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Das Bergrevier Neubulach

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Karlsruhe, Bezirk / Calw, Landkreis / Neubulach

An­fahrts­be­sch­rei­bung

1 km SO von Neubulach (ausgeschildert). 6,5 km SO Calw.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Verhaue, mehrere Pingen, Stollen, Halden (aufgelassen). Jetzt Besucherbergwerk "Hella-Glück-Stollen."

Bekannte Stollen: Hella-Glück Stollen, Oberer Stollen, Marien-Stollen, Wasser-Stollen, Lange Strecke, St.Georg Stollen (Liebelsberg), Martinsmoos.

Schächte: 16 bekannte Schächte.

Geo­lo­gie

Baryt-Gänge mit Bi-, Cu-, Ag-Erzen in Buntsandstein. Muschelkalk überlagert Buntsandstein. Das Azurit wurde in größeren Mengen gefunden und im Mittelalter als Blaupigment verwendet.

8 Erzgänge sind bekannt. Davon sind 2 nur bedingt abbauwürdig. Azurithöhle.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Neubulach



Neubulach

WGS 84: 
Lat.: 48,66093187° N, 
Long: 8,69485861° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 39' 39,355" N,
   Long: 8° 41' 41,491" E
Gauß-Krüger: 
R: 3477596,
 H: 5391525
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK7318.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=215
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Verkürzte Pfadangabe

Neubulach, Calw, Karlsruhe, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (7 Bilder gesamt)

Gang-Karte
Aufrufe (Bild: 1471623413): 1275
Gang-Karte

Revier Neubulach, Calw, Landkreis; Karlsruhe, Bezirk; Baden-Württemb. doc

Sammlung: Museum Neubulach
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2016-08-19
Blick vom Museum auf Rathaus und Ort
Aufrufe (Bild: 1442929166): 1578
Blick vom Museum auf Rathaus und Ort

Neubulach, Calw, Landkreis; Karlsruhe, Bezirk; Baden-Württemb. 9.2015.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2015-09-22
Schild: Bergvogtei und Museum
Aufrufe (Bild: 1442929012): 1562
Schild: Bergvogtei und Museum

Neubulach, Calw, Landkreis; Karlsruhe, Bezirk; Baden-Württemb. 9.2015.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2015-09-22

Ausführliche Beschreibung

Neubulach liegt ca. 20 km NO Freudenstadt oberhalb der von dort über Calw nach Stuttgart führenden Bundesstraße auf dem Rücken über dem Zusammenfluss von Teinach und Nagold.

Neubulach liegt auf einer tektonisch gehobenen Horstscholle aus Buntsandstein. Dieser wird von zahlreichen Trümern und Gängen mit Quarz-Schwerspatfüllung durchzogen, die NNO-SSW streichen. Der wichtigste dieser Gänge war der sog. Segen-Gottes-Hauptgang, der unter der Stadt hindurchstreicht. Als Erz ist das schon unter Freudenstadt beschriebene wismuthaltige Fahlerz zu nennen.

Im Bereich Bulach (Neu- und Altbulach) wurde schon im Hochmittelalter Bergbau auf Kupfer- und Silbererze betrieben. Teile der Stadtmauer sind aus Ausbruchmaterial der Bergwerke gemauert, man sieht z.T. Azurit in der Mauer.

Bekannt ist Neubulach unter Sammlern wegen der Minerale Azurit und Malachit. Heute sind jedoch nahezu alle Halden überbaut.


Mineralienmuseum:

In der ehemaligen Bergvogtei neben dem Rathaus. Marktplatz 1, 75387 Neubulach. Tel.: 07053 96950.

Betreiber: Verein der Freunde der Mineralogie und des historischen Bergbaus e.V., Neubulach.

Mineralien (Anzahl: 85)

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Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
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Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 19. Sep 2020 - 19:41:45

Mineralbilder (13 Bilder gesamt)

Tetraedrit
Aufrufe (Bild: 1385816801): 2541
Tetraedrit

Bildbreite: 6 mm; Fundort: Neubulach bei Calw, Schwarzwald, Baden-Württemberg, Deutschland

Copyright: Matthias Reinhardt
Beitrag: Hg 2013-11-30
Mehr   MF 
Azurit
Aufrufe (Bild: 1449678424): 1433
Azurit

Neubulach, Calw, Schwarzwald, Bildbreite 6 mm

Sammlung: Werner Wurster
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2015-12-09
Mehr   MF 
Büschel nadeliger Mixit-Kristalle bis ca. 2 mm
Aufrufe (Bild: 1111443343): 2524
Büschel nadeliger Mixit-Kristalle bis ca. 2 mm

Bildbreite: 1,8 cm; Fundort: Himmelfahrtschacht, Neubulach bei Calw, Schwarzwald, Baden-Württemberg, Deutschland

