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Giesenbachtal

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Ortenaukreis / Lahr / Reichenbach / Gangzug Reichenbach-Diersburg / Giesenbachtal

An­fahrts­be­sch­rei­bung

3 km NNO von Reichenbach.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen (aufgelassen), Haldenreste.

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Baryt Gang in Sandstein; in Gangnähe stark verkieselt. Hauptgangart: grobspätiger Baryt und Brauneisen. Haupterzmineral ist silberhaltiger Bleiglanz.

Eine Kette von Erzgängen. Hier ein Gangzug von Reichenbach - Diersburg - Zunsweiher. Erstreckt sich über 8 km in NNO - SSW. Deutlichste Bergbauspuren sind im hinteren Giesenbachtal zu finden, nahe der Giesenquelle.

Hauptsächlich wurde die Gangzone auf Eisenerze abgebaut. Daneben wurde aber recht viel silberhaltiger Bleiglanz gewonnen. Tiefgründige Verwitterung der Primärerze.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Giesenbachtal



Giesenbachtal

WGS 84: 
Lat.: 48,34723888° N, 
Long: 7,93111756° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 20' 50,06" N,
   Long: 7° 55' 52,023" E
Gauß-Krüger: 
R: 3420847,
 H: 5357150
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=15275
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Verkürzte Pfadangabe

Giesenbachtal, Gangzug Reichenbach-Diersburg, Reichenbach, Lahr, Ortenaukreis, Freiburg, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Mineralien (Anzahl: 21)

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Akanthitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal)
M
Anglesitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
2M
Barytr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
2 BM
Bayldonitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
2M
Duftitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
2M
Galenitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
2M
Goethitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
2M
'Manganoxid'i
GRÖBNER erwähnt, dass METZ ´Psilomelan´ vom Gangzug Zunsweier beschreibt, heute aber keine Funde mehr gemacht worden seien.


´Psilomelan´ ist eine veraltete Bezeichnung für sog. Hartmanganerze, wobei die Bezeichnung heute häufig auf [Romanechit] angewandt wird, doch ist eine solche Zuordnung ohne Analyse unmöglich.

Manchmal finden sich unterdessen auf Schichtflächen des hydrothermal alterierten Sandsteins schöne Mangandendriten. Eine genauere Untersuchung ist bisher nicht durchgeführt worden, so dass keine Aussage über das Mineral gemacht werden kann. Aufgrund der geringen Mengen nicht verunreinigter Substanz und der analytischen Problematik oxidischer Mn-Minerale ist dies auch für die nähere Zukunft nicht geplant.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
1 BM
Pyrolusitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
2M
Pyromorphiti
Pyromorphit ist bezüglich der Ausbildung und Kristallgröße das herausragendste Mineral des Vorkommens.
Kristalle bis ca. 1 cm Länge lassen sich auch heute noch mit etwas Geduld und Finderglück im Bereich des Pingenzuges bergen.
Pyromorphit vom Giesen zeichnet sich durch eine Form- und Farbvielfalt aus:

* Formen: nadelige oder langprismatische xx, kurzprismatische, zum Teil sogar dicktafelige Kristalle, großteils Prismen mit einfachem Basispinakoid, einige xx mit Dipyramiden als Endflächen, diese dann quarzähnlich wirkend. Teilweise spindelförmige xx oder gebogene Prismenflächen.
* Farben: Am häufigsten ist der Pyromorphit grün gefärbt, wobei der Farbton von hellem Grünlichgelb bis zu tiefem Grasgrün reicht. Am häufigsten sind gelbgrüne xx.
Auch grünlichweiße bis gelblichweiße oder ausgesprochen hell graugrüne xx kommen vor. Sehr selten sind braune xx.

Pyromorphit sitzt häufig auf hydrothermal verändertem Buntsandstein ohne weitere Begleiter. Es kommen durchaus bis mehrere dm große Sandsteinbrocken vor, die mit ganzen Rasen von Pyromorphit xx besetzt sind.
Größere xx sitzen meist in Drusen von Goethit-Glaskopf oder auf Baryt.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
r
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
2 BM
'Tetraedrit-Gruppe'r
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Lahr/Reichenbach/Gangzug Reichenbach-Diersburg/Giesenbachtal/Giesenhof)
1M
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Mineralbilder (9 Bilder gesamt)

Pyromorphit
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Pyromorphit

Giesenbachtal, Lahr, Schwarzwald, Bildbreite 4 mm

Sammlung: Werner Wurster
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2015-12-09
Mehr   MF 
Pyromorphit auf Goethit
Aufrufe (Bild: 1555351784): 392
Pyromorphit auf Goethit

Fundort: Giesebachtal, Schwarzwald, Stufengröße 150 x 85 mm, Bildauschnitt: 18 x 20 mm

Sammlung: Bode
Copyright: Bode
Beitrag: Bode 2019-04-15
Mehr   MF 
Pyromorphit auf Glaskopf
Aufrufe (Bild: 1413140795): 1109
Pyromorphit auf Glaskopf

Gießenbachtal, Lahr, Bildbreite 6 mm

Sammlung: Reinhold
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2014-10-12
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 2)

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Aktualität: 13. Sep 2021 - 08:03:16

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Glas, M. und H. Schmeltzer (1976). Mineralfundstellen Bd.3; Baden-Württemberg, München.
  • mehrere Autoren (1978). Steckbrief: Pyromorphit (Teil des Themenheftes: Pyromorphit - Mimetesit - Vanadinit). Lapis, Jg.3, Nr.6, S.7.
  • Bliedtner, M. und M. Martin (1986). Erz- und Minerallagerstätten des Mittleren Schwarzwaldes. Geol. LA Baden-Württ., Freiburg, S.161-63.
  • Gröbner, J. (1995): Die Mineralien des Erzganges im Giesenbachtal bei Reichenbach / Lahr. Erzgräber (2), S.98-104.
  • Wittern, A.: "Mineralfundorte in Deutschland", Schweizerbart (Stuttgart), 2001, S.251-52.
  • Knausenberger, G. (2005). Bergbaukundliche Wanderungen rund ums Kinzigtal...Ver.Fr.Min. Bergbau, Oberwolfach, S.13.
  • Gregor Markl (2017). Schwarzwald. Lagerstätten und Mineralien aus 4 Jahrhunderten. Das Revier Geroldseck. Der Gangzug Reichenbach-Diersburg. 3. Mittl. Schwarzw., T.2. S.421f. Ed. Krüger-Stiftung. Bode Verlag.

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