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Prof. Dr. Reinhard Brauns

Prof. Dr. Reinhard Anton Brauns (* 20.08.1861 Uslar; + 28.01.1937 Bonn) war ein deutscher Mineraloge.

Der Mineraloge und Petrograph war bereits durch das Elternhaus (sein Vater war Landvermesser), durch Ausbildung und Beruf den Geowissenschaften zugewandt. Brauns war Professor für Mineralogie an der Universität Bonn und an der Universität Gießen.

Ab der Jahrhundertwende bis 1932 war er im Bergbaubereich langjährig bei der Bohrverwaltung der Saline Schönebeck/Elbe tätig und befaßte sich dort u.a. mit den Bohr- und Abteufvorhaben. Als Regierungsbaumeister bewohnte er ein Diensthaus im Felgeleber Weg auf dem Grundstück der Salinenverwaltung.

Eine seiner Veröffentlichungen war das Buch Mineralogie aus der Sammlung Göschen.

Das Mineral Reinhardbraunsit ist nach ihm benannt.


Literatur:

  • Die optischen Anomalien der Krystalle. Leipzig: S. Hirzel, 1891.
  • Das Mineralreich. Stuttgart 1903.
  • Reinhard Brauns, Karl Franz Johann Chudoba: Allgemeine Mineralogie. 12.Aufl. der "Mineralogie". Berlin: de Gruyter, 1968.
  • Reinhard Brauns, Karl Franz Chudoba: Spezielle Mineralogie. Unveränd. Nachdr. d. 11., erw. Aufl. d. Mineralogie 1964. Berlin: de Gruyter, 1979.
  • Über die Ursache der anomalen Doppelbrechung einiger regulär krystallisirender Salze: Marburg 1883.
  • Reinhard Brauns: Die Mineralien der Niederrheinischen Vulkangebiete, Mit besonderer Berücksichtigung ihrer Bildung und Umbildung, E. Schweizerbart’sche Verlagsb., Stuttgart 1922.
  • Anleitung zum Bestimmen der Mineralien von C.W C. Fuchs, 8.Aufl., Neu bearbeitet von Reinhard Brauns, Dr. Phil., Geh. Bergrat, Professor an der Universität Bonn, Verlag von Alfred Töpelmann (Vormals J. Ricker),Giessen 1930.
  • Walther Fischer: Brauns, Reinhard Anton. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Bd.2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S.562.
  • Masberg, P. (2016). Reinherd Anton Brauns - ein Leben für die Mineralogie. Min.-Welt, Jg.27, H.6, S.70-91.

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