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Glasfluss mit Cristobalit-Sphärolithen

Glasfluss mit Cristobalit-Sphärolithen

Dieser Glasfluss mit Cristobalit-Sphärolithen stammt aus der Sammlung der berufsbildenden Schule und ist dort seit mehr als einhundert Jahren das "pièce de resistance", wenn es um den Werkstoff Glas geht. Lehrer und Schüler sind dann gleichermassen fasziniert. Das Material stammt wahrscheinlich aus Gablonz in Tschechien, einer bekannten Glasmacherstadt. Bei den Sphärolithen im Glas handelt es sich um Christobalit-Sphärolithe, analog zu deren Bildung in Obsidian oder bei der Bildung von Lithophysen in sauren Vulkaniten. Solche Sphärolithe entstehen spontan bei äußerst langsamer Abkühlung einer Glasmasse, z.B. beim Ausbrand eines Glashafens mit einem noch größeren Anteil enthaltenem Restglases. Solch ein Vorgang wird heutzutage vermieden, was die Seltenheit dieses doch sehr ansprechenden Glases verursacht. Der bei der Verarbeitung nötige hohe Aufwand durch einen Glasschleifer oder Edelsteinschleifer und die enorme Sprödigkeit des Materials sind ebenfalls Faktoren der Seltenheit des Materiales. Größe des Stückes etwa 75 mm x 63 mm.

Copyright:

Klaus Schäfer

Beitrag:

Klaus Schäfer - 2019-04-15 13:34:20

Anzahl der Bildaufrufe:

133 (seit 14. Feb. 2008)

Sammlung:

Berufsbildende Schule Idar-Oberstein

Lizenzinformation:

Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung

Bildnummer:

1555328060


Zuordnungen


Cristobalit - Bildertabelle Mineral

Beitrag: 335705 - Forumsbeitrag


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