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Steinbruch bei Schelklingen

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Baden-Württemberg / Tübingen, Bezirk / Alb-Donau-Kreis / Schelklingen / Steinbruch bei Schelklingen

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Die Kernstadt Schelklingen liegt im Urdonautal am Fuße der Schwäbischen Alb (547 m ü. NN), etwa 20 km westlich von Ulm. Die Stadtteile Hausen ob Urspring, Justingen und Ingstetten befinden sich auf der Albhochfläche. Im Schmiechtal liegen die Stadtteile Schmiechen, Hütten, Gundershofen und Sondernach.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Steinbruch "Vohenbronnen" der HeidelbergCement AG. (aktiv, eingezäunt und Video überwacht), keine Sammelgenehmigung auf Anfrage!

Steinbruch "Kapellenberg" (FO der Calcit-Zwillinge, s. Bilder), aktive Erddeponie der SWS, Steinwerk Schelklingen GmbH & Co KG, betrieben von der ECOSOIL Süd GmbH; weitgehend aufgefüllt, keine Fundmöglichkeiten mehr.

Sirgensteinhöhle. (frei betretbar)

Hohle Fels (Schauhöhle), Informationen unter www.museum-schelklingen.de

Geo­lo­gie

Kalk; Weißer Jura, Oberjura, Kimmeridgium bis Tithonium. Steinbruch "Vohenbronnen": Kimmeridgium, Massenkalk und Zementmergel, und Tithonium. Bohnerze. Fossilien.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Zutritt verboten - alles eingezäunt.

Letz­ter Be­such

Stand: März 2016

GPS-Ko­or­di­na­ten

Steinbruch bei Schelklingen



Steinbruch bei Schelklingen

WGS 84: 
Lat.: 48,37213325° N, 
Long: 9,74419346° E
WGS 84: 
Lat.: 48° 22' 19,68" N,
   Long: 9° 44' 39,097" E
Gauß-Krüger: 
R: 3555211,
 H: 5359634
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK25 "Schelklingen", Blatt 7624. TK50 "Ulm", Blatt L 7724

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=19438
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Verkürzte Pfadangabe

Steinbruch bei Schelklingen, Schelklingen, Alb-Donau-Kreis, Tübingen, Baden-Württemberg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Steinbruch westl. Teil
Aufrufe (Bild: 1343032737): 790
Steinbruch westl. Teil

Schelklingen, Schwäbische Alb, Baden-Württemberg. 7.12

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2012-07-23
Steinbruch östl. Teil
Aufrufe (Bild: 1343032519): 817
Steinbruch östl. Teil

Schelklingen, Schwäbische Alb, Baden-Württemberg. 7.12

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2012-07-23

Ausführliche Beschreibung

Steinbruch "Vohenbronnen": An der Straße Schelklingen - Erbach-Ringingen. Im Westteil ((Bild: 1343032737)"Wiedenhalde") sehr reine Riffkalke (Massenkalk, Mu); im Nordteil ((Bild: 1343032519) "Hühnerberg"), zentral und Ostteil blaugraue und gelbliche Zementmergel (ki4/5), überlagert von Hangenden Bankkalken (Ti1) und teilweise Tertiär (USM).

Steinbruch "Kapellenberg": Östlich an die Stadt und den Bahnhof anschließend. Überwiegend Massenkalk (Mu) und Liegende Bankkalke (ki4); auf der Tiefsohle (heute aufgefüllt) stark verkarstet; dort Klüfte mit reichlich Calcit (Butterfly-Twins).

Hohler Fels (Höhle): Öffnungsz.: 1.Mai bis 31. Okt.; So. 14-17 Uhr. Fundort der weltweit ältesten figürlichen Kunst (Venus vom Hohle Fels) und des ältesten Musikinstruments (Flöte aus dem Flügelknochen eines Geiers).

Stadtmuseum Schelklingen: Geologische Austellungs-Stücke aus der Umgebung: Calcite, Kalk, Zement, Fossilien: Schwämme, Korallen, die berühmte Schelklinger Schildkröte, Urpferd, archäologische Funde der "Hohle-Fels-Höhle".

