'._('einklappen').'
 

Steinbruch am Geisberg

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Ortenaukreis / Schuttertal / Schweighausen / Steinbruch am Geisberg

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Im Schuttertal gelegen. Man fährt die Straße von Reichenbach über Seelbach ins Schuttertal Richtung Steinach/ Biberach.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Ehemaliger Steinbruch. (Dem Straßenbau zum Opfer gefallen).

Fund­s­tel­len­typ

Lehrpfad

Geo­lo­gie

Der Bereich des Gaisbergs besteht aus jungpaläozoischem Quarzporphyr. Versteinertes Holz.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Steinbruch am Geisberg



Steinbruch am Geisberg

WGS 84: 
Lat.: 48,23305093° N, 
Long: 7,99043012° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 13' 58,983" N,
   Long: 7° 59' 25,548" E
Gauß-Krüger: 
R: 3425077,
 H: 5344393
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=10769
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

Steinbruch am Geisberg, Schweighausen, Schuttertal, Ortenaukreis, Freiburg, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Die Achatvorkommen von Schweighausen wurden wohl schon im Mittelalter von den Schleifereien in Freiburg und Waldkirch genutzt. Die Achate wurden im losen Hangschutt des Geisberges, am Heuplatz, auf der Weißmoos, am Lindenrain und am Hühnersedel gesucht. In der Neuzeit wurde ein Steinbruch am Geisberg betrieben, in dem heutzutage allerdings keine Funde mehr möglich sind. Die ursprünglichen Achatvorkommen liegen in einer charakteristisch rot eingefärbten, sehr blasenreichen Porphyrschicht. Die Mandeln erreichen zum Teil enorme Größen bis circa 40 cm Durchmesser, allerdings enthalten sie oft einen hohern Anteil an porösem, krümeligen und unästhetischem Satz, so daß nur der obere, wesentlich kleinere Teil zum Schleifen genutzt werden kann. Nur selten zeigt sich der Satz ansprechend in Form eines Trümmerachates.

Der frühere Steinbruch W des Geisberg hat wohl die schönsten Achate des Schwarzwaldes geliefert. Die frühere Fundstelle mußte größtenteils der neuen Straße weichen, daher sollte man (mit geringen Fundaussichten) in der ganzen Umgebung suchen. Es ist ein neuer Steinbruch entstanden, wo Hartsteine gebrochen werden: W vom Hohen Geisberg. Im Porphyrgebiet des hohen Geisbergs und westlich an der Weißmoos kann mans mal probieren.

Oberhalb der roten Porphyrschicht liegt eine weiße Schicht in der Lithophysenachate (Thundereggs) gefunden werden können. Diese sind meist rot und karneolartig. Seltener kommen blaue, gelbe und rot-violette Töne vor. In dem weißen Porphyr kam in kleinen Drüschen manchmal ein grünlichgelber Uranglimmer vor, der oft als Autunit bezeichnet wird.

Achatweg: Schuttertal-Schweighausen. Auf einem knapp 3 km langen Rundweg erfährt man viel Interessantes über die Achate des Geisbergs. Insgesamt 17 Schautafeln informieren den Wanderer über die Entstehung und Verwendung der Achate und erläutern die Beliebtheit bei den verschiedensten Mineraliensammlern, wie z.B. Johann Wolfgang von Goethe.

Mineralien (Anzahl: 12)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenBaCaFeHOPSSiTiUW
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 26. Oct 2020 - 18:37:26

Mineralbilder (63 Bilder gesamt)

Achat
Aufrufe (Bild: 1278231950): 1665
Achat

Geisberg, Baden-Württemberg, Schwarzwald , Lahr,Schweighausen, Deutschland 5x2x3cm

Sammlung: agategerd
Copyright: agategerd
Beitrag: agategerd 2010-07-04
Mehr   MF 
Achat
Aufrufe (Bild: 1244579036): 1175
Achat

Geisberg, Baden-Württemberg, Schwarzwald , Lahr,Schweighausen, Deutschland,Größe:11,5x6cm

Sammlung: gontran
Copyright: gontran
Beitrag: gontran 2009-06-09
Mehr   MF 
Achat
Aufrufe (Bild: 1253040365): 1012
Achat

Geisberg, Baden-Württemberg, Schwarzwald , Lahr,Schweighausen, Deutschland,Größe:9x5cm

Sammlung: gontran
Copyright: gontran
Beitrag: gontran 2009-09-15
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 1)

Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 26. Oct 2020 - 18:37:23

Fossilien (Anzahl: 1)

Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Fossil -> Name des Fossils
Fossil (TL) -> Fossil-Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Fossil in der Region
 F -> Link zur allg. Fossilseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 26. Oct 2020 - 18:37:23

Untergeordnete Seiten

Liste aktualisieren | Anzeigeebene: 2 - 3 - 4 - 5 - Alles aufklappen

Aktualität: 26. Oct 2020 - 18:37:24

Externe Verweise (Links)

Schuttertal-Schweighausen – Achatweg

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Kanka, A. Achate von Schweighausen im Schwarzwald. Lapis 1985(5), 17-20.
  • K. Walenta: "Die Mineralien des Schwarzwaldes", Weise Verlag, München, 1992.
  • Knausenberger, G. (1993). Mineralfundstellen im mittleren Schwarzwald (7). Erzgräber, Jg.7, Nr.2, S.36-37.
  • Blaß, G. & Graf, H.W. (1993). Neufunde von bekannten Fundorten (VIII). Min.-Welt, Jg.4, Nr.5, S.41-48.
  • Wittern, A. Mineralien finden im Schwarzwald. S. 97-98, Sven von Loga, Köln 1995.
  • Hemmer, P. (2013). Achate aus den Sedimenten des Oberrheingrabens. Aufschluss, Jg.64, Nr.6, S.336-43.
  • Stengler, I. (2015). Der Geologische Lehrpfad "Achatweg" auf dem Geisberg bei Schweighausen/ Schuttertal im Schwarzwald. Aufschluss, Jg.66, H.4, S.214-23.
  • Gregor Markl (2017). Schwarzwald. Lagerstätten und Mineralien aus 4 Jahrhunderten. Der Geisberg bei Schweighausen. Fundstellen im Bereich Schweighausen-Biereck-Obrbiederbach. 3. Mittl. Schwarzw., T.2. S.508. Ed. Krüger-Stiftung. Bode Verlag.

Quellenangaben:

Einordnung