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Grube Silberbrünnle

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Ortenaukreis / Gengenbach / Haigerach / Grube Silberbrünnle

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Man fährt auf der B 33 von Offenburg, Triberg oder Wolfach (ab Hausach) bis Gengenbach. Die von der B 33 kommende Straße (Ausschilderung Altstadt folgen) überquert in Gengenbach in nördlicher Richtung die Kinzig und führt dann über die Bahnlinie. Man fährt hinter der Bahnlinie links Richtung Offenburg/Haigerach und umfährt dann im Bogen die sehenswerte historische Altstadt. An der großen Kreuzung fährt man geradeaus Richtung Haigerach. Man durchfährt nun einige km das Haigerachtal, vorbei an einzeln liegenden Höfen und einer Forellenzucht. Im hinteren Teil des Tales befindet sich am Waldrand ein beschilderter Wanderparkplatz. Dort stellt man das Auto ab und wandert etwa einen Kilometer den Schotterweg hinauf, der dem Haigerachbach folgt. Nach etwa einem km führt der breite Weg in einer ausholenden Rechtskehre aus dem Tal hinaus bergauf in Richtung Kornebene. Hier zweigt nach N der sog. Diebsweg ab, der dem Bach folgt. Nach 250 m Anstieg auf diesem Weg erreicht man rechterhand die Halde der Grube Silberbrünnle.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halde und Stollen. Die Stolleneingänge sind leider längst verschüttet.

Fund­s­tel­len­typ

Halden

Geo­lo­gie

Quarz-Gang mit Cu- und Pb-Erzen und begleitende Hornsteintrümer mit Pb-Erzen in Gneis, z.T. in den Buntsandstein übersetzend, aber darin schnell vertaubend, in der Nähe permischer Rhyolith. Anmerkung : Ca. 100 m oberhalb der Halde rechts am Hang treten größere Quarz-Porphyr-Blöcke mit Quarzdrusen zutage.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

die Halde ist frei zugänglich, jedoch ist es besser, vor größeren Schürfungen die vorherige Erlaubnis des zuständigen Forstamtes in Gengenbach einzuholen. In Baumbereichen darf nicht geschürft werden.

Letz­ter Be­such

März 2017.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Silberbrünnle



Silberbrünnle

WGS 84: 
Lat.: 48,43751° N, 
Long: 8,084578° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 26' 15,036" N,
   Long: 8° 5' 4,481" E
Gauß-Krüger: 
R: 3432342,
 H: 5367040
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=193
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

⚒ Silberbrünnle, Haigerach, Gengenbach, Ortenaukreis, Freiburg, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (4 Bilder gesamt)

Halde Grube Silberbrünnle (Teilbereich) März 2018
Aufrufe (Bild: 1531569429): 795
Halde Grube Silberbrünnle (Teilbereich) März 2018

Man sieht, hier wurde emsig geschürft.

Sammlung: HBreuer
Copyright: HBreuer
Beitrag: HBreuer 2018-07-14
Halde der Grube Silberbrünnle, Teilansicht März 2017
Aufrufe (Bild: 1490016153): 1451
Halde der Grube Silberbrünnle, Teilansicht März 2017

Teilansicht der Halde im März 2017

Sammlung: HBreuer
Copyright: HBreuer
Beitrag: HBreuer 2017-03-20
Haigerachtal
Aufrufe (Bild: 1163023868): 6163
Haigerachtal

Im hinteren Haigerachtal unterhalb der Grube Silberbrünnle. In der Bildmitte die Rechtskurve des zur Kornebene führenden Weges, im Hintergrund der Mooswaldkopf. GOTTSCHALK et.al.(1995) deuten die W...

Sammlung: smoeller
Copyright: smoeller
Beitrag: smoeller 2006-11-08

Ausführliche Beschreibung

Fundmöglichkeiten

Auf der Halde und bei einem nördlich davon anstehenden Quarzgang mit Bleierzen, der von Sammlern ausgebeutet wurde, bestehen Fundmöglichkeiten für die häufigeren Minerale. Handstücke, auch die einst häufigen Minerale wie Quarz und Pseudomalachit, sind kaum mehr zu finden.


Geologie des Haigerachtales

Im unmittelbaren Bereich der Grube findet man anstehend Grundgebirge.
Das Grundgebirge der Region gehört zur Zentralschwarzwälder Gneismasse (CSGM), die von Baden-Baden im Norden bis nach Badenweiler im Süden reicht. Die Zentralschwarzwälder Gneismasse besteht aus Metamorphiten, die aus proterozoischen Gesteinen ( 1,3 Mrd. Jahre) hervorgegangen sind. Vor ca. 600 und vor 325 Mio. Jahren kam es infolge der Kollision mehrerer Kontinentalplatten zu starker Gebirgsbildung. Insbesondere das "zweite, variszische Gebirgsbildung" genannte Ereignis führte im Bereich der Zentralschwarzwälder Gneismasse zu einer starken Metamorphose. Die unterschiedlichen Ausgangsgesteine führten zur Bildung von Para- (aus Sedimenten und deren Metamorphiten) und Ortho- (aus Graniten und Dioriten) Gesteinen.

