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Gelbachtal

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Ortenaukreis / Oberwolfach / Gelbachtal

GPS-Ko­or­di­na­ten

Gelbachtal



Gelbachtal

WGS 84: 
Lat.: 48,33152285° N, 
Long: 8,2145274° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 19' 53,482" N,
   Long: 8° 12' 52,299" E
Gauß-Krüger: 
R: 3441836,
 H: 5355148
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=22948
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Verkürzte Pfadangabe

Gelbachtal, Oberwolfach, Ortenaukreis, Freiburg, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Mineralien (Anzahl: 39)

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Anglesiti
Anglesit ist ein typisches Verwitterungsprodukt des im Gelbachtales häufigen Galenites und kommt meist unmittelbar mit diesem zusammen vor. Auf angewitterten Galenit-xx in Paragenese mit Quarz, Cerussit, Baryt, Fluorit und seltener Sphalerit bildet der Anglesit farblose bis graugelbe, häufiger auch durch Galeniteinschlüsse graue bis gauschwarze prismatische xx. Pseudohexagonale Drillinge sind häufig. Im Gegensatz zum Cerussit ist der Anglesit oft direkt auf Galenit aufgewachsen.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Oberwolfach/Gelbachtal/Grube Fortuna)
1M
Cerussiti
In den letzten Jahren konnte Cerussit immer wieder in gut ausgebildeten prismatischen Kristallen in der gleichen Paragenese wie der Anglesit gefunden werden (Fluorit, Galenit, Baryt, Quarz). Allerdings ist der Cerussit seltener direkt mit Galenit verwachsen als der Anglesit, auf einigen Stüfchen ist im Bereich, der Cerussit führt, überhaupt kein Galenit vorhanden. Cerussit bildet farblose, blassgelbgraue und graue xx, die meist recht langprismatisch sind im Gegensatz zum gedrungeneren Anglesit. Auf einer Stufe kommt champagnerfarbiger Cerussit mit Stolzit und Pyromorphit vor.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Oberwolfach/Gelbachtal/Grube Fortuna)
1M
Leadhillitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Oberwolfach/Gelbachtal/Grube Fortuna)
1M
Lepidokrokiti
Im Bachbett des Gelbachtales finden sich hin und wieder stark limonitführende Barytstufen. In diesen liegen zwei Eisenhydroxide in kristalliner Form vor: Goethit und Lepidokrokit.
Der Lepidokrokit kommt als stark glänzende rotbraune radialstrahlige Schmitzen und Bänder in braunem Glaskopf vor. Auf diese Bildungen lässt sich die Bezeichnung ´Rubinglimmer´ der alten Mineralogen sehr gut anwenden.
Seltener treten sehr gute braunrote bis fast schwarze tafelige xx in Rosetten und Krusten auf Drusen im Glaskopf auf, die sehr schöne Micromounts ergeben.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Oberwolfach/Gelbachtal/Grube Fortuna)
1M
Manganitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Oberwolfach/Gelbachtal/Grube Fortuna)
1M
Pyromorphiti
Der Pyromorphit ist eines der auffälligsten Minerale des Gelbachtales.
Heutige Funde im Bachbett reichen bei weitem nicht mehr an die historische Stufe mit bis zu 1 cm großen xx heran.
Es handelt sich meist um grasgrüne bis gelbgrüne, nadelige bis langprismatische xx, die in Büscheln, Igeln oder wirren Aggregaten auf Fluoritdrusen vorkommen. Ein weiteres Begleitmineral ist der Stolzit. Seltener sind noch Cerussit und Segnitit zugegen.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Oberwolfach/Gelbachtal/Grube Fortuna)
1M
Scheelitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Oberwolfach/Gelbachtal/Grube Fortuna)
1M
Stolziti
Der Stolzit ist eines der interessantesten Minerale, die sich im Bachbett des Gelbaches finden lassen.
Stolzit kommt zusammen mit Pyromorphit, Galenit, Fluorit, Baryt, Quarz und seltener Cerussit vor.
Am Häufigsten sind dicktafelige xx von gelber bis gelboranger Farbe zu finden. Sie ähneln auffallend Wulfeniten, z.B. vom Bleiberg in Kärnten. Daneben gibt es auch orangegelbe bis graugelbe Bipyramiden und briefkuvert-artige xx, die den xx der Grube Clara auffallend ähneln.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Oberwolfach/Gelbachtal/Grube Fortuna)
1M
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Aktualität: 18. Jul 2021 - 14:28:31

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Aktualität: 18. Jul 2021 - 14:28:31

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Ingwersen, G. (1986). Geol., petrogr. und lagerstättenkundliche Untersuchungen im Gelbach-, Erzenbach- und Kurzenbach. Dipl.Arbeit, Univ. Stuttgart (Mskr.).
  • Walenta, K. (1987). Chromreicher Spinell aus dem Nebengestein der Grube Clara. Erzgräber, Jg.1, H.2, S.31ff.
  • Doc Diether

Einordnung