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Erich Bederke

Erich Bederke (* 3. 6. 1895 in Grünberg/Schlesien, † 1978 in Göttingen) war ein deutscher Geologe.

Er studierte ab 1913 Chemie und Physik und ab 1917 Geologie und habilitierte sich 1923 an der Universität Breslau (heute Wrocław, Polen), wo er zwischen 1931 und 1945 ordentlicher Professor für Geologie sowie Direktor des Geologischen Institutes war. Am Ende des Zweiten Weltkriegs sorgte er für eine Evakuierung eines Großteils der geologisch-paläontologischen Sammlungen aus Breslau, die so den Krieg überstanden. Von 1946 an war er bis zu seiner Emeritierung ordentlicher Professor für Geologie an der Universität Göttingen und Kurator der dortigen geowissenschaftlichen Sammlungen.

Publikationen (Auswahl):

  • 1918: Serpentinverwitterung im Zobtengebiet und ihre Altersstellung.
  • 1924: Das Devon in Schlesien und das Alter der Sudetenfaltung.
  • 1927: Die tektonische und magmatische Stellung der schlesischen ‚Syenite’.
  • 1929: Die varistische Tektonik der mittleren Sudeten.
  • 1957: Alter und Metamorphose des kristallinen Grundgebirges im Spessart.
  • 1968: Atlas zur Geologie (mit H. G. Wunderlich).

Ehrungen:

  • 1948: Hans-Stille-Medaille
  • 1961 Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina
  • 1963: Gustav-Steinmann-Medaille


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