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Alexandre Brongniart

Alexandre Brongniart (* 10. 2. 1770 in Paris; † 7. 10. 1847 ebenda) war ein französischer Mineraloge, Geologe, Zoologe und Chemiker.

1794 wurde er zum „ingénieur des mines“, 1797 zum Professor für Naturgeschichte an der École Centrale des Quatre-Nations berufen, 1818 schließlich zum „ingénieur en chef des mines“.
1822 wurde er Nachfolger von R.-J. Haüy als Professor für Mineralogie am Muséum national d’histoire naturelle.

Seine frühen Arbeiten betrafen unterschiedliche zoologische und mineralogisch-geologische Themen, 1813 beschrieb das vulkanische Gestein Trachyt.
Für die Paläontologie wichtig waren seine Studien über Trilobiten und seine Beiträge zur Stratigraphie – er verwendete Leitfossilien, um geologische Schichten zu unterscheiden.
Er publizierte zudem zur Geologie des Schweizer Jura und war der erste Wissenschafter, der die geologischen Ablagerungen des Tertiärs in ihrer chronologischen Abfolge ordnete und beschrieb. Brongniart gilt als Erstbeschreiber mehrerer Minerale.



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