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Dünnschliff

nennt man nur wenige 1/100 mm dünne Plättchen von Gesteinen oder Mineralien. Standarddünnschliffe für die Petrologie haben eine Dicke von 25-30 µm (1 µm = 1/1000 mm). Man erzeugt Dünnschliffe, indem man aus Gesteins- oder Mineralproben mit einer Diamanttischsäge ein ca. 4x2x1 cm großes Stück heraussägt, dieses auf einen Glasträger aufkittet und dann von der freien Seite her zuerst abschneidet, dann herunterschleift. Die gewünschte Dicke ist erreicht, wenn der Quarz im Gestein nur noch graue Interferenzfarben zeigt. Bei Marmoren oder Basiten ohne Quarz ist die Bestimmung der Schliffdicke für den Präparator oft schwierig. Siehe auch Dünnschliffmikroskopie.

Bilder (2 Bilder gesamt)

Dünnschliff Intrusive Variante
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Dünnschliff Intrusive Variante

Anorthoklas (tenärer Feldspat)

Sammlung: Mirko Graul
Copyright: Jörg
Beitrag: Jörg 2012-03-14
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Dünnschliff RP1 Krogskogen-Typ
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Dünnschliff RP1 Krogskogen-Typ

Anorthoklas (tenärer Feldspat)

Sammlung: Mirko Graul
Copyright: Jörg
Beitrag: Jörg 2012-03-14
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Literatur

  • Grundmann, G., 1998; Anfertigung von petrographischen Dünn- und Anschliffen für die Licht- und Elektronenmikroskopie. TU München, 1-25
  • Humphries, D.W., 1992; The preparation of thin sections of rocks, minerals and ceramics. Microscopy Handbook, 24. Oxford Press

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