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Mössingen

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Baden-Württemberg / Tübingen, Bezirk / Tübingen, Landkreis / Mössingen

An­fahrts­be­sch­rei­bung

15 km S von Tübingen.

Geo­lo­gie

Wechselhafte Erschließung der Gesteinsfolge aus Tonen, Sandsteinen, Mergeln und Kalksteinbänken des Schwarzen, Braunen und Weißen Jura (Lias, Dogger und Malm). Am bedeutendsten sind die über 100 m mächtigen gebankten Kalke des Weißen Jura β, die die weithin sichtbare Traufkante der Schwäbischen Alb bilden. Weite Bereiche sind mit z.T. sehr mächtigen periglaziären Kalkschotterdecken überlagert.

Am 12. April 1983 ereignete sich nach anhaltenden Regenfällen auf Mössinger Gemarkung, am Hirschkopf, der größte Bergrutsch in Baden-Württemberg. Dies ist durch die Lage Mössingens am Fuße des Albtraufs und die speziellen Lagerungsverhältnisse der unterschiedlichen Gesteine bedingt. Harte Kalke lagern hier plastischen Mergeln und Tonen auf. Außerdem wird dort durch natürliche Erosion fortwährend Gesteinsmaterial weg befördert, so dass es zwangsläufig über kurz oder lang zu solchen Abrutschungen kommen muss. Heute ist am Fuße des Bergrutsches ein großes Biotop entstanden, in dem sich seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt haben. 2006 wurde dieses Gebiet in die Liste der nationalen Geotope aufgenommen.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=21941
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Gagat
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Gagat

In den Schwundrissen ist Baryt. Mössingen bei Tübingen, Schwäb. Alb, Baden-Württemb. D:24cm.

Sammlung: Archiv Doc Diether
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2010-12-05

Fossilien (Anzahl: 8)

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