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Weißenstadt

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Bayern / Oberfranken, Bezirk / Wunsiedel im Fichtelgebirge, Landkreis / Weißenstadt

Geo­lo­gie

Kristallbergwerk ist noch heute bekannt. Frühere Funde von Bergkristallen.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Weißenstadt



Weißenstadt

WGS 84: 
Lat.: 50,1015135° N, 
Long: 11,8855088° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 6' 5,449" N,
   Long: 11° 53' 7,832" E
Gauß-Krüger: 
R: 4491914,
 H: 5551702
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=4298
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Verkürzte Pfadangabe

Weißenstadt, Wunsiedel im Fichtelgebirge, Oberfranken, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Zinnerzgewinnung

Die Gewinnung von Zinnerz zählt zu den ältesten Bergbauen im Fichtelgebirge, da sie wahrscheinlich Veranlassung zur Besiedelung waren. Die Erze kommen entweder in Ganglagerstätten als Kluftausfüllungen oder sekundär im Gehängeschutt (Zinnsand) als Seifen vor. Die Erzvorkommen befinden sich im Bereich des Schneebergmassivs und zwischen den Orten Weißenstadt-Grün-Dürnberg. Viele Flur- und Gewässernamen auf "Zinn" weisen auf die einstigen Abbaugebiete hin. Der Erzgewinnung im Seifenbetrieb kam große Bedeutung zu, denn die Abbaugebiete zogen sich weit bis in die Täler hinein.Die Gruben und Wäschereien rentierten nachweisbar am besten vom 15. bis 17. Jahrhundert.Der Verzinnung von Eisenblech (Weißblech) und der Herstellung von Zinngeschirr verdanken im Mittelalter die Städte Wunsiedel und Weißenstadt ihr Emporkommen. Nach dem 30jährigen Krieg ist ein spürbarer Niedergang des Bergbaus festzustellen. Johann Wolfgang v. Goethe konnte am 1. Juli 1785 beim Seehaus (damals "Zechenhaus") den Bergleuten bei ihrer Arbeit zusehen. Während der Kriegsjahre 1914/18 wurden durch die Gewerkschaften Wilhelmglück I und II die alten Zinnseifen nochmals angefahren. Der Abbau von Zinnerz in Schächten und Stollen fand im 15. Jhd. bei Schönlind und Weißenhaid statt.
Quarz

Der Quarz lieferte für die Glasindustrie des Gebirges das Rohmaterial. Quarzvorkommen in Form von Brocken und Quarzgängen im Gestein fand man vor allem im Ochsenkopfgebiet, weshalb in Bischofsgrün und Warmensteinach Glashütten entstanden.

Anfang des 15. Jahrhunderts wurden auch Bergkristalle mittels Bergbau gewonnen. In Weißenstadt, teilweise mitten im Ort, legte man Schächte und Stollen an und es fehlt nicht an späteren Versuchen (1691 - 1719), wasserhelle Kristalle zu fördern.

Mineralien (Anzahl: 96)

Mineralbilder (2 Bilder gesamt)

Bergkristall mit Euklas
Aufrufe (Bild: 1577714081): 54
Bergkristall mit Euklas

Schwimmerstufe mit Bergkristall und Euklas, Stufenbreite ca. 3 cm, Lesesteinfund im Wegeschotter aus der Sanierung eines Kristallkellers bei Weißenstadt, Fundort Grub bei Weißenstadt

Sammlung: Conny3
Copyright: Conny3
Beitrag: Conny3 2019-12-30
Mehr   MF 
Bergkristalldoppelender
Aufrufe (Bild: 1577714289): 59
Bergkristalldoppelender

Bergkristalldoppelender 25 x 15 mm, Lesefund aus Abraum eines Kristallkellers von Weißenstadt

Sammlung: Conny3
Copyright: Conny3
Beitrag: Conny3 2019-12-30
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 8)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:


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