mit dem vorliegendem Buch Mineralogische Streifzüge durch Nordwest-Sachsen versucht der Autor eine bestehende Lücke über die Minerale von NW-Sachen und ihre Verbreitung zu schließen. Im ersten Teil des Buches erfolgt eine sehr interessante historisch-mineralogische Bestandsaufnahme zu früheren Mineralsammlern, Naturalienkabinetten bis zu den heutigen Sammlungen der Leipziger Universität. Der zweite Buchteil stellt die Minerale und deren Fundstellen in NW-Sachsen vor. Ein Verzeichnis dieser Minerale und deren Varitäten, sowie ein umfangreiches Literaturverzeichnis (88 Titel!) runden den Band ab.

1. Einleitung

2. Historischer Abriss

2.1. Erste mineralogische Anzeichen

2.2. Der Vater der Mineralsammler

2.3. Der älteste sächsische Mineralienkatalog

2.4. Die Leipziger Naturalienkabinette des 17. bis Anfang des 19. Jahrhunderts aus mineralogischer Sicht

2.5. Das Museum Richterianum

2.6. Das Lincksche Naturalienkabinett

2.7. Das Museum Leskeanum

2.8. Der Mineralienhändler Geißler

2.9. Fischer von Waldheim

2.10.Der Mineraloge Christian Samuel Weiss

2.11.Zur Geschichte der Mineralogie und Sammlung an der Leipziger Universität

3. Mineralogische Sammlungen in den Museen

3.1.Private Sammlungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert

4. Minerale und ihre Fundstellen

4.1 Geologischer Überblick

4.2. Hinweise zur mineralogschen Literatur

4.3. Verhaltensregeln beim Sammeln

4.4. Beschriftung der Minerale

5. Anhang

Literatur

Verzeichnis der Minerale und ihrer Varitäten.

Den einzelnen Kapiteln sind zahlreiche historische Stiche, gelungene Mineralfotos und Fundstellenskizzen beigefügt.


Beurteilung

Wieder ein Band der Wissenslücken für Mineralsammler Sachsen und besonders dessen Nordwestteils schließt. Die umfangreiche, historische Recherche über vergangene Sammlerpersönlichkeiten aus dem Privatleben besticht. Die Fundstellenbeschreibungen basieren weitgehend auf den jahrelangen persönlichen Erfahrungen des Verfassers. Dabei nehmen die nordwestsächsischen Achate eine besondere Stellung ein. Die Fundstellen sind nicht chronologisch oder regional geordnet, sondern werden zugleich mit den alphabetisch beschriebenen Mineralnahmen in deren jeweiligen Zusammenhang aufgeführt. Dies macht die gezielte Suche nach speziellen Fundstellen als Lokalname im Band etwas schwierig. Man muss da erst über den "Schlüssel" der zum gesuchten Fundort vorkommenden Mineralien gehen. Im Anhang wäre da vielleicht ein Register, nach Fundstellen-Ortsnamem geordnet, von Vorteil gewesen.

Im Gesamteindruck aber ein gelungener Band zur Erweiterung des mineralogischen Kenntnisstandes aller Interessierten.


Besprochen von


Einornung