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Cumenge, Edouard

Dr. Bernard Louis Philippe Edouard Cumenge (* 16. April 1828 Castres (Tarn); † 20. Juli 1902 Paris) war ein französischer Bergbauingenieur und Mineraloge.

Er begann nach dem Besuch normaler Schulen mit 14 Jahren an der École navale. Nach 3 Jahren begann er ein Studium an der École polytechnique in Paris. Dann wechselte er 1851 zur École nationale supérieure des mines de Paris. Er nahm unbegrenzten Urlaub und unternahm zahlreiche Reisen.

Von diesen brachte er einige mineralogische Proben mit, die die Beschreibung neuer Minerale ermöglichten. Hierzu zählen der „Guejarit“ (Synonym für Chalkostibit), der seinen Namen vom Fundort Güejar Sierra in der spanischen Sierra Nevada hat; Boleit und Cumengeit aus Boleo, und ein Uranylvanadat, der Carnotit aus Colorado.

Er schrieb mehrere Memoiren: L'amas cuivreux de Rio-Tinto (etwa: die Masse von Kupfer am Rio-Tinto), Les bitumes de la Trinidad (etwa: Das Erdpech (Asphalt) von Trinidad) und Les gîtes cuivreux du Boleo en Basse-Californie (etwa: Die Fundorte von Kupfer in Unter-Kalifornien).

Der von ihm entdeckte Cumengeit wurde nach ihm benannt.

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