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Katanga (Shaba), Provinz

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Demokratische Republik Kongo / Katanga (Shaba), Provinz

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Katanga, CD
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Cobaltocalcit
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Cobaltocalcit
Cobaltocalcit Ausschnitt Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Lualaba, Distrikt/Kolwezi, Revier/Kolwezi, Stadt/Musonoi
Copyright: Othmar Atzor; Contribution: anatase2
Collection: anatase2, Collection number: 2447
Location: Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Lualaba, Distrikt/Kolwezi, Revier/Kolwezi, Stadt/Musonoi
Image: 1673435935
License: Usage for Mineralienatlas project only
Cobaltocalcit (SNr: 2447)

Cobaltocalcit Ausschnitt Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Lualaba, Distrikt/Kolwezi, Revier/Kolwezi, Stadt/Musonoi

Collection: anatase2
Copyright: Othmar Atzor
Contribution: anatase2 2023-01-11
Shinkolobwe Mine
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Shinkolobwe Mine
Das Fördergerüst der Schachtanlage der Shinkolobwe Mine.
Copyright: Archiv: Mineralienatlas; Contribution: Mineralienatlas
Location: Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Ober-Katanga (Haut-Katanga), Distrikt/Shinkolobwe (Kasolo)/Shinkolobwe Mine (Kasolo Mine)
Image: 1377610483
License: Usage for Mineralienatlas project only
Shinkolobwe Mine

Das Fördergerüst der Schachtanlage der Shinkolobwe Mine.

Copyright: Archiv: Mineralienatlas
Contribution: Mineralienatlas 2013-08-27
Hauer in der Shinkolobwe Mine (Untertage)
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Hauer in der Shinkolobwe Mine (Untertage)
Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Ober-Katanga (Haut-Katanga), Distrikt/Shinkolobwe (Kasolo)/Shinkolobwe Mine (Kasolo Mine)
Copyright: Archiv: Mineralienatlas; Contribution: Mineralienatlas
Location: Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Ober-Katanga (Haut-Katanga), Distrikt/Shinkolobwe (Kasolo)/Shinkolobwe Mine (Kasolo Mine)
Image: 1377630187
License: Usage for Mineralienatlas project only
Hauer in der Shinkolobwe Mine (Untertage)

Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Ober-Katanga (Haut-Katanga), Distrikt/Shinkolobwe (Kasolo)/Shinkolobwe Mine (Kasolo Mine)

Copyright: Archiv: Mineralienatlas
Contribution: Mineralienatlas 2013-08-27

You find additional specimen at the Geolitho Museum

Detailed Description

Geschichte

In Shaba/Katanga begann der Bergbau und die Verhüttung von Kupfererzen vor etwa 1.200 Jahren. Artefakte, wie die sogenannten Katanga-Kreuze aus gegossenem Kupfer (welche auch als Zahlungsmittel dienten) geben Zeugnis von der damals bekannten Technologie. Man hat festgestellt, dass die ältesten dieser Artefakte aus dem 9.Jh. n.Chr. stammen.

Ab dem 11. Jh. n. Chr. handelten die Bewohner in Katanga (Shaba) mit Arabern, welche sich an der Ostküste Afrikas niederließen. Viel später erst begannen Europäer die Küste zu besiedeln; in der Nähe der Zambesi-Mündung die Portugiesen. Diese reisten dann auch durch Afrika zw. 1802 und 1806. Um 1850, nachdem Eisenbahnen den Transport per pedes mehr und mehr ablöste und ein Mittel gegen Malaria entwickelt worden war (Chinin), war es möglich, dass Europäer das Innenland entdecken konnten. Als die Forschungsreisen nicht mehr von einzelnen Wissenschaftlern und Händlern, z. B. Heinrich Barth (1821-1865) aus Deutschland, betrieben wurden, fing man an Reisen zu planen, die von diversen Organisationen unterstützt wurden. Auf der Berliner Konferenz 1884/85 wurde Zentralafrika aufgeteilt, geleitet von Kanzler Bismarck und König Leopold II. von Belgien. Katanga (Shaba) gehörte dann zu Kongo. 1909 wurde Kongo in Belgisch-Kongo umbenannt.