Öffnungszeiten:: So 10-12 und 14-16 Uhr,

Mineralien (Anzahl: 4)

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Todorokitr
Hanold, W. & Weber, B. (1982).
(Baden-Württemberg/Tübingen, Bezirk/Alb-Donau-Kreis/Schelklingen/Steinbruch bei Schelklingen)
M
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 20. Sep 2020 - 17:48:11

Mineralbilder (5 Bilder gesamt)

Calcit
Aufrufe (Bild: 1274290691): 1612
Calcit

Fundort:Deutschland/Baden-Württemberg /Schwäbische Alb/ Schelklingen; Größe: 9 x 9 cm

Sammlung: Bode
Copyright: Bode
Beitrag: Bode 2010-05-19
Mehr   MF 
Calcit-Zwilling
Aufrufe (Bild: 1274290862): 1656
Calcit-Zwilling

Fundort:Deutschland/Baden-Württemberg / Schwäbische Alb/ Schelklingen; Bildausschnitt: 30 x 30 mm

Sammlung: Bode
Copyright: Bode
Beitrag: Bode 2010-05-19
Mehr   MF 
Kristallflächen schwarzer Calcit
Aufrufe (Bild: 1514736391): 584
Kristallflächen schwarzer Calcit

Sindeltal. Schelklingen, Schwäbische Alb, Baden-Württemberg. 4,5x3cm.

Sammlung: Doc Diether
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-12-31
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 2)

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Aktualität: 20. Sep 2020 - 17:48:11

Fossilien (Anzahl: 6)

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Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 20. Sep 2020 - 17:48:11

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Aktualität: 20. Sep 2020 - 17:48:12

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Hanold, W. & Weber, B. (1982). Schwarzer Calcit von der Schwäbischen Alb. Aufschluss, Jg.33, Nr.2, S.45-48.
  • HANOLD: Landschaften um Ehingen – Entstehung und Bedrohung, Museumsgesellschaft Ehingen 1988.
  • Pawellek, T. (2001): Fazies-, Sequenz- und Gamma-Ray-Analyse im höheren Malm der Schwäbischen Alb (SW-Deutschland) mit Bemerkungen zur Rohstoffgeologie (hochreine Kalke). Tübinger Geow. Arb., Reihe A, Bd.61, 246 S.; Tübingen.
  • Pawellek, T. & Aigner, T. (2002): Fazies, Petrophysik und Rohstoffeigenschaften von Karbonatgesteinen des Schwäbischen Oberjura – ein Atlas. Jb. Mitt. oberrhein. geol. Ver., N.F. 84, 257–321; Stuttgart.
  • ROSENDAHL et al: Schwäbische Alb – Wanderungen in die Erdgeschichte (18), Verlag Pfeil 2006.
  • Ulf Thewalt u. G. Dörfner (2010). Beobachtungen an Kalzit von der Ulmer Alb. Ges.Naturk.Württemb. 166, S.83-99.
  • Bock, H., T. Aigner, M. Hoffeins, B. Kimmig, H. Koch-Czech & H.-G. Kraut (2011). Der Obere Weißjura im Gebiet Ulm – Blaustein – Blaubeuren – Schelklingen – Allmendingen: Fazies und Rohstoffgeologie. Exkursion C am 26. April 2011) Jber. Mitt. oberrhein. geol. Ver., N.F. 93, 227–68.
  • Johannes Baier: Über die Tertiärbildungen im Ulmer Raum. In: Documenta Naturae. 168, 1-32; München, 2008. ISBN 978-3-86544-168-3
  • Johannes Baier: Die Geologie des Ulmer Raums - Documenta Naturae, 173, 1-44; München, 2009. ISBN 978-3-86544-173-7
  • MEYER & SCHMIDT-KALER: Entlang der Oberen Donau – Wanderungen in die Erdgeschichte (29), Verlag Pfeil 2011.
  • Thewalt, U. & G. Dörfner (2014). Polykristalline Goethitgeflechte. Aufschluss, Jg.65, H.6, S.351-60.
  • Schwarze Calcite im Weißen Jura der Münsinger Alb, https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/49279/pdf/Aigner_Thomas_Scwarze_Calcite_im_Weissen_Jura.pdf?sequence=1&isAllowed=y!!Weblinks:
  • http://www.museum-schelklingen.de/

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