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Brikett

Durchlöcherte Braunkohlebrikett
Durchlöcherte Braunkohlebrikett

China.

Doc Diether
Normalbrikett
Normalbrikett

Deutschland.

Doc Diether
Brikett
Brikett

Deuben, Burgenlandkreis, Kohlerevier Weißenfels, Sachsen-Anhalt.

Doc Diether

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Sprachlich kommt "Brikett" aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Ziegelstein. Im Allgemeinen versteht man hier Braunkohlebrikett. Diese können aber auch seltener aus Steinkohle sein.

Quaderförmige Briketts haben gegenüber normaler Kohle den Vorteil, dass sie sich wegen ihrer regelmäßigen Form gut und leicht zusammenstellen bzw. stapeln lassen und daher einen nur verhältnismäßig geringen Raum einnehmen. Sie sind praktisch zu handhaben und nehmen auch bei feuchter Lagerung kaum Feuchtigkeit auf. Auch deshalb sind sie ein gutes Brennmaterial.

Im Prinzip wird Braunkohle gemahlen, gesiebt und dann getrocknet. Danach preßt man sie unter hohem Druck in ihre bekannte Form.

Das gleiche Verfahren kann auch bei anderen festen Brennstoffen verwendet werden, am häufigsten bei Holz. Bei der Pressung (Brikettierung) von Holz entstehen Holzbriketts. Seltener werden Briketts auch aus Pflanzenresten oder Altpapier hergestellt. Diese dürfen jedoch nur in speziell dafür zugelassenen Anlagen verbrannt werden.

Neben Brennstoffen werden unter anderem auch Erze, Abfälle, auch Schrott und Futtermittel segmentiert und brikettiert. Dazu zählt Eisenschwamm, der vor der weiteren Verarbeitung "brikettiert" wird. Die Briketts oder Pellets sind industriell Gattierungsbestandteil für Grauguß aus dem Kupolofen oder für die Stahlerzeugung im Elektrolichtbogenofen.


Literatur:

  • Ost-Rassow. Lehrbuch der Chemischen Technologie, 27.Aufl., J.A.Barth Verlag, Leipzig. 1965, S.852.

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