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François Beudant

François Sulpice Beudant (* 5. 9. 1787 in Paris; † 10. 12 1850 ebenda) war ein französischer Mineraloge und Geologe.

Beudant studierte an der École Polytechnique und an der École normale supérieure. 1811 übernahm er eine Professur für Mathematik am Lyzeum in Avignon, zwei Jahre später eine Physikprofessur am Lyzeum in Marseille. Ab 1814 arbeitete er als Unterdirektor für das Königliche Mineralienkabinett, wo er sich auch mit der Systematik von Mineralien befasste.Durch seine Aufnahmearbeiten während einer Studienreise durch Ungarn (1818) entstand die erste gedruckte geologische Karte Siebenbürgens.
1820 wurde er zum Professor für Mineralogie und Physik an der Sorbonne berufen, diese Stelle hatte er bis 1839 inne. Danach wirkte er als Generalinspektor des französischen Schulwesens.

Beudant machte Kristallisationsversuche und formulierte daraus einen Grundsatz, der als „Beudantsches Gesetz“ bekannt ist.
1824 beschrieb und benannte er die Mineralien Azurit und Brucit, ebenso das Mineral Alunit, das er neu benannte (alter Name Aluminilit).
1832 beschrieb und benannte er die Mineralien Anglesit, Clausthalit, Covellin, Erythrin, Krokoit, Leadhillit, Mimetesit, Proustit, Smithsonit, Sylvin und Stromeyerit.
Ebenfalls 1832 entdeckte er das Mineral Linneit (Beschreibung und Benennung des Minerals 1845 durch Haidinger zu Ehren von Carl von Linné) und beschrieb das Mineral „Siderose“, das 1845 von Haidinger in Siderit umbenannt wurde.


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