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Mashamba West

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Demokratische Republik Kongo / Katanga (Shaba), Provinz / Lualaba, Distrikt / Kolwezi, Revier / Mashamba West Mine

An­fahrts­be­sch­rei­bung

1 km E von Dikuluwe

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Tagebau.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Mashamba West (Shaba)



Mashamba West (Shaba)

WGS 84: 
Lat.: 10,73318056° S, 
Long: 25,37670833° E
WGS 84: 
Lat.: 10° 43' 59,45" S,
   Long: 25° 22' 36,15" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=149
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Mashamba West, Kolwezi, Lualaba, Katanga, CD
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Mashamba West ist - im Gegensatz zum nicht erwähnenswerten Mashamba Ost - eine wahre Schatzkammer und ist 1 km östlich von Dikuluwe gelegen.

Der große Tagebau wurde 1978 in Betrieb genommen. Der Reichtum an Stufen von Mashamba West auf dem internationalen Markt kommt daher, dass einheimische Sammler in den 1980ern legal Stufen bergen durften; Privatsammlern wurde es Anfang der 1980er verboten. Viele der Stufen sind von bescheidener Qualität, da die meisten einheimischen Sammler nicht wussten, worauf es ankommt. Natürlich brachte der Abbau jedoch auch nicht immer hervorragendes Material.

Stufen von Weltklasse gab es mit den Mineralien Kobaltocalcit, Cuprit, Malachit; Kolwezit, Vesignieit, Metatyuyamunit, Carnotit und Duhamelit. Diese bildeten sehr gute Kleinstufen oder Micromounts. Weitere Mineralien waren Plancheit, Baryt, Dioptas, Chrysokoll, weißer Calcit. Am häufigsten ist der Calcit weiß; 1990 fand man auch honiggelbe Kristalle, zusammen mit Malachit. Auch mit und auf Malachit kam Baryt in transparenten honiggelben Tafeln vor. Chrysokoll bildete Pseudomorphosen nach Baryt oder trat als Überzug auf Cuprit auf. Plancheit bildete radialstrahlige Sphärolithe auf und in Calcit, die Aggregate bis 3 mm erreichten. Cuprit fand man nur massiv und monomineralisch vor.

Hinweis

Die radioaktiven Mineralien Cuprosklodowskit, Metatorbernit, Rutherfordin, Schoepit und Uranophan wurden nicht hier gefunden. Entsprechend gekennzeichnete Stücke stammen aus der Musonoi Mine.

Mineralien (Anzahl: 30)

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 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 23. Sep 2021 - 09:05:42

Mineralbilder (114 Bilder gesamt)

Vesignieit
Aufrufe (Bild: 1412669798): 1310
Vesignieit

Bildbreite: 4 mm; Fundort: Mashamba West, Dikuluwe-Mashamba, Shaba, DR Kongo

Copyright: Stephan Wolfsried
Beitrag: Hg 2014-10-07
Mehr   MF 
Metatyuyamunit xx
Aufrufe (Bild: 1509658702): 1537, Wertung: 9.38
Metatyuyamunit xx

FO: Mashamba/Kongo; Bildbreite ca. 1,6mm

Sammlung: etalon
Copyright: etalon
Beitrag: etalon 2017-11-02
Mehr   MF 
Metatyuyamunit xx
Aufrufe (Bild: 1562514154): 1224, Wertung: 9.14
Metatyuyamunit xx

mit Malachit xx; Tagebau Mashamba West/Shaba,Kongo; Bildbreite 4,25 mm

Sammlung: Haubi
Copyright: Haubi
Beitrag: Haubi 2019-07-07
Mehr   MF 

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Externe Datenbanken

min­dat.org

https://www.mindat.org/loc-4334.html

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Gauthier, G., Francois, A., Deliens, M. & Piret, P. (1989). The Uranium Deposits of the Shaba Region, Zaire. Min. Rec., Vol.20, H.4, S.265-88, 304.
  • Lhoest, J.J., Gauthier, G.J. and King, V.T. (1990). Famous mineral localities: the Mashamba West Mine Shaba Zaïre, Min. Rec., 22(1): 13-20, 28.
  • Lhoest, J.J., Gauthier, G.J. & King, V.T. (1991). The Mashamba West Mine, Shaba, Zaire. Min. Rec., Vol.22, H.1, S.13-20, 28.
  • Lhoest, J.J., Van der Meersche, E. (1992). Die Lagerstätten des Kupfergürtels von Shaba / Zaire und ihre Mineralien. Lapis, Jg.17, Nr.3, S.30-31.
  • Cook, R.B. (2001). Connoisseur's Choice - Cuprite, Mashamba West Mine, Shaba, Dem. Rep. Congo and Red Dome Mine, Queensland, Australia. Rocks & Min., Vol.76, H.4, S.248-51.
  • Currier, R.H. (2002). Into the Heart of Darkness - Searching for Minerals in the Democratic Republic of the Congo. Min. Rec., Vol.33, H.6, S.473-87.
  • Raum, P. (2009). Lapis aktuell: "Cobaltocalcit" = Kobaltdolomit! Lapis, Jg.34, Nr.11, S.8.
  • Weiland, T. (2013). Cuprite von Welt! In: Kupfer Mineralien. extraLapis, No.45, S.86ff.

Quellenangaben

Einordnung



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