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Grube Anton

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Rottweil, Landkreis / Wittichen / Heubachtal / Grube Anton

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Das Heubachtal zweigt am Bahnhof Schiltach nach N ab. Nach ca. 5 km kommt man zur Grube Anton beim Gasthof Auerhahn. Die Halde liegt direkt davor. Haldenreste oberhalb des Stollens.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halde und Haldenreste sowie Stollen und Schächte.

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Hydrothermaler Barytgang mit Co-Ni-Bi-Ag-U-Erzen im Wittichener Granit.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Mit einer seismischen Station belegt, weshalb man ihn nicht betreten darf.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Anton



Grube Anton

WGS 84: 
Lat.: 48,33131858° N, 
Long: 8,3224291° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 19' 52,747" N,
   Long: 8° 19' 20,745" E
Gauß-Krüger: 
R: 3449836,
 H: 5355049
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK7615

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=8331
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Anton, Heubachtal, Wittichen, Rottweil, Freiburg, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Stollenmundloch Grube Anton
Aufrufe (Bild: 1267646161): 1561
Stollenmundloch Grube Anton

Heubachtal, Wittichen, Schwarzwald, Baden-Württemb; 2004

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2010-03-03
Halde Grube Anton
Aufrufe (Bild: 1267646031): 1549
Halde Grube Anton

Heubachtal, Schwarzwald, Baden-Württemb; 2004

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2010-03-03

Ausführliche Beschreibung

Man baute auf dem Antonsgang bis 1861 auf Kobalt und Silber. Um 1950 untersuchte man den Gang auf seinen Urangehalt.- Im Stollen ist eine seismische Station, davor sind diverse Baracken und ein Zaun.

Diese Grube hat einen außerordentlich interessanten Mineralgehalt. Mineralneubildungen sind im Stollen. Die Haldenfunde geben nicht mehr viel her.

Mineralien (Anzahl: 134)

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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 27. May 2020 - 10:33:27

Mineralbilder (12 Bilder gesamt)

Pikropharmakolith
Aufrufe (Bild: 1566729606): 298
Pikropharmakolith (SNr: SyS-Pikr-4-1-1)

Pikropharmakolith als kugelige Aggregate haarförmiger Kristalle aus der Grube Anton im Heubachtal, Schwarzwald. Bildbreite etwa 16 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2019-08-25
Mehr   MF 
Galenit
Aufrufe (Bild: 1163686750): 1015
Galenit

Bildbreite: 2 mm; Fundort Grube Anton, Heubachtal, Wittichen, Schwarzwald, Baden-Württemberg, Deutschland

Copyright: Stephan Wolfsried
Beitrag: Hg 2006-11-16
Mehr   MF 
Pikropharmakolith
Aufrufe (Bild: 1262549699): 2095
Pikropharmakolith

Bildbreite: 20 mm; Fundort: Grube Anton, Heubachtal, Wittichen, Schwarzwald, Baden-Württemberg, Deutschland

Copyright: Peter Haas
Beitrag: slugslayer 2010-01-03
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 3)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 27. May 2020 - 10:33:27

Stratigraphische Einheiten (Anzahl: 1)

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Legende

Formation -> Name der Formation
Formation (TL) -> Formation-Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Teillokalitäten mit diesen Formationen
 Fo -> Link zur allgemeinen Formationsseite
 i -> Informationen etc.
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Formation ? -> Auftreten fragwürdig

Aktualität: 27. May 2020 - 10:33:27

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Aktualität: 27. May 2020 - 10:33:27

