https://www.mineraliengrosshandel.com
https://www.mineralbox.biz
https://www.edelsteine-neuburg.de
https://www.mineral-bosse.de
'._('einklappen').'
 

Grube Sophia

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Rottweil, Landkreis / Wittichen / Grube Sophia

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Ca. 300 m vom Kloster entfernt im Böckelsbachtal. (N)

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halde

Fund­s­tel­len­typ

Halden

Geo­lo­gie

Baryt-Fluorit Gänge mit Silber, Wismut, Cobalt, Arsen und Uran Mineralisation.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Die Sophiehalde ist Teil eines Bergbaurundwanderweges, daher gibt es keine Zugangsbeschränkung.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Sophia Halde (N 48° 20'03.50°; O 8° 20'34.14°)



Sophia Halde

WGS 84: 
Lat.: 48,33430556° N, 
Long: 8,34281667° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 20' 3,5" N,
   Long: 8° 20' 34,14" E
Gauß-Krüger: 
R: 3451351,
 H: 5355368
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=249
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

⚒ Sophia, Wittichen, Rottweil, Freiburg, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Uraninit var. Pechblende insitu Fundsituation
Aufrufe (Bild: 1622585669): 600
Uraninit var. Pechblende insitu Fundsituation

Fundsituation auf der Halde der Grube Sophia/Wittichen/Schwarzwald; Aufgrund der Verschmutzung lassen sich die Stufen nur mit einem empfindlichen Messgerät lokalisieren.

Sammlung: etalon
Copyright: etalon
Beitrag: etalon 2021-06-02
Uraninit var. Pechblende Fundsituation
Aufrufe (Bild: 1622585488): 615
Uraninit var. Pechblende Fundsituation

Fundsituation kurz nach dem Ausgraben; Haldenfund Grube Sophia/Wittichen/Schwarzwald; Aufgrund der Verschmutzung lassen sich die Stufen nur mit einem empfindlichen Messgereät lokalisieren.

Sammlung: etalon
Copyright: etalon
Beitrag: etalon 2021-06-02

Ausführliche Beschreibung

Die Grube Sophia war wohl der bedeutenste Silberlieferant im Raum Wittichen, da gediegenes Silber das wichtigste Erz war. Stellenweise kam es sogar als reiche Imprägnationen im Granit vor. In den Jahren 1725 - 1856 wurden hier 5,2t reines Silber gefördert. Neben Silber galt der Bergbau auch den Kobalterzen, in erster Linie für die Weiterverarbeitung zu blauer Farbe. Später wurden wie an einigen weiteren Gruben in Wittichen auch noch Prospektionsarbeiten auf Uranerze betrieben, die aber wohl nicht vielversprechend waren.

Mineralogisch gesehen ist die Grube Sophia wegen schöner Silberfunde bekannt geworden. Neben derben Einlagerungen und Blechen konnten auch wunderschöne baumartige Gebilde aus Silber-xx gefunden werden, die einige cm groß waren. Die restlichen in der Liste erscheinenden Silbermineralien waren aber in der Regel klein und oft derb ausgebildet, es wurden aber auch Funde von kleinen Proustit-xx gemeldet. Im Stollen konnten als Neubildungen hübsche Stufen mit weißen oder zartrosa gefärbten Pikropharmakolithnadeln neben Sainfeldit, Lavendulan, Kobaltkoritnigit, u.a. gefunden werden. Weiterhin sind auch schöne rosagefärbte Kobaltsinter (Co-haltiger Aragonit) aufgetreten. An Uranmineralen sind auf der Halde nierige Pechblendeaggregate gefunden worden. Die weiteren Mineralien aus der Liste wurden allerdings z.T. sehr selten oder gar als Einzelfund gemeldet.

Die Suche auf der Halde der Grube Sophia lohnt sich heute nicht mehr. Sie ist wohl mehr durchwühlt als alle anderen Halden in Wittichen. Selbst mit einem Metallsuchgerät lohnt es sich nicht mehr, um eventuell Silber zu finden. Die letzten großen Funde wurden in den 90er Jahren nach schweren Unwettern gemeldet.

