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Aalen

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Stuttgart, Bezirk / Ostalbkreis / Aalen

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Aalen ist eine Stadt im O Baden-Württembergs etwa 67 km O von Stuttgart und 48 km N von Ulm. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des Ostalbkreises sowie der gesamten Region Ostwürttemberg.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Früher wurde in Aalen, ebenso wie in Wasseralfingen, Eisenerz-Bergbau betrieben. Der Faber du Faur Stollen wurde 1938 angeschlagen.

Fund­s­tel­len­typ

Museum

Geo­lo­gie

Im Jahre 1864 benannte der Urzeitforscher Ch. Mayer die besonders gut ausgebildeten unteren Braunjuraschichten nach der Stadt Aalen "Aalenium". Diese Bezeichnung findet heute auf internationaler Ebene Verwendung. Als sog. Typuslokalität ist Aalen damit weltweit bekannt.

Schwarzer und brauner Jura: Posidonienschiefer, Mergel, Fleins, Angulatensandstein.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Aalen



Aalen

WGS 84: 
Lat.: 48,8378685° N, 
Long: 10,0929615° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 50' 16,327" N,
   Long: 10° 5' 34,661" E
Gauß-Krüger: 
R: 3580308,
 H: 5411734
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=16945
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

Aalen, Ostalbkreis, Stuttgart, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

Rathaus mit Urweltmuseum
Aufrufe (Bild: 1475608215): 1073
Rathaus mit Urweltmuseum

Aalen, Ost-Alb, Stuttgart, Baden-Württemb. 6.97.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2016-10-04
Geologischer Pfad
Aufrufe (Bild: 1475608134): 1062
Geologischer Pfad

Aalen, Ost-Alb, Stuttgart, Baden-Württemb. 6.97.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2016-10-04
Faber du Faur Stollen
Aufrufe (Bild: 1471517861): 1179
Faber du Faur Stollen

Aalen, Schwäb. Alb, Baden-Württemb.

Sammlung: Heimatmuseum Wasseraflingen
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2016-08-18

Ausführliche Beschreibung

Urweltmuseum Aalen:

Reichsstädter Strasse 1, 73430 Aalen, T.: 07361 6556, Fax: 07361 961839; E-Mail:info@urweltmuseum-aalen.de; www.urweltmuseum-aalen.de

Öffnungszeiten:

Mo geschlossen; Di bis So: 10.00 bis 12.00 Uhr; 14.00 bis 17.00 Uhr; Feiertags geöffnet.

Eintrittspreise:

EUR 1.00 Schulklassen; EUR 1.50 Kinder, Senioren; EUR 2.00 Erwachsene; EUR 1.50 Gruppen (ab 10 Pers.)

Über diese traditionsreiche Bedeutung des Aalener Raumes in der Geologie kann sich der Besucher im Museum umfassend informieren. Auf drei Stockwerken gibt die freundliche, nach modernen Gesichtspunkten zusammengestellte Sammlung, einen hervorragenden Eindruck vom Aufbau des schwäbischen Schichtstufenlandes. Übersichtliche Schautafeln vermitteln geologische Grundkenntnisse und erklären fossile Organismen. Besonderes Erstaunen weckt die Vielfalt wunderbarer Versteinerungen wie Saurier, Tintenfische, Seelilien oder Riesenammoniten. Diese Zeugen eines längst vergangenen Urmeers stammen aus der Sammlung des bekannten Aalener Naturforschers Fritz Sauter. Im Urweltmuseum in Aalen sind mehr als 1.500 Versteinerungen der schwäbischen Alb wie Ammoniten, Fischsaurier und verkieselte Korallen zu sehen.

Geologischer Pfad "Langert":

Mit zahlreichen Tafeln versehen gibt er Aufschluss über die geologischen Besonderheiten der Schäbischen Ostalb. Der Pfad hat eine Länge von 3,5 km und führt von der Stadt hinauf auf die Albhochfläche zum Aussichtspunkt »Aalbäumle«.

Führungen möglich. Kontakt:

Touristik-Service. Marktplatz 2. 73430 Aalen. Tel: 07361 / 52-23 58. touristik-service@aalen.de

Mineralien (Anzahl: 9)

Gesteine (Anzahl: 18)

Fossilien (Anzahl: 113)

Fossilbilder (1 Bilder gesamt)

Riesenbelemnit
Aufrufe (Bild: 1376939089): 2110
Riesenbelemnit

Megateuthis aalensis (gigantea) & elipticus. Aalen, Schwäb. Alb, Baden-Württemb. 35 und 45 cm.

Sammlung: Naturmuseum Augsburg
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2013-08-19
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Externe Verweise (Links)

Steinkern-Das Urweltmuseum Aalen
Geschichte des Bergbaues in der Aalener Bucht
Geschichte des Bergbaus in Aalen
Aalen
Urweltmuseum Aalen

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Dr. T. Engel (1883). Geognostischer Wegweiser durch Württemberg. Anleitung zu Erkennen der Schichten und zum Sammeln der Petrefakten. Schweizerbarth, Stuttgart. 326 S. S.75, 76, 78, 84, 99, 134, 137, 146, 149, 199.
  • Koch & Sauter, F. (1962). Geologischer Pfad in Aalen. Aufschluss, Jg.13, Nr.4, S.102-04.
  • Levin, P. (1967). Ein Arthropode (Dromiopsis?) vom Braunberg bei Aalen in der Schwäbischen Alb. Aufschluss, Jg.18, Nr.7/8, S.227-28.
  • Gustav Albiez. Eisenerzbergbau - ein wichtiger Wirtschaftszweig des Industriezeitalters. In: Hans Stuckmann, Volker Dennert & Manfred Baldas (1982). Baden-Württemberg als Bergbauland. Länderdienst Verlag. S.32.
  • Ulrich Sauerborn (1990). Aalen und das Aalenium. In: Werner K. Weidert: Klassische Fundstellen der Paläontologie. Bd.2. Goldschneck Verlag, S.142-53.
  • Sauerborn, U. (2017). Aalen und das Aalenium. Aufschluss, Jg.68, H.4, S.221-29.

Einordnung