Die im Bereich Offenburg anstehenden Gesteine bildeten sich unter Temperaturen von bis zu 1000 °C. Es handelt sich zumindest zum Teil um Ultrahochtemperatur-Metamorphite, die auf eine starke Aufheizung der Kruste bei der Metamorphose hinweisen.

Im Bereich des Haigerachtales kommen an Metamorphiten vor allem Paragneise vor, die aus ehemaligen Ton- oder Feinsandablagerungen hervorgingen. Daneben treten seltener Amphibolite und Kalksilikatgneise vor, die aber als Nebengestein der Grube keine Rolle spielen.

Unmittelbar nordwestlich des Silberbrünnle findet sich Rhyolith (Quarzporphyr) mit guter Fließtextur. Dieser entstand ausgangs der Variszischen Faltung vor rund 230 Mio. Jahren als Deckenerguss.

Über dem Grundgebirge liegt im oberen Haigerachtal das mesozoische Deckgebirge, das vor allem aus Grobsandstein des Buntsandsteins besteht. Höherliegende Schichten sind erodiert.

Im Tertiär erfolgte infolge des Rheingrabenbruches auch die Ausbildung SE-NW streichender Störungszonen, die nahezu senkrecht auf der Hauptverwerfung stehen. Solche finden sich im Bereich des Kinzigtales von Gengenbach bis Wolfach. Das untere Kinzigtal ist entlang der Brüche abgesunken. Man bezeichnet diese weit ins Gebirge reichende Grabenstruktur als Kinzigtalgraben.

Der Gang der Grube Silberbrünnle liegt im Bereich einer Verwerfung, mit geringer Sprunghöhe (etwa 10 cm) die vom Hennenloch bei Ohlsbach über das Silberbrünnle, das Moosbächle bei Nordrach, Schottenhöfen und Zuwald bei Oberharmersbach und die Grube Clara in das Tiefenbachtal bei Schapbach reicht.

Es ist fraglich, ob es sich bei den hier auftretenden Gängen um alte variszische Gänge handelt, die im Tertiär überprägt und umgelagert wurden, oder ob es sich um eine im Tertiär erfolgte Gangbildung handelt.


Bergbau im Haigerachtal

Die meisten Daten zum Bergbau im hinteren Haigerachtal sind verschollen.

Der Beginn des Bergbaues im Bereich des Silberbrünnles ist unbekannt. SAUER (1894) (nach BLIEDTNER und MARTIN (1986)) stellt den Bergbaubeginn in die Anfänge des badischen Bergbaues, d.h. in das Hochmittelalter. Solch alte Spuren dürften in dem forstwirtschaftlich genutzten Bereich bereits unkenntlich sein.

Die kaiserliche Regierung in Innsbruck erkundigte sich 1515 und 1518 über diesen Bergbau.

Nach GOTTSCHALK (1995) ist der Stollen der Grube in Schlägel- und Eisenarbeit mit relativ großem Querschnitt geschlagen worden. Dies spricht gegen eine mittelalterliche Grube.

FAUTZ (1972)(nach BLIEDTNER und MARTIN (1986)) berichtet, dass 1520 eine Straßburger Gewerkschaft Freiheitsbriefe und eine Bergordnung für das Bergwerk im Haigerachtal erhielt. 1529 machte das Kloster Gengenbach Zehntansprüche geltend. Diese könnten nach GOTTSCHALK (1995) aber auch lediglich auf die Erwartung von Gewinn hin gestellt worden sein und deuten nicht zwangsläufig auf einen Abbau hin.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zu einer letzten Aufwältigung. 1902 hielt RINGWALD eine Mutung (Grube Haigerach) auf Manganerze, denen diese letzte Periode galt. Von 1903 stammt ein Grubenriss, der in BLIEDTNER und MARTIN (1986) und in GOTTSCHALK (1995) dargestellt ist. 1909 wurde die Grube auflässig. Zu einem Abbau von Erzen und zu einer Erweiterung des Grubengebäudes kam es in dieser Periode nicht mehr. 1925 fiel die Grube ins Bergfreie.