Mineralien (Anzahl: 103)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenAgAlAsBaBiCCaClCoCuFFeHKMgMnNaNiOPPbSSbSiUYZn
Akanthitr
Slg. thdun5
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Rottweil, Landkreis/Wittichen/Grube Sophia)
BM
Silberr
Slg. thdun5
(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Rottweil, Landkreis/Wittichen/Grube Sophia)
BM
'Turmalin-Supergruppe'r
-Rustemeyer, P. (2019). Schwarzwälder Turmaline. Erzgräber, Jg.34. H.2, 76 S.

(Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Rottweil, Landkreis/Wittichen/Grube Sophia)
M
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 02. Jul 2022 - 20:04:25

Mineralbilder (60 Bilder gesamt)

Uraninit var. Pechblende umgibt Wismut ged.
Aufrufe (Bild: 1607115595): 3642
Uraninit var. Pechblende umgibt Wismut ged.

FO: Grube Sophia/Wittichen; Bildbreite ca. 2mm; Haldenfund vom 07.11.2020

Sammlung: etalon
Copyright: etalon
Beitrag: etalon 2020-12-04
Mehr   MF 
Silber ged. auf Akanthit
Aufrufe (Bild: 1615563571): 412
Silber ged. auf Akanthit  DE
Analysiert mit Energiedispersiver Röntgenspektroskopie EDX

FO: Grube Sophia/Wittichen/Schwarzwald; Bildbreite ca. 10mm; Lockensilber auf Akanthit, Ausschnitt aus einer mehrfach besetzten Stufe, Haldenfund vom 07.03.2021

Sammlung: etalon
Copyright: etalon
Beitrag: etalon 2021-03-12
Mehr   MF 
Skutterudit xx
Aufrufe (Bild: 1615563718): 1199
Skutterudit xx  E
Analysiert mit Energiedispersiver Röntgenspektroskopie EDX

FO: Grube Sophia/Wittichen/Schwarzwald; Bildbreite ca. 10mm; Skutterudit-Kristall, Ausschnitt aus einer mehrfach besetzten Stufe, Haldenfund vom 07.03.2021, vergesellschaftet mit Uraninit

Sammlung: etalon
Copyright: etalon
Beitrag: etalon 2021-03-12
Mehr   MF 

Untergeordnete Seiten

Liste aktualisieren | Anzeigeebene: 2 - 3 - 4 - 5 - Alles aufklappen

Aktualität: 02. Jul 2022 - 20:04:25

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur-Liste:

