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Pforzheim

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Karlsruhe, Bezirk / Pforzheim

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Lesesteine, hauptsächlich Ackerlesesteine und Lesesteine in Weinbergen, temporäre Aufschlüsse.

Fund­s­tel­len­typ

Natürlicher Aufschluss

Geo­lo­gie

Quarze nach Verwitterung von Mittleren Muschelkalk.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Pforzheim



Pforzheim

WGS 84: 
Lat.: 48,8921862° N, 
Long: 8,6946286° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 53' 31,87" N,
   Long: 8° 41' 40,663" E
Gauß-Krüger: 
R: 3477682,
 H: 5417242
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK7017/7117.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=6663
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Verkürzte Pfadangabe

Pforzheim, Karlsruhe, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Im mittleren Muschelkalk des Pfinz- und Enzgebietes, besonders in der Umgebung von Pforzheim, Öschelbronn, Wilferdingen, Ispringen, Dietlingen (Gemeindegebiet Keltern), Wurmberg, Söllingen, Weil der Stadt, Grötzingen, Obsthofstollen (Abwasserkanal) an der Autobahn bei Pforzheim, Ellmendingen, am Tunnel von Ersingen resultieren als Produkt der Verwitterung doppelseitig ausgebildete, scharfkantige, mehrere cm große Quarzkristalle. Sie sind normal ausgebildet und von rauchgrauer bis bräunlichgrauer Farbe, manchmal vollständig klar. Meistens haben sie Einschlüsse, die beim Zerreiben/Zerbrechen nach Bitumen stinken: deshalb der Name "Stinkquarze". Sie kommen auch rosettenförmig in Hohlräumen eingewachsen vor. Kristallformen: Spitze positive und negative Rhomboeder und Trapezoeder.

Der Quarz ist eigentlich kein Rauchquarz, sondern durch Bitumen braun gefärbt.

Suchen sollte man am besten, wenn die Felder nicht bestellt sind und dann wegen der besseren Fundchancen, nach einem Regen (glänzen in der Sonne). Bei Dietlingen in Weinbergen ("An der Hochstraße").
Weitere Minerale in den Lesesteinen: Hornsteine mit Mikroachaten, Calzit, Baryt (Öschelbronn) und Hohlraumpseudomorphosen nach Anhydrit.

Mineralienmuseum:

Mo - Sa: 10 - 19 Uhr, So + Feiertags: 11 - 18 Uhr.

Mineralien (Anzahl: 62)

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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 09. Apr 2020 - 04:30:30

Mineralbilder (19 Bilder gesamt)

Stinkquarz
Aufrufe (Bild: 1412175279): 1272
Stinkquarz

Pforzheim, Keltern, Bildbreite 17 mm

Sammlung: Günter Morlock
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2014-10-01
Mehr   MF 
Calcit
Aufrufe (Bild: 1391714092): 844
Calcit

Muschelkalksteinbruch bei Pforzheim, Calcitkugel als sogenannte Höhlenperle mit einem Durchmesser von ca. 2 cm, die Aushöhlung in der x ist zur Hälfte erhalten und passt perfekt.

Sammlung: Günter Morlock
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2014-02-06
Mehr   MLF 
Stinkquarz
Aufrufe (Bild: 1439905418): 1088
Stinkquarz

als Gruppe (keine Doppelender), Eutingen, Igelsbach,; Fund 2015 bei Gaspipelinetrasse; Bildbreite 10 mm

Sammlung: Ben van den Berg
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2015-08-18
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 11)

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Legende

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Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
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 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 09. Apr 2020 - 04:30:30

Fossilbilder (1 Bilder gesamt)

Pleuromya
Aufrufe (Bild: 1502298999): 488
Pleuromya

muscoleides, Pforzheim, Steinbruch Keltern, mo1, x = 25 mm

Sammlung: Günter Morlock
Copyright: Reinhold
Beitrag: Reinhold 2017-08-09
Mehr   FoF 

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Aktualität: 09. Apr 2020 - 04:30:30

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Arnsperger, C. (1853). Römischer Bergbau im Hagenschiesswalde bei Pforzheim. G. Leonhard (Hrsg.): Beitr. miner. geogn. Kenntn. ...
  • Henglein, M. (1934). Die Flußspat- und Schwerspatgänge bei Pforzheim. Ztschr. prakt. Geol., 42, S.113-116 (H. 8).
  • Kesenheimer, H.W. (1952). Der Pforzheimer Stinkquarz. Aufschluss, Jg.3, Nr.4, S.60-62.
  • Karl-L- Heyligenstadt (1958). Über bituminöse Quarze des mittleren Muschelkalkes im Randgebiet des N Schwarzwaldes. Aufschluss, Jg.9, .
  • Koritnig, S. (1961). Einschlüsse in schwebend gebildeten Quarzen von Suttrop/Warstein und Dietlingen/Pforzheim. Aufschluss, Jg.12, Nr.10, S. 298-300.
  • Ohmer, K. (1964). Über einen bemerkenswerten Aufschluß im Trochitenkalk des S Kraichgaus. Aufschluss, Jg.15, Nr.5, S.142-44.
  • Ehmann, K. (1971). Der Bergbau in Pforzheims Umgebung. Pforzheimer Geschichtsblätter, 3, S.227-59.
  • Grochtdreis, G. (1999). Pforzheimer Stinkquarze - neue Fundstellen. Aufschluss, Jg.50, Nr.5, S. 301-04.
  • Dr. R. Gehlig "Zur Geologie und Erdgeschichte von Niefern -Öschelbronn", 2002.
  • Markl, G. (2015). Schwarzwald. Lagerstätten und Mineralien aus 4 Jahrhunderten. Bd.1: Nordschwarzwald und Grube Clara. Ed. Krüger-Stiftung. Bode Verlag, 31020 Salzhemmendorf. ISBN 978-3-942-588-171. 672 S. S.376.

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