Ob und wann eine Erzförderung im Bereich der Grube Silberbrünnle stattfand, ist Gegenstand kontroverser Diskussion.
Es existierte oberhalb (nördlich) der Halde ein Schmelzofen. Man findet dort auch heute noch Schlacken, Scherben und Holzkohlereste neben rötlich gefrittetem Quarz, der Feuersetzmerkmale aufweist und reich an Blei- aber arm an Kupfererzen ist. Ein Teil der Schlacken führt Kupferminerale, so dass man von einer Probeverhüttung ausgehen kann.
In diesem Bereich liegt auch das von Sammlern ausgebeutete Gangtrum mit ähnlicher Paragenese. GOTTSCHALK (1995) stellt die These auf, dass das Haldenmaterial möglicherweise eine Pinge ausfüllt, die auf Bleiglanztrümern angesetzt war, die den Gang begleiten, im Stollen aber nicht aufgeschlossen sind.
Die Erzarmut der Stufen aus dem Stollen spricht gegen einen umfangreichen Erzabbau, in Frage kommen lediglich Cu-Minerale (Chalkopyrit, Pseudomalachit, Malachit) und Goethit und fehlende Abbauhohlräume.
Für eine reine Untersuchung aber sind die Abraummassen und der Umfang der Grubenbaue enorm groß.

Das Mundloch des Silberbrünnle-Stollens ist verbrochen und konnte im Gelände noch nicht lokalisiert werden. Der Schacht, durch den Ende des 20. Jh. eine Befahrung möglich war, ist mittlerweile mit Strauchwerk gefüllt und unpassierbar.


Mineralparagenesen am Silberbrünnle

Achtung! Diese Einteilung basiert nur auf den Beobachtungen im Haldenmaterial und ist eher vorläufig. Sie soll dem Sammler die Einteilung der Funde erleichtern.

I. Paragenesen auf der Silberbrünnle-Halde

1a) Quarz-Kupfer-Paragenese
meist heller zellig-körniger oder massiger, seltener achatartiger Quarz mit Cu-Sulfiden (Chalkopyrit, Luzonit, Chalkosin, Digenit) und daraus hervorgegangenen Sekundärmineralen (Malachit, Pseudomalachit, Agardit, Brochantit, Azurit, Tenorit) sowie Fe-Hydroxyd. Häufigste Paragenese der Halde.

1b) Quarz-Kupfer-Paragenese mit Pb-Fe-Mineralien und Pb-Cu-Mineralien Wie unter a), nur treten neben den frequenten Cu-Sek.-Mineralen auch solche auf, die Pb in stärkerem Maße enthalten. Galenit fehlt aber als Primärerz, ebenso sind Cerussit und Pyromorphit hier selten.
Zu den unter a) genannten Mineralen treten Beudantit/Segnitit, Duftit, Bayldonit und Karminit, seltener Gartrellit auf.

2. Wismut-(Kupfer)-Paragenese
In hellem körnigem, oft zerhacktem Quarz tritt neben Chalkopyrit Emplektit als Erz auf. Sekundär ist eine Anzahl Bi-haltiger Minerale (Bismutit, Beyerit, Eulytin, Mixit und Bismutoferrit) zu beobachten.

3. Fe-Mn-Paragenese
Je nach Erzgehalt violettrötlichbraune (Hämatit) oder grauschwarze (Mn-Oxide) Knollen und Massen, häufig mit kolloidalen oder schaligen Strukturen. Auf diese Mn-Erze, die aus gesonderten Gangteilen stammen, wurde die letzte Mutung 1909 (Grube Haigerach) ausgerichtet.
Minerale: Hämatit, Pyrolusit, Hausmannit, Kryptomelan, Ramsdellit.

II. Paragenesen der Halde und des anstehenden Trumes:

4. Blei-Hornstein-Paragenese
In grauem bis gelblichgrauem Hornsteinquarz tritt Galenit in bis zu cm-großen Einsprenglingen auf, die häufig zersetzt sind. Dann treten in den Hohlräumen Bindheimit, Covellin, Cerussit, Anglesit, Schwefel, Pyromorphit und Mimetesit auf; seltener ist Wulfenit. Cu-Minerale sind ebenfalls vorhanden, doch treten sie gegen die dominierenden Pb-Minerale zurück. Malachit, Chalkopyrit, Covellin, Duftit und Linarit konnten nachgewiesen werden. Im Gangtrum kommt Schapbachit vor, dies ist die Typlokalität des kubischen Schapbachites.

III. "Artifizielle Paragenesen"

Hier seien Mineralparagenesen genannt, die auf den Einfluss des Menschen zurückzuführen sind.