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Sandberger, F.v. (1876). Ueber Heubachit, ein natürlich vorkommendes Kobaltnickeloxyhydrat. Sitz.-Ber. math.-phys. Cl. Bayr. Akad. Wiss., 6, S.238-42.
  • Metz, R. (1952). Gesteine und Erzgänge des Heubachtales im mittleren Schwarzwald. Diss., Univ. Freiburg, 146 S. (Mskr.)
  • Degens, E. (1956). Geochemische Untersuchungen im Nebengestein fluor-barytischer Co-Ni-Bi-Ag-U-Erzgänge des mittleren Schwarzwaldes. Glückauf, 92, S.842-52.
  • Gross, E.B., Corey, A.S., Mitchell, R.S. & Walenta, K. (1958). Heinrichite and Metaheinrichite, hydrated barium uranyl arsenate minerals. Amer. Miner., Vol.43, S.1134-43. (Typ-Publ.)
  • Walenta, K. (1958). Die sekundären Uranmineralien des Schwarzwaldes. Jh. geol. LA Bad.-Württ., 3, S.17-51.
  • Frondel, C. (1965). Metanovacekit. Prof.Pap. US Geol.Surv. no.300, S.578. (Typ-Publ.)
  • Walenta, K. (1963). Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald. Aufschluss, Jg.14, Nr.10, S.267-74.
  • Walenta, K. (1977). Machatschkiit, ein neues Arsenatmineral aus der Grube Anton im Heubachtal bei Schiltach. Tschermaks Min. Petr. Mitt., 24, S.125-32. (Typ-Publ.)
  • Bari, H., Permingeat, F., Pierrot, R., Walenta, K. (1980). Ferrarisit. Bull.Soc.frMin.Crist., 103, 533-40. (Typ-Publ.
  • Effenberger, H., Mereiter, K., Pimminger, M. & Zemann, J. (1982). Machatschkiite: Crystal Structure and Revision of the Chemical Formula. Tschermaks Min. Petr. Mitt., 30, S.145-55.
  • Walenta, K. (1984). Neufunde aus dem Schwarzwald. Lapis, Jg.9, Nr.1, S.41.
  • Bliedtner, M. & M. Martin (1986). Erz- und Minerallagerstätten des Mittl. Schwarzwaldes. Geol. LA Baden-Württemb., Freiburg.
  • Markl, G. (1990). Die Grube Anton im Heubachtal bei Schiltach, Schwarzwald. Lapis, Jg.15, Nr.6, S.11.
  • Walenta, K. (1994). Über einige neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald. Erzgräber, Jg.8, Nr.2, S.33-45.
  • Walenta, K. (1994). Neufunde aus dem Schwarzwald (5.F., 1.T.). Lapis, Jg.19, Nr.1, S.47.
  • Walenta, K. (1998). Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald (F.7, 2.T.). Lapis, Jg.23, Nr.12, S.43.
  • Tessmann, C. (1999). Typlokalität - Schwarzwald (Forts. a. Heft 1 /1998). Erzgräber, Jg.13, Nr.1, S.34-40.
  • Walenta, K. (2001). Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald (8. F., 2. T.). Lapis, Jg.26, Nr.3, S.38-40.
  • Knausenberger, G. (2005). Bergbauliche Wanderungen - rund ums Kinzigtal.... Ver.Fr.Min.Bergbau, Oberwolfach, S.33.
  • Julian Gruber & Patrick Kirgus (2009). Bergbau im Kinzigtal. 1.Aufl. Eigenverlag. S.31.
  • Gruber, J. (2011). Die Uranprospektion in den 1950er Jahren im Wittichener Revier. Erzgräber, Jg.25, Nr.1, S.45-65.
  • Markl, G. & Slotta, C. (2011). Die Uranmineralien des Lagerstättenreviers Wittichen im mittleren Schwarzwald. Lapis, Jg.36, Nr.3, S.25-37.
  • Slotta, C. (2016): Von Carlhintzeit bis Pradetit: Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald. Lapis, Jg.41, H.2, S.30-31.
  • Markl, G. (2016). Das Revier von Wittichen, Heubach und Schenkenzell. Der Mittlere Schwarzwald, T.1, Schwarzwald. S.84, 431. Ed.Freudenstein, Bode Verlag, Salzhemmendorf.

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