Sammlung: Peter Haas
Copyright: Peter Haas
Beitrag: Mineralienatlas 2005-03-21
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Gesteine (Anzahl: 1)

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Aktualität: 19. Sep 2020 - 11:15:28

Fossilien (Anzahl: 1)

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Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 19. Sep 2020 - 11:15:28

Stratigraphische Einheiten (Anzahl: 1)

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Formation -> Name der Formation
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Aktualität: 19. Sep 2020 - 11:15:28

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Stahl, J.F. (1758). Erläuterung der historischen Beschreibung von dem Bulacher Bergbau. Phys. - Oekonom. Wochenschrift/Realzeitung, Bd.2, 1757, 44. Stück, S.687-90, Stuttgart.
  • Sandberger, F.v. (1886). Arseniosiderit in Pseudomorphosen nach Eisenspath von Neubulach. N. Jb. Miner. Geol. Paläont., S.250-52.
  • Schmidt, A. (1910). Der Neu-Bulacher und Freudenstädter Graben. Ztschr. prakt. Geol., 18, S.45-59.
  • Schmidt, A. (1919). Goldhaltiges Grünbleierz von Neubulach im Schwarzwald. Ztschr. prakt. Geol., 27.
  • Stier, K. (1922). Die gold- und silberführenden Kupfer-Wismuterzgänge von Neubulach südlich Teinach. Jber. u. Mitt. oberrh. geol. Ver., N.F., 11, S.85-94.
  • Geier, B. (1933). Die Kupferwismuterze von Neubulach im Schwarzwald. Ztschr. prakt. Geol., 41, S.137-46.
  • Berckhemer, F. (1938). Mitteilung über neue Fossilfunde aus dem Schwarzwälder Bundsandstein (Anomopteris Mougeoti von Bulach/Liebelsberg; Ceratoduszähne von Wildbad und Capitosaurus Fürstenberganus Schädel von Hallwangen). Jh. Ver. vaterl. Natkd. Württ., 94, S..., Stuttgart.
  • Frank, M. (1938). Die Neubulacher Erzgänge. Württ. Jh. Stat. Landeskunde, 1936/37, S.102-13.
  • Lieber, W. (1952). Mineral-Fundpunkte - Die Oxydationsmineralien von Neubulach bis Calw. Aufschluss, Jg.3, Nr.11, S.173.
  • Wernicke, F.A. (1953). Die Wismut-Kupfer-Erzlagerstätte von Neubulach im Schwarzwald. Untersuchungen zur Nutzbarmachung der Haldenerze. Erzmetall, Bd.6, S.350-56.
  • Schwinghammer, C. (1956). Neue Mineralfunde auf den Halden bei Neubulach. Aufschluss, Jg. 7, Nr.5, S.119.
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  • Walenta, K. (1963). Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald. Aufschluss, Jg.14, Nr.10, S.267-74.
  • Walenta, K. (1963). Mansfieldit von Neubulach im württembergischen Schwarzwald. N.Jb.Mineral. Mh., S.79-87.
  • Walenta, K. (1966). Beiträge zur Kenntnis seltener Arsenatmineralien unter besonderer Berücksichtigung von Vorkommen des Schwarzwaldes - 3.F. Tschermaks Min. Petr. Mitt., 11, S.121-164. (Typ-Publ. für Barium-Alumopharmakosiderit, TL sind die Halden von Neubulach, diskr., da ungenügende Daten, Min. Mag., 38 (1971), 103.
  • Kirchheimer, F. (1970). Ein alter Hinweis auf das Vorkommen von Uranglimmer zu Neubulach im N Schwarzwald. Aufschluss, Jg.21, Nr.3, S.120-23.
  • Metz, R. (1971). IV. Steine und Erden, Kohlen, Mineral- und Erzlagerstätten im Nordschwarzwald / Zur Wirtschaftsgeschichte der Bodenrohstoffe und der Bergbaureviere im Nordschwarzwald. Aufschluss, Sonderb. 20, S.98-226.
  • Metz, R. (1971). Mineralogisch-landeskundliche Wanderungen. Aufschluss, Sonderb.20, S.180.
  • Walenta, K. (1972). Die Sekundärmineralien der Co-Ni-Ag-Bi-U-Erzgänge im Gebiet von Wittichen im mittleren Schwarzwald. Aufschluss, Jg.23, Nr.9, S.279-329.