5. "Feuerparagenese"
Nach WITTERN deuten bestimmte Vergesellschaftungen sekundärer Pb-Cu-Minerale (Elyit, Caledonit, Leadhillit/Susannit, Massicotit, Scotlandit, Lithargit, Mennige, Hydrocerussit) in rötlichorangem Quarz auf bergmännisches Feuersetzen hin.
Am Silberbrünnle sind solche Stufen mit lachsrosa bis fleischrotem Quarz, der spröde bricht und einen eher dumpfen Klang beim Anschlagen ergibt, seit Anfang der 1990er Jahre bekannt (GOTTSCHALK (1994) in der Mineralien-Welt).
Diese Stücke enthalten in zersetztem Galenit Hydrocerussit, Caledonit, Mennige, Elyit und Susannit.
Man kann hier besser von einer "Feuerparagenese" sprechen, da nicht geklärt ist, ob es sich bei der Ursache der Erhitzung um Probeschmelzen oder um Feuersetzen zum Abbau handelte.

6. Schlackenminerale
GOTTSCHALK et.al. (MINERALIEN-WELT 5/95) beschreiben Schlacken vom Silberbrünnle. Von den drei beschriebenen Schlackenarten ist für den Sammler nur die seltene Kupferschlacke interessant, die in violettbrauner Matrix kleine Blasenräume mit grünen Cu-Mineralen aufweist. Funde sind sehr selten geworden.
In der Schlacke Kupfer, ged. und Cu-Sulfide (Chalkosin, Covellin), in den Blasen Chalkophyllit, Brochantit, Langit, Malachit, Cuprit, Schulenbergit und Aragonit.


Hinweise

Die oben angegebenen Bergbauspuren/Aufschlüsse Halde und anstehendes Gangtrum sind nach dem Wissen des Autors frei zugänglich. Dennoch sollte der Sammler folgendes beachten:

  • keine Bäume untergraben oder beschädigen und
  • keine Benzinbohrhämmer und Sprengkapseln (beides ist beim Abbau des Gangtrums geschehen!) verwenden.

Ansonsten gibt es bald Sammelverbote und Sammler werden von der Polizei als Verbrecher abgeführt. Bitte benutzen Sie den Parkplatz im oberen Haigerachtal. Der Förster hat (noch nichts) gegen Sammler. Sollten aber alle Sammler den gesperrten und ausdrücklich als solchen gekennzeichneten Forstweg (Schild und Schranke) mit dem Auto hinauffahren, kann sich dies durchaus bald ändern.

Mineralien (Anzahl: 143)

