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Innere Mongolei (Neimenggu)

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

China / Innere Mongolei (Neimenggu)

Geo­lo­gie

Die Bodenschätze hier sind so reichlich, daß über 120 von den bisher 140 weltweit festgestellten Industrie-Mineralien in diesem Gebiet zu finden sind. Der ermittelte Vorrat von 5 Sorten steht an der Landesspitze, während der von 65 Sorten unter den ersten 10 Stellen des Landes rangiert. Der Vorrat an Seltenerden beträgt 84,59 Mio. t, dies bedeutet 80% des Gesamtvorrats der Welt und über 90% des Landes. Der entdeckte Kohlevorrat beträgt 224,75 Mrd. t und nimmt den 2. Platz des Landes ein; die Vorräte von Schwarzmetallen, Buntmetallen und seltenen Metallen sowie Erdöl und Erdgas sind ebenfalls reichlich. 13 große Erdöl- und -gasfelder sind hier ermittelt worden. Schätzungen zufolge sollen diese Erdöl- und -gasfelder 2-3 Mrd. t Erdöl bzw. 1000 Mrd. Kubikmeter Erdgas beherbergen. Der potentielle Vorrat an Bodenschätzen (abgesehen von Erdöl und -gas) soll einen Wert von 13 Bio. Yuan haben, was über 10% des Landes in diesem Bereich ausmacht. Damit steht die Innere Mongolei in China an 3. Stelle.

To­po­gra­phi­sche Kar­te

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Verkürzte Mineralienatlas URL

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Verkürzte Pfadangabe

Innere Mongolei, CN
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Bis 1949 war das Gebiet der heutigen Inneren Mongolei in die Provinzen Chahar und Suiyuan unterteilt. Dann kamen 1955 der Großteil der aufgelösten Provinz Rehe und der Westen der Mandschurei (Teile der Provinzen Heilongjiang und Fengtian) hinzu, Kalgan hingegen fiel an die Provinz Hebei. Der Unterschied zwischen der Inneren und der Äußeren Mongolei ist historisch gewachsen. Während der Qing-Dynastie wurde die Innere Mongolei in gewöhnliche chinesische Provinzen unterteilt, wohingegen die Äußere Mongolei weitestgehend in den Vor-Qing-Strukturen belassen wurde.

Geographische Lage:

Das Autonome Gebiet Innere Mongolei liegt im N Chinas und grenzt an Rußland und die Republik Mongolei. Die Grenzlinie erstreckt sich über 4200 km. Das ganze Gebiet fällt von NO nach SW ab, die längste W-O-Ausdehnung beträgt 2400 km und die längste N-S-Ausdehnung 1700 km. Von ihrer Lage her zählt die Innere Mongolei teilweise zu N-, NW- und NO-China. Sie ist umgeben von 8 Provinzen bzw. autonomen Gebieten und hat eine Fläche von 1,183 Mio. qkm, dies macht 12,3% der Gesamtfläche des Landes aus. Damit ist die Innere Mongolei das drittgrößte Autonome Gebiet Chinas.

Topographie:

Das Autonome Gebiet ist durch seine topographische Höhenlage gekennzeichnet, die meisten Teile des Gebiets liegen mehr als 1000 m über dem Meeresspiegel, so daß das Plateau Innere Mongolei nach dem Qinghai-Tibet-Plateau als das zweithöchste Plateau Chinas gilt. Außer dem Hochland finden sich hier noch zahlreiche kleine Berge, Hügellandschaften, Ebenen, Wüsten, Flüsse und Seen.

Mineralien (Anzahl: 421)

Mineralbilder (4 Bilder gesamt)

Morion
Aufrufe (Bild: 1233810541): 1147
Morion

Einzelkristall mit unzähligen Schörl-Nadeln bestickt.Kristall muss aus einem Pegmatitgebiet stammen.Kristall ist: 45mm hoch und 35mm breit.Schörlnadeln sind bis zu 10mm lang.Fundort:es ist nur Gork...

Sammlung: thüringer
Copyright: thüringer
Beitrag: thüringer 2009-02-05
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Fluorit mit Subkristallen
Aufrufe (Bild: 1257255739): 1073
Fluorit mit Subkristallen

Innere Mongolei (Neimenggu). China. B: 12cm.

Sammlung: Geologisches Museum Peking
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2009-11-03
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Doppelspat
Aufrufe (Bild: 1439229481): 2893
Doppelspat

Innere Mongolei, China. 2015.

Sammlung: Geologisches Museum Peking
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2015-08-10
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Gesteine (Anzahl: 60)

Fossilien (Anzahl: 19)

Fossilbilder (1 Bilder gesamt)

Jeholotriton sp.
Aufrufe (Bild: 1439302379): 411
Jeholotriton sp.

Innere Mongolei, China. 2015. L:6cm.

Sammlung: Geologisches Museum Peking
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2015-08-11
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