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Friedensgruber und Rückertsberger Gang

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberfranken, Bezirk / Hof, Landkreis / Lichtenberg / Friedensgruber und Rückertsberger Gang

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Fe-, Cu- Bergbau, später Fluoritbergbau unter Grube Rückersberg und Grube Lichtenberg

GPS-Ko­or­di­na­ten

Friedensgruber und Rückertsberger Gang



Friedensgruber und Rückertsberger Gang

WGS 84: 
Lat.: 50,38960144° N, 
Long: 11,66631883° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 23' 22,565" N,
   Long: 11° 39' 58,748" E
Gauß-Krüger: 
R: 4476375,
 H: 5583794
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=6658
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Rebecca-Stollen
Aufrufe (Bild: 1443993068): 518
Rebecca-Stollen

Erläuterungstafel am Rebecca-Stollen.

Sammlung: Rockhounder
Copyright: Rockhounder
Beitrag: Rockhounder 2015-10-04
Rebecca-Stollen
Aufrufe (Bild: 1443992852): 552
Rebecca-Stollen

Mundloch des Rebecca-Stollens im Höllental.

Sammlung: Rockhounder
Copyright: Rockhounder
Beitrag: Rockhounder 2015-10-04

Ausführliche Beschreibung

  • Die Erze des Friedensgruber Gangs und sein liegendes Trum.
  • Der Rückertsberger Gang wurden schon vor 1665 am Rückertsberg bei Lichtenberg abgebaut. 1794 wurde mit dem Bau des Friedrich Wilhelm Stollen begonnen der eine Länge bis 975 Meter erreichte und neben der Entwässerung zur Überfahrung von ca. 9 Erzgängen diente, und vom Lohbach bei Blechschmittenhammer bis unter die Friedensgrube nahe der Dorschenmühle hinausreichte. Die angetroffenen Erzführungen waren aber im allgemeinen nicht befriedigend.
  • Neben den Gangerzen wurde viel "Vitriolschiefer" = Chalkanthit gewonnen. 1858 wurde der Bergbau eingestellt.
  • Der Friedrich Wilhelm Stollen ist heute als Besuchsbergwerk zu besichtigen.
  • 1936 wurde der Friedensgruber und Rückertsberger Gang durch einen Stollen durch die Grube Rückersberg, vom Muschwitz-Tal aus, aufgeschlossen.

    • Hinweis dazu: Wozu diese Tätigkeiten dienten muss hier erst mal offen bleiben.
  • 1948 werden zwei Grube genannt, die Grube Rückersberg und die Grube Lichtenberg.

    • Hinweis dazu: Beide Gruben bauten laut vorliegender Literatur Flußspat ab.

Mineralien (Anzahl: 37)

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ZurücksetzenAgAlAsBiCCaCoCuFFeHMnNiOPPbSSbSiTi
Arsenopyritr
H. Schmeltzer, Mineralfundstellen Bayern, Christian Weise Verlag - München.
(Bayern/Oberfranken, Bezirk/Hof, Landkreis/Lichtenberg/Friedensgruber und Rückertsberger Gang)
M
Bismutitr
H. Schmeltzer, Mineralfundstellen Bayern, Christian Weise Verlag - München.
(Bayern/Oberfranken, Bezirk/Hof, Landkreis/Lichtenberg/Friedensgruber und Rückertsberger Gang)
M
Chalcedon (Var.: Quarz, Mogánit)r
H. Schmeltzer, Mineralfundstellen Bayern, Christian Weise Verlag - München.
(Bayern/Oberfranken, Bezirk/Hof, Landkreis/Lichtenberg/Friedensgruber und Rückertsberger Gang)
M
'Gersdorffit'r
H. Schmeltzer, Mineralfundstellen Bayern, Christian Weise Verlag - München.
(Bayern/Oberfranken, Bezirk/Hof, Landkreis/Lichtenberg/Friedensgruber und Rückertsberger Gang)
M
Nickelinr
H. Schmeltzer, Mineralfundstellen Bayern, Christian Weise Verlag - München.
(Bayern/Oberfranken, Bezirk/Hof, Landkreis/Lichtenberg/Friedensgruber und Rückertsberger Gang)
M
Silberr
Eigenfund Kluftknacker 2003
Hakige Bleche bis 0,3 mm neben Limonit und Chalkopyrit
(Bayern/Oberfranken, Bezirk/Hof, Landkreis/Lichtenberg/Friedensgruber und Rückertsberger Gang)
M
Ullmannitr
H. Schmeltzer, Mineralfundstellen Bayern, Christian Weise Verlag - München.
(Bayern/Oberfranken, Bezirk/Hof, Landkreis/Lichtenberg/Friedensgruber und Rückertsberger Gang)
M
Wismutr
H. Schmeltzer, Mineralfundstellen Bayern, Christian Weise Verlag - München.
(Bayern/Oberfranken, Bezirk/Hof, Landkreis/Lichtenberg/Friedensgruber und Rückertsberger Gang)
M
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 19. Oct 2019 - 11:09:06

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Malachit
Aufrufe (Bild: 1321283485): 886
Malachit (SNr: 2374)

Grüne nadelige Kristalle bilden ein kugeliges Aggregat, Kristallagregat = 4 mm. Fundort: Halde eines Schachtes des Friedensgruber Ganges im Wald des Wildes Hölzlein, Friedensgrube, Lichtenberg, Fra...

Sammlung: Manfred Früchtl
Copyright: Manfred Früchtl
Beitrag: Manfred Früchtl 2011-11-14
Mehr   MF 
Malachit
Aufrufe (Bild: 1380550927): 699
Malachit (SNr: 2375)

Grüne nadelige Kristalle, BB = 7 mm. Fundort: Halde eines Schachtes des Friedensgruber Ganges im Wald des Wildes Hölzlein, Friedensgrube, Lichtenberg, Frankenwald, Bayern, Deutschland.

Sammlung: Manfred Früchtl
Copyright: Manfred Früchtl
Beitrag: Manfred Früchtl 2013-09-30
Mehr   MF 
Goethit/Limonit
Aufrufe (Bild: 1380552280): 839
Goethit/Limonit (SNr: 2393)

Nadelige braune Kristalle pseudomorph nach Malachit, BB = 7 mm. Fundort: Halde eines Schachtes des Friedensgruber Ganges im Wald des Wildes Hölzlein, Friedensgrube, Lichtenberg, Frankenwald, Bayern...

Sammlung: Manfred Früchtl
Copyright: Manfred Früchtl
Beitrag: Manfred Früchtl 2013-09-30
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Aktualität: 19. Oct 2019 - 11:09:06

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Schmeltzer, H. (1977). Mineralien-Fundstellen Bayern, Bd.2. Weise Verlag, München.
  • Krause, W., Bernhard, H.-J., McCammon, C. & Effenberger, H. (2002). Neustädtelite and Cobaltneustädtelite, the Fe3+- and Co2+-analogues of Medenbachite. Amer. Min., Vol.87, S.726-38.
  • Weiß, S. (2002). Neustädelit aus Lichtenberg/Oberfranken. Lapis, Jg.27, H.7/8, S.76.
  • Wiedenbeck, G. (2014). Lichtenberg im Frankenwald: Beste deutsche Malachite? Lapis, Jg.39, H.10, S.36-38..
  • Pingenfeld Friedensgrube NW von Lichtenberg, https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=475G010

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