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Saline Wilhelmshall

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Freiburg, Bezirk / Schwarzwald-Baar-Kreis / Villingen-Schwenningen / Saline Wilhelmshall

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Bohrlochsolung. Mehrere Bohrlöcher. Betrieb von 1823 bis 1865, dann wurde die Saline bei Schwenningen stillgelegt. Insgesamt wurden in 42 Betriebsjahren rund 160.000 t Koch- und Viehsalz produziert.

Fund­s­tel­len­typ

Bohrloch

Geo­lo­gie

Steinsalzlager in der Tiefe (144-163 m).

GPS-Ko­or­di­na­ten

Saline Wilhelmshall



Saline Wilhelmshall

WGS 84: 
Lat.: 48,04166708° N, 
Long: 8,52806125° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 2' 30,002" N,
   Long: 8° 31' 41,021" E
Gauß-Krüger: 
R: 3464886,
 H: 5322728
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=51508
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Verkürzte Pfadangabe

Saline Wilhelmshall, Villingen-Schwenningen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Freiburg, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Nachdem eine Tiefbohrung im badischen Dürrheim im Februar 1822 erfolgreich war, begann wenige Monate später in der Umgebung des württembergischen Schwenningen die Suche nach dem begehrten Salz. Die erste Bohrung bei Mühlhausen wurde nicht fündig. Die zweite Bohrung beim Schwenninger Moos, direkt an der Grenze zu Baden, stieß am 26. Juli 1823 in 162 m Tiefe auf ein Salzlager. Insgesamt führte man von 1822 bis 1825 sieben Bohrungen durch, von denen vier Salzlager erschlossen. Die übrigen Bohrversuche wurden abgebrochen, da sie auf unterirdische Hohlräume stießen oder kein Salz erreichten. Eine letzte Tiefbohrung fand im Jahr 1836 statt, um die Produktion zu erhöhen und die Soleförderung während der Reinigung und Reparatur anderer Bohrlöcher sicherzustellen

Mineralien (Anzahl: 1)

Gesteine (Anzahl: 1)

Untergeordnete Seiten

Externe Verweise (Links)

Saline_Wilhelmshall

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Günter Schulz: Geschichte der ehemaligen Königlich Württembergischen Saline Wilhelmshall bei Schwenningen am Neckar 1823–1865. Stadtverwaltung Schwenningen am Neckar, 1967.
  • Albiez, G. (1967). Günter Schulz: Geschichte der ehemaligen Königlich Württembergischen Saline Wilhelmshall bei Schwenningen am Neckar, 1823-1865; Bd 7, Schriftenr. Große Kreisstadt Schwenningen a. N., 124 S., Schwenningen. Anschnitt, 23, H.5, S.36, Bochum.
  • Walter Carlé: Salzsuche und Salzgewinnung im Königreich Württemberg und in der darauffolgenden Zeit bis heute. In: Beiträge zur Geschichte der württembergischen Salinen. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1968, S.105–76.
  • Günter Schulz: Die Saline Wilhelmshall bei Rottweil 1824–1969. Stadtarchiv Rottweil, 1970.
  • Wilfried A. Wurst: Die ehemalige Saline Wilhelmshall. In: Geschichte der Stadt Rottweil. H.7, Rottweil 1974.