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Buttgenbach, Henri

Henri Jean Francois Buttgenbach (* 5. Februar 1874 Ensival (bei Verviers); † 29. April 1964 Brüssel) war ein belgischer Bergbauingenieur und Mineraloge.

Buttgenbach studierte Bergbauingenieur an der Universität Lüttich, befasste sich aber auch mit Mineralogie bei Giuseppe Raimondo Pio Cesàro, promovierte aber nicht.

Buttgenbach arbeitete in der Bergbauindustrie in Mexiko, Kalifornien, Florida, Sumatra, Chile und Argentinien, Tunesien, Marokko, Südafrika und vor allem in belgisch Kongo ab 1902. 1921 bis 1945 war er Professor für Geologie an der Universität Lüttich (als Nachfolger von Cesàro).

Viele seiner Arbeiten über Mineralien und Lagerstätten betrafen Belgien und den Kongo.

Das 1925 im Kongo entdeckte Mineral Buttgenbachit wurde nach ihm benannt. Er selbst ist Erstbeschreiber mehrerer Mineralien wie Cornetit (1916), Cesàrolith (1920), Fourmarierit (1924) und Thoreaulith (1933).

Er war Mitglied der Königlich Belgischen Akademie der Wissenschaften und Ehrenmitglied der Mineralogical Society of Great Britain and Ireland.


Literatur:

  • Tableaux des constantes géométriques des minéraux, Lüttich 1918.
  • Les minéraux et les roches, 7. Aufl., Paris und Lüttich 1943.
  • Les minéraux de Belgique et du Congo Belge, Paris, Dunod 1947.

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