  • Walenta, K. (1979). Die Sekundärmineralien der Erzgänge von Neubulach im N Schwarzwald. Aufschluss, Jg.30, Nr. 7/8, S.213-52.
  • Bechtle, W. (1979). Silber aus dem Schwarzwald. Die Mineralien um die Neubulacher Mine. Miner.-Mag., Jg.3, H.2, S.88-92.
  • Walenta, K. (1981). Mineralien der Beudantit-Crandallitgruppe aus dem Schwarzwald: Arsenocrandallit und sulfatfreier Weilerit. Schweiz. Miner. Petrogr. Mitt., 61, S.23-35. (Typ-Publ.)
  • Meier, H. (1982). Der ehemalige Bergbau in Neubulach unter Berücksichtigung der geologischen und mineralogischen sowie strukturellen Fazies der Lagerstätte. Buch, 180 S. Eigenverlag, Neubulach.
  • Fehr, T. (1982). Neue Mineralien: Arsenocrandallit. Lapis, Jg.7, Nr.3, S.20, 24, 31.
  • Walenta, K. (1983). Bulachit, ein neues Aluminiumarsenatmineral von Neubulach im N Schwarzwald. Aufschluss, Jg.34, Nr.11, S.445-451. (Typ-Publ.)
  • Walenta, K. (1983). Bismutostibiconit, ein neues Mineral der Stibiconitgruppe aus dem Schwarzwald. Chemie der Erde, 42, S.77-81. (Typ-Publ.)
  • Fehr, T. (1984). Neue Mineralien: Bulachit. Lapis, Jg.9, Nr.7, S.65.
  • Walenta, K., Belendorff, K. und Dunn, P.J. (1985). Philipsburgit von Neubulach im württembergischen Schwarzwald. Aufschluss, Jg.36, Nr.10, S.319-23.
  • Walenta, K. (1985). Neufunde aus dem Schwarzwald (2.F.). Lapis, Jg.10, Nr.11, S.26.
  • Belendorff, K. (1986). Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald. Lapis, Jg.11, Nr.3, S.27.
  • Schultz, G. (1989). Mineralien von Neubulach im Schwarzwald (Bem. Eigenfund). Lapis, Jg.14, Nr.6, S.39.
  • Gröbner, J. (1994). Untersuchungen an Kristallen der Mischkristallreihe Adamin-Olivenit aus dem Schwarzwald. Erzgräber, Jg.8, Nr.1, S.1-6.
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  • Walenta, K. (1994) Neufunde aus dem Schwarzwald (5.F., 1.T.). Lapis, Jg.19, Nr.1, S.47.
  • Lapis Red. (1994). Lapis Aktuell: Tirolit aus dem Schwarzwald. Lapis, Jg.19, Nr.10, S.7.
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  • Walenta, K. (1996). Neufunde aus dem Schwarzwald (6.F., 1.T.). Lapis, Jg.21, Nr.7, S.70.
  • Tessmann, C. (1998). Typlokalität - Schwarzwald. Gültige Mineralspezies mit Typlokalitäten aus dem Schwarzwald und die Ableitung ihrer Namen. Erzgräber, Jg.12, Nr.1, S.27-29.
  • Walenta, K. (1998). Neue Mineralfunde aus dem Schwarzwald (F. 7, 1.T.). Lapis, Jg.23, Nr.11, S.35.
  • Tessmann, C. (1999). Typlokalität - Schwarzwald (Forts.). Erzgräber, Jg.13, Nr.1, S.34-40.
  • Huth, Thomas (2002). Erlebnis Geologie: Besucherbergwerke, Höhlen, Museen und Lehrpfade in Baden-Württemberg. LA Geol., Rohst. und Bergbau BW. 472 S. S.135.
  • Gröbner, J. (2002). Ein richelsdorftähnliches Mineral und Devillin von Neubulach. Erzgräber, Jg.16, Nr.1, S.11-13.
  • Walenta, K. und Theye, T. (2002). Neue Angaben über ein unbekanntes Kupferarsenatmineral aus dem Schwarzwald. Erzgräber, Jg.16, Nr.2, S.38-42.
  • Matzke, M. (2003). Die Stadt und der Bergbau bis 1440. In: S. Lorenz & A. Schmauder (Hrsg.): Neubulach - Eine Stadt im Silberglanz, S.119-46. Filderstadt (Markstein Verlag), 368 S.
  • Dümmel, K-H. (2005). Neubulach im Schwarzwald. Silber oder Blaufarbe? Ein Bergbau mit vielfältigen Mineralien. Lapis, Jg.30, Nr.11, S.13-29.
  • Latt, W. (2016). "Lesestein": Azurit von Neubulach, Schwarzwald. Lapis, Jg.41, H.4, S.39.
  • Markl, G. (2015). Schwarzwald. Lagerstätten und Mineralien aus 4 Jahrhunderten. Bd.1: Nordschwarzwald und Grube Clara. Ed. Krüger-Stiftung. Bode Verlag, 31020 Salzhemmendorf. ISBN 978-3-942-588-171. 672 S. S.126.

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