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'Agardit'i
Die drei zur Mixit-Gruppe gehörenden Minerale seien hier zusammen beschrieben, da man sie ohne eine quantitative Analyse nicht voneinander unterscheiden kann und der Normalsammler deswegen ohnehin meist die Sammelbezeichnung Agardit anwenden wird.
Agardit ist das auf der Silberbrünnle-Halde nach Pseudomalachit und Malachit häufigste Cu-haltige Mineral und wird bei nahezu jedem Besuch der Halde gefunden.
Agardit tritt in olivgrünen oder gelblicholivgrünen Nadeln, Büscheln und Filzen auf, die selten bis zu 5 mm Größe erreichen, in der Regel ist jedoch ein Binokular zur Betrachtung erforderlich. Der ungeübte kann das Mineral wegen der Ausbildung und Farbe leicht mit dem an der Fundstelle viel selteneren Olivenit verwechseln.
Die häufigste Ausbildung sind verfilzte Aggregate äußerst feiner Nadeln, die keine ansprechbaren Flächen aufweisen. Solche Bildungen sind nur in den seltensten Fällen für die Sammlung interessant.
Seltener, aber immer noch regelmäßig zu finden, sind olivgrüne Igel dünnadeliger xx, an denen in der Regel ebenfalls keine Flächen ansprechbar sind. Selten sitzen auf den Nadeln winzige xx von Barium-Pharmakosiderit.
Die seltenste und für den Sammler interessanteste Bildung sind sehr gut ausgebildete langprismatische xx, an denen häufig sogar die Kopfflächen mit sechseckigem Querschnitt erkennbar sind. Sie weisen häufig eine tief olivgrüne Farbe ähnlich wie der Olivenit und kommen meist in Garben und Büscheln vor.
Als Begleiter kommen viele der in der Liste angeführten Cu-Minerale vor, am Häufigsten Pseudomalachit. Daneben finden sich in der Nähe von Agardit häufiger: Segnitit, Barium-Pharmakosiderit, Goethit und Siderogel. Agardit findet sich bevorzugt in weißem, körnigem Quarz, der dünne Adern und Schmitzen von Goethit führt.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
r
Slg. thdun5
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
BM
Akanthiti
Akanthit findet sich als Sekundärmineral, das aus silberhaltigem Galenit und ged.Silber hervorgeht.
Man Findet Akanthit in feinen grauschwarzen Whiskern und Nädelchen, die Büschel auf zersetztem Erz bilden. Sehr seltenes Mineral am Silberbrünnle. Zum Teil sicher Sammlungsneubildung.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
M
Anglesiti
Anglesit stellt ein direktes Zersetzungsprodukt von Galenit dar und kommt meist direkt auf Lösungshohlräumen in Galenit vor.
Der Anglesit bildet weiße, farblose oder grauweiße xx aus, die meist pyramidal ohne Prismenflächen entwickelt sind. Drillinge kommen vor.
Man findet Anglesit auf der Halde in dichtem Hornsteinquarz, der Einsprenglinge von Galenit führt, und in ganz ähnlicher Matrix in dem anstehenden Gangtrum.
Begleiter sind auf der Halde Galenit, Bindheimit und Schwefel, in dem Gangtrum Galenit, Chalkopyrit und Covellin.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
M
Azuriti
Ganz im Gegensatz zum Malachit, der am Silberbrünnle eines der häufigsten Cu-Minerale darstellt, ist der Azurit hier extrem selten. Offensichtlich war der Malachit unter den herrschenden Bedingungen stabiler.
Azurit bildet seltener freie Kristalle aus, sondern findet sich meist in azurblauen Krusten und strahligen Aggregaten neben Malachit in der Nähe verwitternder Cu-Sulfide.
Selten kommen Pseudomorphosen von Tenorit nach Azurit vor.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
BM
Baryti
Der Silberbrünnle-Gang führt als einzige Gangart Quarz, der aber zum Teil Lösungshohlräume und Spalten aufweist, dieauf das ehemalige Vorhandensein von Baryt schließen lassen. Nach der Teufe aber könnte der Gang durchaus Barytreicher sein. Da Tiefenaufschlüsse fehlen, ist diese Annahme eher spekulativ.
Am Silberbrünnle kommt selten junger, umgelagerter Baryt vor. Dieser bildet in Quarzdrusen tafelige wasserklar-farblose bis schwach gelbliche xx. Baryt ist ein Mikromount-Mineral, größere Stufen treten hier nicht auf.
Bei den gelegentlich auffindbaren Barytstufen handelt es sich um Fremdabwurf von Mineraliensammlern.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
M
'Bastnäsit'i
Der Bastnäsit gehört zu den Seltenerdenmineralen der Grube Silberbrünnle, bei denen noch eine neuere Bestimmung der Seltenen Erden aussteht.
Bastnäsit ist neben Rhabdophan-(Nd) und Agardit-(Nd) das häufigste Mineral der Seltenen Erden an der Fundstelle und kommt hier in 3 Formen vor:
Am Häufigsten sind gelblichgraue blättrig-schuppige Aggregate, die in Schwärmen in einem weißen, dichten Quarz eingewachsen sind. Begleiter ist Synchisit, mit dem der Bastnäsit verwachsen ist.
Etwas seltener sind in kleinen Drusen dieses Quarzes gelblichbeigeweiße oder grünlichbeige blättrige Aggregate auf Quarz-xx aufgewachsen. Diese Aggregate zeigen in der Regel auch bei stärkerer Vergrößerung unter dem Binokular keine idiomorphen Formen.
Selten sind in den Quarzdrusen gut ausgebildete sechsseitige Täfelchen, die in Farbe und Auftreten den beiden vorigen Varianten entsprechen.
Bastnäsit lässt sich in der Regel nur unter dem Binokular erkennen, doch bildet die erste Variante gelegentlich auch bereits mit dem bloßen Auge erkennbare Einschlüsse in Quarz.
Insgesamt gesehen kein seltenes Mineral, das aber leicht übersehen wird. Begleiter sind meist neben Quarz nur Agardit und Synchisit. Eine Unterscheidung der Minerale Bastnäsit und Synchisit ohne Analytik nicht möglich.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
M
Bayldoniti
Der Bayldonit zählt zu den häufigeren Mineralen der Grube Silberbrünnle.
Am häufigsten sind grasgrüne Pusteln und Kugeln, z.T. mit glatter Oberfläche, die in Hohlräumen eines weißen, körnigen Quarzes oder eines rötlichgrauweißen Hornsteins sitzen. Begleiter sind nahezu alle häufigeren Minerale des Vorkommens, u.a. Malachit, Pseudomalachit und Pyromorphit. Seltener sind kleine, gut ausgebildete oktaederähnliche Kristalle.
Verwechslungen mit Konichalcit, Duftit und anderen grünen Sekundärmineralen sind möglich. Eine sichere Unterscheidung ist oftmals nur per Analyse möglich.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
BM
Beudantiti
Als Glieder der Beudantit-Gruppe beschreibt Walenta vom Silberbrünnle sulfathaltigen [Beudantit] im eigentlichen Sinne und den sulfatfreien [Segnitit], der eigentlich bereits der [Crandallit-Gruppe|Mineralgruppe/Crandallit] zugehörig ist.

