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Hinterohlsbach

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Ortenaukreis / Ohlsbach / Hinterohlsbach

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Unbedeutendes Kohlevorkommen des Obercarbon.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Hinterohlsbach



Hinterohlsbach

WGS 84: 
Lat.: 48,4527487° N, 
Long: 8,0194709° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 27' 9,895" N,
   Long: 8° 1' 10,095" E
Gauß-Krüger: 
R: 3427546,
 H: 5368794
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=9066
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Verkürzte Pfadangabe

Hinterohlsbach, Ohlsbach, Ortenaukreis, Freiburg, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Mineralien (Anzahl: 20)

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Barytr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Hennenloch)

Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Steinbruch Riesenwald)
2 BM
Calcitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Steinbruch Riesenwald)
1M
Cinnabaritr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Hennenloch)
1M
Fluorapatiti
Fluorapatit ist das herausragendste Mineral des Vorkommens und hat die Fundstelle in Sammlerkreisen bekannt gemacht. Ihm gilt auch heute noch das vorrangige Interesse der Sammler. Als Anekdote sei hier erwähnt, dass man die stengeligen Apatite zuerst für Turmalin (Elbait) hielt. Es gab größeres Aufsehen, als die xx als Apatit bestimmt wurden.

Fluorapatit kommt in einer größeren Bandbreite von Farben vor, wobei blaugrüne und rosabraune Farben überwiegen. Häufiger sind auch braune oder grünlichblaue xx. Zum Teil (siehe Fotos) sind zonargefärbte Aggregate mit rosabraunem Kern, einer mehr oder minder farblosen bis weißen Zwischenzone und einem grünen Ende.
Häufig rosabraune Beläge und Krusten auf den Kristallen.

Auch in der Ausbildung zeigt sich eine gewisse Varianz:
Am häufigsten und schönsten sind sehr gut ausgebildete nadelige xx mit einfachen Pinakoiden als Endflächen, die bei einer Länge von bis zu 2 cm oft nur wenige mm dick sind. Sie bilden größere Sonnen und Büschel bis mehrere cm Durchmesser.
Eine weitere Ausbildung sind kugelige bis nierige Aggregate und Linsen mit radialstrahligem Aufbau, welche meist braun gefärbt sind.
Seltener sind dickprismatische xx, die in Büscheln und Garben vorkommen und in den Farben und Kristallflächen den nadeligen xx gleichen.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Steinbruch Riesenwald)
r
Slg. thdun5
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Steinbruch Riesenwald)
1 BM
Fluoriti
Fluorit ist in Ohlsbach immer mehr oder minder stark violett gefärbt. Dabei geht die Färbung aber in der Regel nicht so weit, dass Stinkspat vorliegt. Im Anstehenden das auffälligste Mineral, er bildet hier großflächige Überzüge auf Klüften.

Eingewachsen in Hydromuskovit (Illit) kommen kleine xx einer Kombination aus Oktaeder und Würfel vor, auf Klüften auch bis zu 5 mm große Würfel. Alle xx sind violett gefärbt. Im Mineralienmuseum Oberwolfach befindet sich eine Stufe mit bis zu 3 cm großen xx von hier.
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Steinbruch Riesenwald)
r
Slg. thdun5
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Steinbruch Riesenwald)
1 BM
Hämatitr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Steinbruch Riesenwald)
2M
Illit (Var.: Muskovit)i
Illit war der Grund für die Anlage des Stollens. Abgebaut wurde das Tonmineral zur Herstellung keramischer Erzeugnisse.

Illit ist ein Produkt pneumatolytischer Zersertzung des Gesteins und kommt häufiger in derben graubeigegelben bis gelblichweißen oder grünlichweißen Massen und Adern in unregelmäßigen Bereichen des Porphyrs vor, welche stärkere Zersetzung zeigen und schlauchförmig ehemaligen Kluftzonen folgen. Solch flake- oder lockenförmige Aggregate wie in der Abbildung sind schon seltener. Der Illit ist immer dicht, Kristalle sind auch bei 30-facher Vergrößerung nicht erkennbar. Besonders die illitreichen Zonen beinhalten häufiger Fluorapatitsonnen und Fluorit
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Steinbruch Riesenwald)
1M
Sideritr
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Hennenloch)
1 BM
'Tetraedrit-Gruppe'r
Gregor Markl (2017).
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Ortenaukreis/Ohlsbach/Hinterohlsbach/Hennenloch)
1M
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Aktualität: 22. Jan 2021 - 19:17:53

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-> Bilder sind verfügbar
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 r -> Referenzinformationen
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Aktualität: 22. Jan 2021 - 19:17:53

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Aktualität: 22. Jan 2021 - 19:17:53

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Osann, Alfred (1927). Die Mineralien Badens. Schweizerbart'sche Verlagsb., Stgt.

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