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Grube Stephanie

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Lörrach, Landkreis / Schönenberg / Grube Stephanie

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Am Letzberg.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halde(n), Pingen, Verhaue

Geo­lo­gie

Baryt-Fluorit-Gang mit Bleierzen (Ganggruppe A nach METZ et al. (1957))

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine bekannt; allerdings liegt die Halde nahe am Golfplatz, so dass hier rücksichtsvoll geschürft werden sollte

Letz­ter Be­such

09.2007

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Stephanie



Grube Stephanie

WGS 84: 
Lat.: 47,79118794° N, 
Long: 7,88700625° E
WGS 84: 
Lat.: 47° 47' 28,277" N,
   Long: 7° 53' 13,223" E
Gauß-Krüger: 
R: 3416684,
 H: 5295369
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=6470
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Stephanie, Schönenberg, Lörrach, Freiburg, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Die Grube Stephanie bei Schönenberg

Die Grube Stephanie ist das größte Bergwerk im inneren Schönauer Revier gewesen, kommt aber hinsichtlich der Bedeutung nicht an benachbarte Bergbaugebiete wie Wieden oder Todtnau heran.

Der Bergbau ging auf silberhaltigen Galenit um, der in kleinen Einsprenglingen in Fluorit vorkommt, zumindest nach Haldenfunden zu beurteilen. Untertage dürfte es indessen auch größere Knollen gegeben haben.

Die Grube wurde während der Hochzeit des Todtnauer Bergbaus im Spätmittelalter und dann noch einmal im 18. Jahrhundert unter österreichischer Regie gebaut. Ein späterer Flußspatbergbau wie sonst in der Gegend fehlt hier.

Mineralien

Fluorit
Fluorit ist das herausragendste Mineral des Vorkommens. Die Kristalle sind nahezu ausschließlich Hexaeder (Würfel). Sie erreichen Größen bis ca. 5 cm. Die Farben sind meist weiß, grauweiß oder ein helles violett (das auch in den anderen Südschwarzwälder Gruben häufig ist). Seltener sind gelbliche Farbtöne. Oft begleitet von Baryt.

Baryt
Bildet die für das Revier (v.a. Wieden) typischen hahnenkammförmigen bis halbkugeligen Aggregate blättriger xx, die meist mit Limonit belegt und daher hellbraun bis beige gefärbt sind. Fluorit-xx runden meist das Bild solcher Stufen ab.

Quarz
Quarz tritt in bis zu 5 mm langen, kurzprismatischen wasserklaren (Bergkristall) bis weißen, nicht selten doppelendigen xx auf vielen Stufen auf. Sie gehören einer jüngeren Generation an und überkrusten oft Baryt und Fluorit

Galenit
kommt hier nur in kleinen Einsprenglingen vor und zählt nicht zu den sammelnswerten Mineralien

Mineralien (Anzahl: 15)

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Aktualität: 16. Oct 2020 - 01:11:56

Mineralbilder (4 Bilder gesamt)

Baryt, Fluorit
Aufrufe (Bild: 1309036430): 1447
Baryt, Fluorit

Größe: 86x62x53 mm; Fundort: Grube Stephanie, Schönenberg, Schönau, Schwarzwald, Baden-Württemberg, Deutschland

Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-06-25
Mehr   MF 
Baryt, Fluorit
Aufrufe (Bild: 1298797084): 1513
Baryt, Fluorit

durch Eisenoxide gelb gefärbter Baryt mit Fluorit; Größe: 83x50x47 mm; Fundort: Grube Stephanie, Schönenberg, Schönau, Schwarzwald, Baden-Württemberg, Deutschland

Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-02-27
Mehr   MF 
Baryt
Aufrufe (Bild: 1423781468): 831
Baryt

Grube Stephanie, Schönenberg,Lörrach; Bildbreite: 7 cm

Sammlung: Rockhounder
Copyright: Rockhounder
Beitrag: Rockhounder 2015-02-12
Mehr   MF 

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Aktualität: 16. Oct 2020 - 01:11:56

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • METZ, RICHTER, SCHÜRENBERG (1957): Die Blei-Zink-Erzgänge des Schwarzwaldes. Beih. Geol. Jb., Hannover.
  • Steen, H. (2013): Bergbau auf Lagerstätten des S Schwarzwaldes. Ergänz. Books on Demand, Nordersted, Kartenband S.79.
  • Markl, G. (2017). Schwarzwald. Lagerstätten und Mineralien aus 4 Jahrhunderten. Bd.4: Südlicher Schwarzwald. Das Revier Aitern-Schönau. Ed. Krüger-Stiftung. Bode Verlag, 31020 Salzhemmendorf. ISBN 978-3-942-588-171. 880 S. S.602.

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