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Tüllinger Berg

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Lörrach, Landkreis / Lörrach / Tüllinger Berg

GPS-Ko­or­di­na­ten

Tüllinger Berg



Tüllinger Berg

WGS 84: 
Lat.: 47,60527778° N, 
Long: 7,63416667° E
WGS 84: 
Lat.: 47° 36' 19" N,
   Long: 7° 38' 3" E
Gauß-Krüger: 
R: 3397376,
 H: 5275003
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

Geologische Spezialkarte von Baden, Lörrach (Nr. 152)

An­fahrts­be­sch­rei­bung

In Lörrach auf der Brombacher Straße Richtung Süden halten.
Dann nach rechts abbiegen auf die Baumgartnerstraße und die zweite Straße wieder rechts (Basler Straße).
Nun die erste Straße - Teichstraße - nach links abbiegen; diese führt über den Fluss (Wiese) auf die Seite des Tüllinger Berges (Obertüllingen).
Von dort aus nach links und immer den Berg rauf nach Süden fahren.
Das Endziel ist entweder die Jugendherberge oder Ausflugspunkt auf dem Tüllinger Berg.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

sekundärer Aufschluss / Residuallagerstätte

Geo­lo­gie

Oligozän des südlicher Rheingrabens (Tertiär):

  • Frühes Chattian: Ablagerung fluviatiler Molasse (Molasse alsacienne) Richtung Norden (Tüllinger Berg)
  • Mittleres bis Spätes Chattian: Süßwasserkalke am Tüllinger Berg abgelagert
  • präzise Datierung anhand von Charophyten in die „Stephanochara ungeri Zone“ des Mittleren Chattian
  • Tüllinger Berg als solches durch Rifting entstanden

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine

Letz­ter Be­such

8. Februar 2008

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=11426
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (1 Bilder gesamt)

Tüllinger Berg
Aufrufe (Bild: 1235404442): 1611
Tüllinger Berg

Tüllinger Berg bei Lörrach mit Blick auf Weil am Rhein

Copyright: Mark77
Beitrag: Mark77 2009-02-23

Ausführliche Beschreibung

nach Pasda 1994:

  • Verkieselung von porösen, schneckenführenden Süßwasserkalken

    • Fragmente von Molluskenschalen in der Cortex
  • fein verkieseltes Material mit einzelnen Schalen mit Opalfüllung
  • feinkörniges quarzitisches Material
  • große Härte und weit reichende Klüfte
  • weitere Aufschlüsse südlich von Basel und am Westrand des Markgräfler Hügellands zwischen Klemmbach und Hohlenbach

    • Aufschlüsse schlecht bis gar nicht mehr zugänglich

nach Kaiser 1999:

  • noch als Süßwasserquarzite angeredet (2006 als Tertiärsilex bezeichnet)
  • Farbe: weißgelb, braun bis schwarz
  • hohe Festigkeit, gröberes Gefüge
  • z.T. in großen Blöcken auffindbar
  • Einschlüsse von fossilen Süßwasserschnecken

    • daher: Hohlräume und Schalenreste im Gefüge

nach Affolter 2002:

  • als Vorkommen lakustriner Hornsteine aus küstennahen Umgebung beschrieben
  • Typ 341
  • Im makroskopischen Aufbau Wackestone-artig bis Packstone-artig, d.h. vor allem eine komponentengestützte Matrix mit vielen großen Einschlüssen.
  • Die überwiegende Farbgebung des Materials ist „grau“ bis „blass-braun“ (10YR6/1-3) und „weiß“ (5Y8/1). Auch dunklere Töne wie „dunkel gräulich braun“ (10YR4/2) mit sehr dunklen Schlieren und Zonen kommen vor.
  • Die Cortex variiert zwischen „sehr dunkle grau“ (10YR3/1) und „sehr dunkel gräulich braun“ (10YR3/2).

Mineralien (Anzahl: 2)

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Aktualität: 11. Nov 2018 - 12:23:58

Gesteine (Anzahl: 3)

Feuersteinr
nach Affolter 2002: Typ341
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Lörrach, Landkreis/Lörrach/Tüllinger Berg)
G
Gipsmergelr
Osann, A. (1927).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Lörrach, Landkreis/Lörrach/Tüllinger Berg)
G
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Aktualität: 11. Nov 2018 - 12:23:58

Gesteinsbilder (2 Bilder gesamt)

Tüllinger Silexit
Aufrufe (Bild: 1235847617): 2797
Tüllinger Silexit (SNr: MS-TÜL.08-01.2)

Handstück, blau-schwarze Variante
Fundort: Tüllinger Berg, Lörrach, Markgräfler Land, Baden-Württemberg, Deutschland

Sammlung: Mark77
Copyright: Mark77
Beitrag: Mark77 2009-02-28
Tüllinger Silexit
Aufrufe (Bild: 1235847508): 2890
Tüllinger Silexit (SNr: MS-TÜS.08-04.8)

Knolle
Fundort: Tüllinger Berg, Lörrach, Markgräfler Land, Baden-Württemberg, Deutschland

Sammlung: Mark77
Copyright: Mark77
Beitrag: Mark77 2009-02-28

Fossilien (Anzahl: 16)

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Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 11. Nov 2018 - 12:23:58

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Referenzangaben:

  • Osann, Alfred (1927). Die Mineralien Badens. Schweizerbart'sche Verlagsb., Stgt. S.128.
  • Geol. Spezialkarte von Baden, Lörrach (Nr.152), Hrsg. Bad. Geol. LA, Freiburg i.B., 1952.
  • Munsell. Munsell Soil Color Charts. Munsell Color Company, Baltimore, Maryland, USA, 1971.
  • Ohmert, W. (1981). Fossilfunde aus der Freiburger Umgebung. Aufschluss, Jg.32, Nr.9, S.379-90.
  • Geyer, O.F. & M.P. Gwinner. Geologie von Baden Württemberg (4.Aufl.). E. Schweizerbart‘sche Verlagsbuchhandlung Stuttgart, 1991.
  • Pasda, C. Das Magalénien in der Freiburger Bucht. Materialheft zur Archäologie. H.25. Stuttgart 1994.
  • Kaiser, M.J. Feuersteinbergbau in Südbaden. In: Gottschalk, R. Früher Bergbau im südlichen Schwarzwald. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg 41. Stuttgart 1999, 15-20.
  • Affolter, J. Provenance des silex préhistoriques du Jura et des régions limitrophes. Archéologie neuchâteloise 28, 2002.
  • Geyer, O. et al. Die Hochrhein-Regionen zwischen Bodensee und Basel. Slg. geol. Führer 94, 2003.
  • Berger, J.-P. et al. 2005. Eocene-Pliocene time scale and stratigraphy of the Upper Rhine Graben (URG) and the Swiss Molasse Basin (SMB). Intern. J. Earth Science 94: 711-31.
  • Kaiser, M.J. Feuersteinbergbau und Rohmaterialverteilung im Markgräfler Land (SW-Deutschland). In: Körlin, G. & G. Weisgerber. Stone Age - Mining Age. Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbaumuseum Bochum 148. Anschnitt Beih.19, Bochum 2006, 115-27.

Quellangaben

Einordnung