Für den Segnitit hätte der Fundort mit etwas Glück die Typlokalität werden können. WALENTA verzichtete jedoch auf die Benennung wegen des unsicheren Status der Beudantit-Gruppe. Die Beudantit-Gruppe hätte nur dann einen selbständigen Status verdient, wenn keine vollständige Mischbarkeit zwischen [Plumbojarosit] und [Segnitit] bestünde. Ansonsten könnte man den Beudantit als Mischkristall aus den beiden Endgliedern auffassen. Dies ist momentan umstritten. Solange die IMA noch keine endgültige Resolution verabschiedet hat, wäre es sinnvoll, alle am Silberbrünnle gefundenen Stücke mit der Bezeichnung Beudantit/Segnitit zu bezeichnen.

Beudantit und Segnitit treten am Silberbrünnle häufig auf, erreichen aber im Gegensatz zur [Grube Clara|Deutschland/Baden-Württemberg/Schwarzwald/Wolfach/Grube Clara] kaum mit dem bloßen Auge zu betrachtende Größen. Am häufigsten sind grünlichbraune oder gelblichbraune rhomboedrische xx, die verschiedene Formen aufweisen können. Neben spitzrhomboedrischen bis säuligen Kristallen kommen auch pseudokubische Formen vor, die auf den ersten Blick an Tetraeder, Oktaeder und häufig Würfel erinnern. Solche Kristalle sind oft mit [Barium-Pharmakosiderit]zu verwechseln. Segnitit wird teilweise von anderen Mineralien pseudomorphisiert. Am häufigsten sind Umwandlungen in Limonit oder Hohlpseudomorphosen (Perimorphosen) von [Gartrellit] oder [Mawbyit], wie sie ähnlich auch von der Grube Clara bekannt sind.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
BM
Hydrocerussiti
Hydrocerussit zählt am Silberbrünnle zu den neueren Funden (GOTTSCHALK 1994 in der Mineralien-Welt) und gehört der Feuerparagenese an, wo er oft mit Elyit und Cerussit vergesellschaftet ist.

Eher seltenes Mineral, das in seinem Auftreten an rötliche gefrittete Gangstücke mit Galenit gebunden ist. Am häufigsten blättrig-schuppige Aggregate, die an Hellglimmer erinnern (Bild 1). Seltener dünntafelige farblose xx.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
BM
Malachitr
Slg. thdun5
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
BM
Oxyplumboroméiti
Bindheimit ist am Silberbrünnle in den Bleiparagenesen recht verbreitet, aber stets unscheinbar.
In Paragenese mit Galenit, Pyromorphit, Mimetesit und Cerussit bildet Bindheimit meist erdige oder pulvrige Krusten oder Massen in Laugungshohlräumen von Galenit. Die Krusten haben eine bräunlichgraugelbe Farbe.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
M
Pseudomalachitr
Slg. thdun5
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
BM
Quarzr
Slg. thdun5
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
BM
Schapbachit (TL)r
ehemalige Typlokalität = Deutschland/Baden-Württemberg/Schwarzwald/Schapbach/Grube Friedrich-Christian
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
BM
Segnititi
Als Glieder der Beudantit-Gruppe beschreibt Walenta vom Silberbrünnle sulfathaltigen [Beudantit] im eigentlichen Sinne und den sulfatfreien [Segnitit], der eigentlich bereits der [Crandallit-Gruppe|Mineralgruppe/Crandallit] zugehörig ist.

Für den Segnitit hätte der Fundort mit etwas Glück die Typlokalität werden können. WALENTA verzichtete jedoch auf die Benennung wegen des unsicheren Status der Beudantit-Gruppe. Die Beudantit-Gruppe hätte nur dann einen selbständigen Status verdient, wenn keine vollständige Mischbarkeit zwischen [Plumbojarosit] und [Segnitit] bestünde. Ansonsten könnte man den Beudantit als Mischkristall aus den beiden Endgliedern auffassen. Dies ist momentan umstritten. Solange die IMA noch keine endgültige Resolution verabschiedet hat, wäre es sinnvoll, alle am Silberbrünnle gefundenen Stücke mit der Bezeichnung Beudantit/Segnitit zu bezeichnen.

