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Stetten bei Haigerloch

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Baden-Württemberg / Tübingen, Bezirk / Zollernalbkreis / Haigerloch / Stetten

GPS-Ko­or­di­na­ten

Salzwerk Stetten



Salzwerk Stetten

WGS 84: 
Lat.: 48,3530561° N, 
Long: 8,8106715° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 21' 11,002" N,
   Long: 8° 48' 38,417" E
Gauß-Krüger: 
R: 3486044,
 H: 5357262
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Oberer Neckar

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Bergwerk

Geo­lo­gie

Salz

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Aktiv. Besichtigungen nicht möglich.

Letz­ter Be­such

12/2010.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=5536
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (10 Bilder gesamt)

Alter Förderturm
Aufrufe (Bild: 1471517291): 214
Alter Förderturm

von Schacht 1. Bergwerk Stetten. Schwarzwald, Baden-Württemb.

Sammlung: Archiv Doc Diether
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2016-08-18
Salzbergwerk Stetten
Aufrufe (Bild: 1295553239): 1187
Salzbergwerk Stetten

In der Mitte: Bahnverladung. Schwarzwald, Baden-Württemberg. 12.10.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2011-01-20
Tagesgebäude Bergwerk Stetten
Aufrufe (Bild: 1295553001): 1072
Tagesgebäude Bergwerk Stetten

Schwarzwald, Baden-Württemberg. 12.10.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2011-01-20

Ausführliche Beschreibung

Aufgrund der königlichen Anregung wurde am 7. Oktober 1852 mit einer ersten Bohrung begonnen, die im März 1853 in einer Tiefe von 123 m unter Gelände ein Salzlager mit 8,80 m Mächtigkeit erreichte. Eine zweite Bohrung 1,5 km weiter W bestätigte den Befund, so dass man beschloss, mit dem Salzabbau zu beginnen. Kurz nach Aufnahme der Salzförderung wurde 1858 der Salinenbetrieb eröffnet, 1859 kam das erste Salz aus Stetten in den Handel. Das Salz wurde aus dem Fels gebrochen, die Bruchstücke wurden an so genannten Klaubetischen von Hand sortiert, um das unbrauchbare, grobe Material „herauszuklauben”. Das brauchbare Salz wurde noch unter Tage zerkleinert und nach oben befördert. Dort wurde es gemahlen, zu Siedesole aufgelöst, gefiltert und in Rauch- und Dampftrockenherden wieder getrocknet. Produziert wurde hauptsächlich in den Sommermonaten, da im Winter die Heizkosten für den Siedebetrieb zu hoch waren und die schlechten Straßen den Absatz erschwerten. In den ersten zehn Jahren pendelte sich die Produktion bei 600 t jährlich ein.

Die heutige Jahresproduktion liegt bei 500.000 t.

Ein 3.Zugang wurde 8/08 geschaffen in Form eines weiteren Schrägschachtes von der Oberfläche aus. Dieser kann mit LKW bis vor Ort befahren werden. Stollenlänge 891,5 m. Bauzeit: Juni 07 - Mai 08. Kosten: 6 Mio. Euro.

Salz ist vorrangig Rohstoff für die Wacker-Chemie und dann als Speise- und Streusalz.

Mineralien (Anzahl: 4)

Mineralbilder (2 Bilder gesamt)

Halit Stetten
Aufrufe (Bild: 1270716741): 1617
Halit Stetten

Baden-Württemberg. Ca. 35cm.

Sammlung: Mineralogisches Institut Uni Tübingen
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2010-04-08
Halit Stetten
Aufrufe (Bild: 1270716940): 2028
Halit Stetten

Baden-Württemberg. Ca. 8cm.

Sammlung: Mineralogisches Institut Uni Tübingen
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2010-04-08

Gesteine (Anzahl: 5)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Schachl, E. (1954): Das Muschelkalksalz in Südwestdeutschland, N. Jahrb. Geol. Paläont., Abh. 98, S.309-94.
  • Helmut Wild. Über die Salinen. In: Hans Stuckmann, Volker Dennert & Manfred Baldas (1982). Baden-Württemberg als Bergbauland. Länderdienst Verlag. S.44.
  • Werner Demel & Günter Schulz. Salz im Eyachtal - über das Salzwerk in Stetten. In: Hans Stuckmann, Volker Dennert & Manfred Baldas (1982). Baden-Württemberg als Bergbauland. Länderdienst Verlag. S.52.
  • Unbekannt (1989). Bergbau in Stetten. Salz von der Alb. Illustrierte Wochenzeitung 11.-17.Febr.1989. S.7-9, 29.
  • Hansch, W. Simon, T. (2003): Das Steinsalz aus dem Mittleren Muschelkalk Südwestdeutschlands, Museo 20, Heilbronn.

Weblinks:

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