Das Bergbaugebiet von Shaba wurde erst spät entdeckt, da es von Sümpfen umgeben ist und somit schwer zugänglich. Die ersten waren Reichardt, der Kupferabbau von Luishia besichtigen konnte) und Böhm. Cecil Rhodes von England gründete die Tanganyika Concessions Ltd. (TCL). So konnte man die Lagerstätten in Shaba und Rhodesien erforschen.
Im Jahre 1906 wurde die "Union Minière du Haut-Katanga (UMHK)" gegründet. Diese wurde am 1.1.1967 vom Staat übernommen und umbenannt in: "La Générale des Carrieres des Mines (Gecamines)". In den 1970ern wollte man die Cu- und Co-Produktion erhöhen, was jedoch scheiterte. Bis 1992 hat sich das auch nicht ändern können.


Geologie, Bergbau und Lagerstätten

Geologie

Shabas Cu-Gürtel bildet den mineralisierten Norden des tektonischen Lufilia-Bogens.
Die Sedimentite von Shaba sind -wie dem Damara-Otavi-System ähnlich- aus dem Oberen Prozoikum. Stratigraphisch gesehen gibt es drei Obergruppen (welche wiederum in Unterguppen, Formationen, Abschnitte etc. aufgeteilt werden):

  • Roan-Gruppe R
  • Untere Kundelungu-Gruppe Ki
  • Obere Kundelungu-Gruppe Ks

Dolomite, v.a. von Ki 1.2.2 (Niveau du Calcaire de Kakontwe) beinhalten des epigenetische Zn-Cu-Pb-Erz von Kipushi. R2 hat die meisten schichtgebundenen Cu-Co-Lagerstätten.
Shaba ist reich an dolomitischen Gesteinen und charakteristisch für tektonisch verursachte Riesenbrekzien in der Roan-Gruppe, welche säulenartig angeordnet sind. Durch zirkulierende Wässer erlaubte die Tektonik die Bildung von Sekundärmineralien auf bereits entwickelter Mineralisation. Im Westen war die Tektonik so stark, dass die sog. Kolwezi-Klippe 70km weiter im Süden auf jüngeren Gesteinen der Kundelungu-Gruppe liegt.

Bergbau

Zu Beginn wurde ohne Maschinen abgebaut, ab 1914 gab es dann schon Dampflader, Grubenloks und -waggons. Obwohl diese schon bald durch elektrische Geräte abgelöst wurden, war Handarbeit zur Sortierung der Erze, zum Abbau von Seitengängen und zur Erforschung tieferer Teile aber immer noch unabdingbar.
Zuerst abgebaut wurde der Südosten, wo auch Tagebauten nicht weiter als zum Grundwasserspiegel gingen. Da der Untertagebau von Kipushi um 1925 lief, musste man auch nicht tiefer.
Vom Südosten weitete sich der Abbau dann über das Zentrum gen Westen.

Lagerstätte

Es gibt viele Lagerstätten in Shaba, die auch unterschiedliches Interesse wecken, aus der Sicht der Wirtschaft(lichkeit) und aus der Sicht eines Sammlers.
Allgemein ist über die Lagerstätten wenig dokumentiert worden. Shikolobwe, Kamobove und Musonoi bilden grobe Fundortangaben.


Sammeln

Mineraliensammeln war von der UMHK verboten; die Ausfuhr von Stufen streng eingeschränkt.
In den 1950ern haben Amateure dennoch das Mineraliensammeln begonnen. Für akademische Einrichtungen waren diese Sammler die Lieferanten von Proben. Sammelreisen sind (Stand 1992) kaum machbar, das Kaufen von Mineralien ist jedoch möglich.