Beudantit und Segnitit treten am Silberbrünnle häufig auf, erreichen aber im Gegensatz zur [Grube Clara|Deutschland/Baden-Württemberg/Schwarzwald/Wolfach/Grube Clara] kaum mit dem bloßen Auge zu betrachtende Größen. Am häufigsten sind grünlichbraune oder gelblichbraune rhomboedrische xx, die verschiedene Formen aufweisen können. Neben spitzrhomboedrischen bis säuligen Kristallen kommen auch pseudokubische Formen vor, die auf den ersten Blick an Tetraeder, Oktaeder und häufig Würfel erinnern. Solche Kristalle sind oft mit [Barium-Pharmakosiderit]zu verwechseln. Segnitit wird teilweise von anderen Mineralien pseudomorphisiert. Am häufigsten sind Umwandlungen in Limonit oder Hohlpseudomorphosen (Perimorphosen) von [Gartrellit] oder [Mawbyit], wie sie ähnlich auch von der Grube Clara bekannt sind.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
M
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Aktualität: 09. Dec 2019 - 18:21:04

Mineralbilder (73 Bilder gesamt)

Goethit
Aufrufe (Bild: 1424790473): 1439
Goethit

auf Quarz, Silberbrünnle, Schwarzwald, Bildbreite 3 mm

Sammlung: Reinhold
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2015-02-24
Mehr   MF 
nadeliger, grüngelber Agardit
Aufrufe (Bild: 1488625028): 739
nadeliger, grüngelber Agardit (SNr: A003574)

vom Silberbrünnle bei Gengenbach im Schwarzwald; BB= 2,1 mm

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2017-03-04
Mehr   MF 
Pseudomalachit
Aufrufe (Bild: 1431671250): 566
Pseudomalachit

umhüllt Quarz, Grube Silberbrünnle, Gengenbach, Bildbreite 2,5 mm

Sammlung: Reinhold
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2015-05-15
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Gesteine (Anzahl: 2)

Gneisr
BLIEDTNER,M.,MARTIN,M.: Erz- und Minerallagerstätten des Mittleren Schwarzwaldes. Geol. Landesamt Baden-Württ.,Freiburg/Brsg. (1986)

Gottschalk,K., Joachim,H. und Oppenländer,F. (1995). Die Grube Silberbrünnle bei Gengenbach im mittleren Schwarzwald und ihre Mineralien. Min.-Welt, Jg.6, Nr.5, S.26-55.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
G
Rhyolithr
Gottschalk,K., Joachim,H. und Oppenländer,F. (1995). Die Grube Silberbrünnle bei Gengenbach im mittleren Schwarzwald und ihre Mineralien. Min.-Welt, Jg.6, Nr.5, S.26-55.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Gengenbach/Haigerach/Grube Silberbrünnle)
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Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 09. Dec 2019 - 18:21:04

