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Fuchsbau

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Bayern / Oberfranken, Bezirk / Wunsiedel im Fichtelgebirge, Landkreis / Leupoldsdorf / Fuchsbau

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Das Steinbruchgelände erreicht man in einer halben Stunde über den sogenannten Fuchsbauweg von der Ortschaft Leupoldsdorferhammer aus.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Die Waldabteilung "Fuchsbau" befindet sich am Südosthang des Schneebergmassivs. Dort westlich der Ortschaft Leupoldsdorf, waren bis Ende der sechziger Jahre mehrere Steinbrüche in Betrieb.

Fund­s­tel­len­typ

Tagebau/Steinbruch (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Abgebaut wurde hier der sogenannte Zinngranit, ein sehr reiner Orthoklasgranit mit viel Muskovit und wenig Biotit. Der westlichste der sieben Steinbrüche, der Aufschluss der Firma Kastl, brachte die Mehrzahl der Pegmatitdrusen zutage.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Seit 1984 ist das Mineraliensammeln im neugeschaffenen Naturdenkmal "Fuchsbau" entgültig untersagt, um der Sammeltätigkeit mit Benzinbohrern und Hydraulikhebern ein Ende zu setzen und der Nachwelt einen Aufschluß im Zinngranit zu erhalten.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Fuchsbau



Fuchsbau

WGS 84: 
Lat.: 50,02973394° N, 
Long: 11,90225234° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 1' 47,042" N,
   Long: 11° 54' 8,108" E
Gauß-Krüger: 
R: 4493102,
 H: 5543717
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=4094
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Verkürzte Pfadangabe

Fuchsbau, Leupoldsdorf, Wunsiedel im Fichtelgebirge, Oberfranken, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (6 Bilder gesamt)

Fuchsbau-Steinbrüche
Aufrufe (Bild: 1542276744): 634
Fuchsbau-Steinbrüche

Alter Brotzeitplatz der Steinbrucharbeiter; Geo-Lehrpfad am Fuchsbau.

Copyright: Rockhounder
Beitrag: Rockhounder 2018-11-15
Fuchsbau-Steinbrüche
Aufrufe (Bild: 1542276619): 650
Fuchsbau-Steinbrüche

Unterstand der Steinbrucharbeiter; Geo-Lehrpfad am Fuchsbau.

Copyright: Rockhounder
Beitrag: Rockhounder 2018-11-15
Fuchsbau-Steinbrüche
Aufrufe (Bild: 1542276479): 641
Fuchsbau-Steinbrüche

Alte Pulverkammer am; Geo-Lehrpfad am Fuchsbau.

Copyright: Rockhounder
Beitrag: Rockhounder 2018-11-15

Mineralien (Anzahl: 49)

Mineralbilder (37 Bilder gesamt)

Goyazit
Aufrufe (Bild: 1363636973): 671
Goyazit (SNr: 0599)

Tafelige gelblicher Kristall, BB=6mm, Fundort: Kastlbruch, Fuchsbau, Leupoldsdorf, Fichtelgebirge, Bayern, Deutschland.

Sammlung: Manfred Früchtl
Copyright: Manfred Früchtl
Beitrag: Manfred Früchtl 2013-03-18
Mehr   MF 
Fluorit in Quarz
Aufrufe (Bild: 1525866099): 804
Fluorit in Quarz

Fuchsbau, Fichtelgebirge, Bildbreite 2mm

Sammlung: Georg Prock
Copyright: Georg Prock
Beitrag: Gepro 2018-05-09
Mehr   MF 
Metatorbernit
Aufrufe (Bild: 1102619327): 1416
Metatorbernit

Metatorbernit x, 12 mm Kantenlänge; Fundort: Fuchsbau, Fichtelgebirge, Bayern

Copyright: berthold
Beitrag: Mineralienatlas 2004-12-09
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 3)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Kerschensteiner, F. (1959). Die Granitbrüche des 'Fuchsbau' - Ein Fundbericht aus dem Fichtelgebirge. Aufschluss, Jg.10, Nr.5, S.105-07.
  • Ziehr, H. (1960). Erzvorkommen im Fichtelgebirge und in der Münchberger Gneismasse. Aufschluss, Jg.11, Nr.5/6, S.118-27.
  • Strunz, H. (1960). Die Kluft- und Drusenmineralien der Fichtelgebirgsgranite. Aufschluss, Jg.11, Nr.9, S.233-52.
  • Ziehr, H. (1960). Erzvorkommen im Fichtelgebirge und in der Münchberger Gneismasse. Aufschluss, Sonderb.8, S.41-50.
  • Hippmann, H. & Hippmann, H. (1975). Neue Mineralienfunde vom 'Fuchsbau' im Fichtelgebirge. Aufschluss, Jg.26, Nr.2, S.88-92.
  • Pfaffl, F.A. (1983). Topas aus dem Fichtelgebirge. Min.-Mag., Jg.7, H.4, S.183-85.
  • Lapis Red. (1985). Lapis Aktuell: Absolutes Sammelverbot am Fuchsbau im Fichtelgebirge. Lapis, Jg.10, Nr.1, S.5.
  • Hirschmann, G. (1985). Die Mineralien vom Fuchsbau. Lapis, Jg.10, Nr.7, S.15-26.
  • Guba, H. (1990). Als der 'Fuchsbau' noch nicht unter Naturschutz stand. Mineralienfreund, Jg.28, Nr.3, S.51-52.
  • Meier, S. (2002). Seltene Phosphat-Mineralien aus dem Fichtelgebirge und der Oberpfalz. Lapis, Jg.27, Nr.2, S.32-34.
  • Ehem. Fuchsbau - Steinbrüche NW von Tröstau, https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=479A017
  • Zinngräben W vom Steinbruch Fuchsbau, https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=479G004

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