Mineral images (999 Images total)

Metatorbernit
Views (File:
1322169100
): 398
Metatorbernit
Größe: 48x29 mm; Fundort: Musonoi Mine, Kolwezi, Provinz Katanga, Demokratische Republik Kongo
Copyright: Rock Currier; Contribution: slugslayer
Collection: Bill Pinch
Location: Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Lualaba, Distrikt/Kolwezi, Revier/Kolwezi, Stadt/Musonoi
Mineral: Metatorbernite
Image: 1322169100
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License: Usage for Mineralienatlas project only
Metatorbernit

Größe: 48x29 mm; Fundort: Musonoi Mine, Kolwezi, Provinz Katanga, Demokratische Republik Kongo

Collection: Bill Pinch
Copyright: Rock Currier
Contribution: slugslayer 2011-11-24
More   MF 
Rutherfordin
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1163095738
): 1628
Rutherfordin
Fundort Shinkolobwe Mine, Shaba Cu-Belt, Kongo
Copyright: Stephan Wolfsried; Contribution: Hg
Location: Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Ober-Katanga (Haut-Katanga), Distrikt/Shinkolobwe (Kasolo)/Shinkolobwe Mine (Kasolo Mine)
Mineral: Rutherfordine
Image: 1163095738
Rating: 8 (votes: 1)
License: Usage for Mineralienatlas project only
Rutherfordin

Fundort Shinkolobwe Mine, Shaba Cu-Belt, Kongo

Copyright: Stephan Wolfsried
Contribution: Hg 2006-11-09
More   MF 
Hermannroseit
Views (File:
1656705538
): 83
Hermannroseit
grüne, langgestreckte Kristalle von Hermannroseit, Tenke-Fungurume, Kolwezi, Lualaba, Dem. Rep. Kongo; BB < 1 cm, analysiert
Copyright: MinTreasure.com (Carsten Slotta); Contribution: openpit
Location: Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Lualaba, Distrikt/Kolwezi, Revier/Tenke-Fungurume Gebiet
Mineral: Hermannroseite
Image: 1656705538
License: Usage for Mineralienatlas project only
Hermannroseit

grüne, langgestreckte Kristalle von Hermannroseit, Tenke-Fungurume, Kolwezi, Lualaba, Dem. Rep. Kongo; BB < 1 cm, analysiert

Copyright: MinTreasure.com (Carsten Slotta)
Contribution: openpit 2022-07-01
More   MF 

Minerals (Count: 314)

Rocks (Count: 12)

Subsidiary Pages

Reference- and Source indication, Literature

Quellenangaben:

  • Kohl, E. (1953). Über das Vorkommen der sekundären Uranmineralien vom Katanga-Typus. Aufschluss, Jg.4, Nr.10/11, S.147-49.
  • Gauthier, G., Francois, A., Deliens, M. & Piret, P. (1989). The Uranium Deposits of the Shaba Region, Zaire. Min. Rec., Vol.20, H.4, S.265-288, 304.
  • Lhoest, J., Van der Meersche, E. (1992). Die Lagerstätten des Kupfergürtels von Shaba / Zaire und ihre Mineralien. Lapis, Jg.17, Nr.3, S.21ff.
  • Weibel, M. (1992). Aus der Praxis des Mineralienbestimmers - Carrollit. Mineralienfr., Jg.30, Nr.2, S.9-11.
  • Callén, J., Hospital, D., Pérez, D., Rosell, J., Ybarra, J.M. & Vernet, R. (1996). Los yacimientos uraníferos de Shaba, Zaire. Rev. Minerales, Vol.1, Nr.4, S.100-23.
  • Douglas, D.L. (1999). Cobaltoan calcites and dolomites from Katanga. Min. Rec., Vol.30, H.4, S.269-73.
  • Cook, R.B. (2001). Connoisseur's Choice - Malachite, Shaba Region, Dem. Rep. Congo. Rocks & Min., Vol.76, H.5, S.326-30.
  • Weiß, S. (2006). Carrollit, Dolomit, Nickelin, Sphärocobaltit und Baryt aus der Provinz Shaba, Kongo. Lapis, Jg.31, Nr.9, S.44-46.
  • Decrée, S. et al. (2010). Geodynamic and climate controls in the formation of Mio–Pliocene world-class oxidized cobalt and manganese ores in the Katanga province, DR Congo. Min. Depos. 45, S.621–29.

Links:

IDs

GUSID (Global unique identifier short form) DxOVzaj9p0umuaxppaqNTQ
GUID (Global unique identifier) CD95130F-FDA8-4BA7-A6B9-AC69A5AA8D4D
Database ID 143