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Die Zyklopensteine im Aachener Wald

Steckbrief

Land

Belgien

Re­gi­on

Lüttich (Liège; Luik), Provinz / Lüttich (Liege), Bezirk / Raeren / Hauset / Zyklopensteine

GPS-Ko­or­di­na­ten

Zyklopensteine - N 50° 43' 21" E6° 05' 48"



Zyklopensteine

WGS 84: 
Lat.: 50,7225° N, 
Long: 6,09666667° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 43' 21" N,
   Long: 6° 5' 48" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

Top25 NRW 5202, Aachen

An­fahrts­be­sch­rei­bung

In Deutschland A 44 bis Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch, dann weiter auf der belgischen A 3. Erste Abfahrt hinter der Grenze (Eynatten) abfahren. Dann Straße Richtung Hauset. Nach ca. 2 km besteht eine Parkmöglichkeit am Grenzübergang Köpfchen. An der Haltestelle Altes Zollamt dem Weg am Waldrand ca. 1 km folgen.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Sandstein - und Quarzitblöcke

Geo­lo­gie

Santon/Oberkreide

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Naturdenkmal, keine Zugangsbeschränkungen

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=60
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (12 Bilder gesamt)

Aachener Sande
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Aachener Sande

Wurzelteller einer vom Sturm Kyril entwurzelten Buche an den Zyklopensteinen in Aachen

Copyright: bardenoki
Beitrag: bardenoki 2007-02-17
Zyklopensteine
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Zyklopensteine

Aachener Wald

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Beitrag: bardenoki 2007-02-17
Zyklopensteine
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Zyklopensteine

Aachener Wald

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Beitrag: bardenoki 2007-02-17

Ausführliche Beschreibung

Beschreibung

Im Aachener Wald, nahezu auf der Grenze zwischen Deutschland und Belgien, findet man in einem ansonsten von den lockeren Aachener Sanden bestimmten Gebiet, große Sandstein- und Quarzitblöcke, die sogenannten Zyklopensteine. Auch wenn ihr Erscheinungsbild von den umgebenden Sanden auf den ersten Blick grundlegend verschieden ist, werden sie dennoch ebenfalls den Aachener Sanden zugeordnet.

Die Aachener Sande, die dem Santon zugerechnet werden, deren genaue chronologische Einordnung aufgrund einer unzureichenden Fossilführung aber nicht eindeutig möglich ist, weisen gewöhnlich eine Mächtigkeit von 40 - 60 m auf. Sie sind gelegentlich zu Bänken von Sandsteinen verkittet bzw. Quarziten verkieselt. Durch fortschreitende Erosion im Tertiär zerfielen diese Bänke schließlich in einzelnen Blöcke. Manche Autoren nehmen zudem an, dass die Zyklopensteine nicht an ihrer heutigen Position entstanden sind, sondern dass sie sich ursprünglich auf höherem Niveau befunden haben und während der Eiszeiten durch Rutschen in die heutige Lage gelangten.

Insgesamt können auf dem etwa einen Hektar großen Gebiet am Aachener Landgraben im lichten Buchenwald rund 50 Blöcke unterschiedlicher Größe gezählt werden. Der größte schaut mit gut 20 m3 aus der Erde heraus. Die meisten Zyklopensteine dieses Naturdenkmals befinden sich auf belgischen Gebiet, aber auch auf der deutschen Seite sind einige anzutreffen. Sie sind ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, ebenso für Kinder- und Jugendgruppen, zum Teil mit waldpädagogischer Ausrichtung.

Gesteine (Anzahl: 3)

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Legende

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Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 10. Nov 2018 - 13:39:31

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Richter, D. Aachen und Umgebung. Slg. geol. Führer, Bd.48, 1985.
  • Vigener, M. Schneeberg und Zyklopensteine, Grenz-Echo Verlag, 2003.
  • Ribbert, K.-H.. Geol. Karte von Nordrhein-Westfalen 1:100000, Erl. Blatt C 5502 Aachen, 1992.

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