  • Karsten, D.L.G. (1800). Pharmacolit. Min.Tab. S.75. (Typ-Publ.)
  • Sandberger, F.v. (1877). Sphärit von Amberg, Haidingerit bei Alpirsbach, Kupferarseniat von Wittichen. N. Jb. Miner. Geol. Paläont., S.508-09.
  • Gross, E.B., Corey, A.S., Mitchell, R.S. & Walenta, K. (1958). Heinrichite and Metaheinrichite, hydrated barium uranyl arsenate minerals. Am. Min., Vol.43, S.1134-1143. (Typ-Publ).
  • Walenta, K. (1996). Seelit aus dem Schwarzwald. Chemie der Erde, 56, S.273-80.
  • Walenta, K. (1978). Uranospathite and arsenuranospathite. Min. Mag., Vol.42, S.117-28. (Typ-Publ)
  • Walenta, K. (1958). Die sekundären Uranmineralien des Schwarzwaldes. Jh. geol. LA Bad.-Württ., 3, S.17-51. (Zeunerit, Metazeunerit, Heinrichit, Metaheinrichit, Novacekit I, Novacekit II, Metanovacekit, Uranospinit, Metauranospinit, Walpurgin, Metakahlerit, Metakirchheimerit: (Typ-Publ) Metakahlerit (orig. Meta-Kahlerit) und Metakirchheimerit (orig. Meta-Kirchheimerit).
  • Walenta, K. (1963). Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald. Aufschluss, Jg.14, Nr.10, S.267-274. (Parasymplesit, Heinrichit, Metaheinrichit).
  • Walenta, K. (1977). Neue Funde sekundärer Uranmineralien im mittleren und N Schwarzwald. Aufschluss, Jg.28, Nr.5, S.177-188. (Billietit, Uranophan, Zeunerit, Rutherfordin, Uranospinit, 'Pechblende').
  • Walenta, K. (1978). Uranospathite and arsenuranospathite. Min. Mag., Vol.42, S.117-28. (Typ-Pub.)
  • Widemann, N. (1987). Silber aus Wittichen, Notizen zu historischen Silberfunden aus der Blütezeit der Grube 'Sophia' bei Wittichen. Lapis, Jg.12, Nr.7, S.58.
  • Oppenländer, F. (1991). Silberfunde nach Unwettern in Wittichen, mittlerer Schwarzwald. Lapis, Jg.16, Nr.4, S.24. (Silber, Argentit, Proustit, Xanthokon, Skutterudit, Safflorit, Arseniosiderit, Arsenolith, Erythrin, Parasymplesit, Uraninit, Wismut, Bismuthinit, Heinrichit, Metaheinrichit)
  • Hartmann, F. (1997). Silber (Bem. Eigenfund). Lapis, Jg.22, Nr.11, S.35. (Silber, Begleitminerale: Proustit, Akanthit, Zirkon, Magnetit, Pyromorphit, Kassiterit, Gold, Sperrylith)
  • Walenta, K. (1998). Chadwickit, ein neues Uranylarsenat von Wittichen im Schwarzwald. Aufschluss, Jg.49, Nr.4, S.253-57. (Typ-Publ.)
  • Walenta, K. (1998). Die Elementarzellengröße von Meta-Kirchheimerit. Erzgräber, Jg.12, Nr.1, S.23-26. (Metakirchheimerit, Metanovacekit, Metakahlerit)
  • Walenta, K. (1998). Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald (F. 7, 1.T.). Lapis, Jg.23, Nr.11, S.35. (Chadwickit, Seelit, Abernathyit)
  • Tessmann, C. (1998). Typlokalität - Schwarzwald. Gültige Mineralspezies mit Typlokalitäten aus dem Schwarzwald und die Ableitung ihrer Namen. Erzgräber, Jg.12, Nr.1, S.27-29. (Arsenuranospathit).
  • Tessmann, C. (1999). Typlokalität - Schwarzwald Forts. a. H.1 / 1998. Erzgräber, Jg.13, Nr.1, S.34-40. (Metakahlerit, Metakirchheimerit, Metauranospinit)
  • Walenta, K. (2004). Neue Angaben zum Uranmineral D von zwei Fundorten im Schwarzwald. Erzgräber, Jg.18, Nr.1, S.24-29. (Uraninit, Chadwickit, Arsen-Uranospathit, Metakahlerit, Uranospinit, Erythrin).
  • Walenta, K. und Theye, T. (2005). Ein neues Kobaltmineral von der Grube Sophia bei Wittichen im mittleren Schwarzwald. Erzgräber, Jg.19, Nr.2, S.51-57.
  • Slotta, C. (2007). Dendritensilber und Proustit aus Wittichen (Bem. Eigenfund). Lapis, Jg.32, Nr.5, S.25-26. (Silber, Proustit, Safflorit, Baryt, Ankerit, Hämatit.)
  • Julian Gruber & Patrick Kirgus (2009). Bergbau im Kinzigtal. 1.Aufl. Eigenverlag. S.26.
  • Markl, G. (2016). Das Revier von Wittichen, Heubach und Schenkenzell. Der Mittlere Schwarzwald, T.1, Schwarzwald. S.120ff. Ed.Freudenstein, Bode Verlag, Salzhemmendorf.

Quellenangaben

Einordnung