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Daubrée, Gabriel Auguste

Gabriel Auguste Daubrée ( + 25. Juni 1814 Metz, Frankreich – gest. 29. Mai 1896 Paris) war ein französischer Mineraloge und Geologe.

1838 wurde Daubrée 1838 Professor für Mineralogie und Geologie an der Universität Straßburg und 1861 Professor für Geologie am Muséum national d’histoire naturelle in Paris.

Daubrée untersuchte den Ursprung und die Formation der Gesteine und arbeitete über die Klassifizierung und Zusammensetzung von Meteoriten. Daubrée vermutete bereits 1866, dass Nickeleisen ein allgemeiner Bestandteil von Planeten sowie des Erdkerns ist.

Er wurde 1881 als auswärtiges Mitglied in die Royal Society aufgenommen. Er war Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte und wurde 1861 zum auswärtigen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Ab 1861 war er korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg, ab 1863 gewähltes Mitglied der American Philosophical Society und ab 1876 auswärtiges Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften. 1880 wurde er mit der Wollaston-Medaille der Geol. Society of London ausgezeichnet.

Smith benannte ein Mineral "Daubréelit" zu seinen Ehren Domeyko das Mineral Daubréeit. Nach ihm sind der Fisch Saurichthys daubreei FIRTION 1934 sowie der Mondkrater Daubrée benannt.


Literatur:

  • Firtion, F.: Description d’une nouvelle espèce de Saurichthys du Grès à Voltzia de Wasselonne. In: Bull. Service de la Carte géologique d’Alsace et de Lorraine, 2, 1934, S.89–97.

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