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Stbr. am Kienberg

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberfranken, Bezirk / Hof, Landkreis / Feilitzsch / Stbr. am Kienberg

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Diabasbruch

Geo­lo­gie

Titanparagenese

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=270
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Bilder von Fundstellen (1 Bilder gesamt)

Steinbruch Feilitzsch
Aufrufe (Bild: 1198101377): 3932
Steinbruch Feilitzsch

Jetzt Badesee. Das Bild wurde am 17.6.2003 aufgenommen

Copyright: Manfred Früchtl
Beitrag: Manfred Früchtl 2007-12-19

Ausführliche Beschreibung

Lage

Bei Feilitzsch, nordöstlich von Hof, gibt es einen Diabasbruch, der bis Mitte der 80er Jahre betrieben wurde.


Mineralien

In Quarzgängen kamen auf Klüften hervorragende Anatase -die vermutlich überhaupt größten in Deutschland- bis zu 7mm Größe vor. Diese sind braun und als Doppelpyramiden mit "abgehackter" Spitze ausgebildet. Sie kamen auf der unteren Sohle des Bruches vor, der heute abgesoffen ist.
Daneben kamen schöne Brookit xx bis 2mm vor, sowie winzige rosa Titanit xx. Auch tintenblaue, tafelige Anatase bis 1mm wurden zeitweise recht häufig dort gefunden. Heute lassen sich die genannten Minerale auch noch finden, wenngleich die Zeit der großen Anatase vorbei ist.

Geht man in den Bruch hinein, so sieht man auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite einen mächtigen Quarzgang im Diabas. Dort findet man nach wie vor in Calcit-Gängchen im Diabas die genannten Minerale. Der Calcit muss natürlich mit Salzsäure zuerst weggelöst werden. Es kommen vor: kleine Anatase, tafelig und als Doppelpyramiden in gelb-orange, braun und blau, wobei Kristalle von 1mm schon zu den Riesen gehören, selten Brookit-Tafeln ebenfalls in dieser Größenordnung. Die Titanite sind das häufigste Mineral, sie bilden rosa bis braune Kristalle, bleiben aber immer unter 1mm Größe. Vergesellschaftet sind sie fast immer mit Quarz xx, meist so um 3mm, kleinen Pyrit-Würfeln und ab und zu Kupferkies xx. Ab und zu findet man scheinbar verwitterte Anatase ohne Glanz. Bei denen handelt es sich nach Stefan Meier (ein hervorragender Sammler aus Marktredwitz) um Pseudomorphosen von Rutil nach Anatas.


Sammeln

Da man im Bruch die Mineralien nicht sieht (weil in den Calcit-Gängchen versteckt), empfiehlt es sich viel verschiedenes Material mitzunehmen und daheim auszuätzen. Das ist also wie mit der Geldanlage in Aktien: Risikostreuung nennt man das. Der Nachteil ist natürlich der, dass man vielleicht von einem guten Calcit-Gang nur einen Bruchteil mitgenommen hat. Was wiederum einen Vorteil darstellt, nämlich dass auch der nächste Sammler dort noch was finden kann. Und auch der übernächste...

Mineralien (Anzahl: 15)

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Mineralbilder (16 Bilder gesamt)

Anatas
Aufrufe (Bild: 1389704348): 895
Anatas

Bildbreite: 2,5 mm; Fundort: Steinbruch am Kienberg, Feilitzsch, Hof, Frankenwald, Bayern, Deutschland

Copyright: Stephan Wolfsried
Beitrag: Hg 2014-01-14
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Anatas
Aufrufe (Bild: 1468777265): 622
Anatas (SNr: SyS-Anat-1-1-8)

Bildbreite etwa 4,5 mm; Flachpyramidale Anatase mit kleinen Prismenflächen. Die Pyramiden liegen in zwei Stellungen vor, so daß der mittlere Kristall die Zeichnung eines vierstrahligen Sternes besi...

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2016-07-17
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Anatas
Aufrufe (Bild: 1468777298): 627
Anatas (SNr: SyS-Anat-2-1-10)

Bildbreite etwa 4 mm; Flachpyramidale Anatase mit kleinen Prismenflächen. Die Pyramiden liegen in zwei Stellungen vor. Der Fundort ist Feilitzsch bei Hof in Bayern.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2016-07-17
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 1)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Hentschel, G. (1987): Die Morphologie der Anatas-Kristalle von Feilitzsch bei Hof. LAPIS 12 (6), 29-31.
  • Rank, R. (1987): Titanmineralien aus Feilitzsch bei Hof. LAPIS 12 (3), 31-33.
  • A. Wittern: "Mineralfundorte in Deutschland", Schweizerbart (Stuttgart), 2001, 198.
  • Verfasser: berthold

erstellt: 17.03.2005

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