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

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  • Neff, W. (1980). Silberbrünnele und Schottenhöfen - Zwei Mineralfundorte für Bescheidene. Min.-Mag., Jg.4, H.4, S.158-160.
  • Walenta, K. (1982). Weitere Untersuchungen über das Vorkommen von Selten-Erde-Mineralien im Schwarzwald. Aufschluss, Jg.33, Nr.12, S.453-458
  • Walenta, K. (1985). Neufunde aus dem Schwarzwald (2.F.). Lapis, Jg.10, Nr.11, S.26.
  • BLIEDTNER, M.,MARTIN, M. (1986). Erz- und Minerallagerstätten des Mittleren Schwarzwaldes. Geol. LA Baden-Württ.,Freiburg/Brsg.
  • Fricke, G. (1988). Die Grube Silberbrünnle im Haigerach bei Gengenbach/ Schwarzwald. Lapis, Jg.13, Nr.4, S.11.
  • Walenta, K. (1989). Neufunde aus dem Schwarzwald (3.F. 1.T.). Lapis, Jg.14, Nr.5, S.30.
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  • Walenta, K. (1994). Über einige neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald. Erzgräber, Jg. 8, Nr.2, S.33-45.
  • Walenta, K. (1994). Neufunde aus dem Schwarzwald (5.F., 2.T.). Lapis, Jg.19, Nr.3, S.31.
  • Gottschalk, K. (1994). Neue Erkenntnisse und Probleme zum Bergbau und zur Mineralogie der Grube Silberbrünnle bei Gengenbach, Schwarzwald. Min.-Welt, Jg.5, Nr.3, S.47-49.
  • Blaß, G. und Graf, H.W. (1994). Neufunde von bekannten Fundorten (XI). Min.-Welt, Jg.5, Nr.3, S.53-56.
  • Blaß, G. und Graf, H.W. (1994). Neufunde von bekannten Fundorten (XII). Min.-Welt, Jg.5, Nr.5, S.29-31.
  • Gottschalk, K., Joachim, H. und Oppenländer, F. (1995). Die Grube Silberbrünnle bei Gengenbach im mittleren Schwarzwald und ihre Mineralien. Min.-Welt, Jg.6, Nr.5, S.26-55.
  • Blaß, G. und Graf, H.W. (1996). Neue mineralogische Erkenntnisse und neue Funde aus Eifel, Schwarzwald und Siegerland. Min.-Welt, Jg.7, Nr.2, S.55-64.
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  • Walenta, K. (1997). Pyrargyrit und Schapbachit von der Grube Silberbrünnle bei Gengenbach. Erzgräber, Jg.11, Nr.2, S.69-72.
  • Blaß, G. und Graf, H.W. (1997). Neue Mineralienfunde und Bestimmungen (17). Min.-Welt, Jg.8, Nr.2, S.16-19.
  • Blaß, G. und Graf, H.W. (1997). Neue Mineralienfunde und Bestimmungen (18). Min.-Welt, Jg.8, Nr.3, S.15-17.
  • Walenta, K. (1998). Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald (F. 7, 2.T.). Lapis, Jg.23, Nr.12, S.43.
  • Walenta, K. und Theye, T. (1999). Haigerachit, ein neues Phosphatmineral von der Grube Silberbrünnle bei Gengenbach im mittleren Schwarzwald. Aufschluss, Jg.50, Nr.1, S.1-7. (Typ-Publ.)
  • Weiß, S. und Vollstätt, H. (1999). Neue Mineralien: Haigerachit. Lapis, Jg.24, Nr.2, S.34.
  • Leder, G. (1999). Lapis Aktuell: Reichenbachit aus der Grube Silberbrünnle. Lapis, Jg.24, Nr.4, S.5.
  • Blaß, G. und Graf, H.W. (2000). Neufunde von bekannten Fundorten im Schwarzwald. Min.-Welt, Jg.11, Nr.4, S.57-60.
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  • Blaß, G. und Graf, H.W. (2001). Neue Funde aus dem Schwarzwald. Min.-Welt, Jg.12, Nr.4, S.24-26.
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  • Walenta, K. und Theye, T. (2003). Bleihaltiger Agardit-(Y) von der Grube Silberbrünnle bei Gengenbach im mittleren Schwarzwald. Erzgräber, Jg.17, Nr.2, S.39-43.
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  • Walenta, K. und Theye, Th. (2004). KFe 3 (H2PO4)2(HPO4)4 6 H2O, ein zweites neues Phosphatmineral von der Grube Silberbrünnle im mittleren Schwarzwald. Erzgräber, Jg.18, Nr.1, S.17-23.
  • Walenta, K., Bernhard, H.J., Theye, T. (2004). Schapbachit. N.Jahrb.Min.,Mh, 425-32. (Typ-Publ.)
  • Knausenberger, G. (2005). Bergbaukundliche Wanderungen rund ums Kinzigtal...Ver.Fr.Min. Bergbau, Oberwolfach, S.16.
  • Hahn, F. und Schneider, W. (2006). Der Verleihungsbrief über die Bergwerke im Alten Gengenbach aus dem Jahr 1528. Erzgräber, Jg.20, Nr.1, S.27-30.
  • Mossmann, P. (2006). Bemerkenswerte Funde von Gartrellit und Libethenit von der Grube Silberbrünnle. Erzgräber, Jg.20, Nr.1, S.35-36.
  • Weiß, S. (2006). Neue Mineralien: Gengenbachit. Lapis, Jg.31, Nr.9, S.8+35.
  • Walenta, K, Theye, T. und Hatert, F. (2007). Gengenbachit, KFe3(H2PO4)2(HPO4)4·6H2O, ein zweites neues Phosphatmineral von der Grube Silberbrünnle bei Gengenbach im mittleren Schwarzwald, nunmehr eine anerkannte neue Mineralart. Aufschluss, Jg.58, Nr.2, S.125-28. (Typ-Publ.)
  • Hahn, F. (2009). Mineralien von der Grube Silberbrünnle, Teil 1. Erzgräber, Jg.23, Nr.1, S.31-36.
  • Walenta, K. (2009). H-reicher Gengenbachit von der Grube Silberbrünnle bei Gengenbach. Eine neue Mineralart oder nur eine Varietät? Erzgräber, Jg.23, Nr.1, S.37-40.
  • Hahn, F. (2009). Mineralien von der Grube Silberbrünnle bei Gengenbach. II. Erzgräber Jg.23, H.2, S.48-52.
  • Gottschalk, K.-H. (2009). Achate von der Grube Silberbrünnle im mittleren Schwarzwald. Jg.23, H.2, S.53-54.
  • Gregor Markl (2017). Schwarzwald. Lagerstätten und Mineralien aus 4 Jahrhunderten. Das Gebiet von Gengenbach, Ohlsbach und Ortenberg. Die Grube Silberbrünnle. 3. Mittl. Schwarzw., T.2. S.338. Ed. Krüger-Stiftung. Bode Verlag.

Quellenangaben

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