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Johanneszeche

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberfranken, Bezirk / Wunsiedel im Fichtelgebirge, Landkreis / Wunsiedel / Göpfersgrün / Johanneszeche

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Tagebau und Stollen, alles zurückgebaut.

Geo­lo­gie

Es stehen drusenreiche Dolomitmarmore, Diabas- und Porphyrgänge an.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Grube weiträumig neu umzäunt und verwachsen. Betreten verboten. Verwachsene Halden außerhalb des Zaunes vorhanden.

Letz­ter Be­such

Auf dem Feld, in dem der Strommast steht, kann man nach der Ernte mit Glück Quarzkristalle finden.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Göpfersgrün - Johanneszeche - N 50° 3' 59" E 12° 4' 42"



Göpfersgrün - Johanneszeche

WGS 84: 
Lat.: 50,06638889° N, 
Long: 12,07833333° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 3' 59" N,
   Long: 12° 4' 42" E
Gauß-Krüger: 
R: 4505714,
 H: 5547792
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=4222
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (4 Bilder gesamt)

Fundstellenfoto
Aufrufe (Bild: 1275125118): 3586
Fundstellenfoto

Johanneszeche, Göpfersgrün, Fichtelgebirge

Copyright: Moni
Beitrag: Mineralroli 2010-05-29
Halde der Johanneszeche
Aufrufe (Bild: 1199291497): 4212
Halde der Johanneszeche

Stark überwachsene Halde der Johanneszeche im Juli 2006

Copyright: Manfred Früchtl
Beitrag: Manfred Früchtl 2008-01-02
Johanneszeche Verbot
Aufrufe (Bild: 1199290995): 4180
Johanneszeche Verbot

Verbotsschild an der Johanneszeche 2004

Copyright: Manfred Früchtl
Beitrag: Manfred Früchtl 2008-01-02

Ausführliche Beschreibung

Als Ursache für die Vertalkung werden vom Porphyrmagma mobilisierte hydrothermale Lösungen angesehen. Auch der umgebende Granit und Phyllit wurde stark chloritisiert oder vertalkt. Durch tiefgreifende Zersetzung der Dolomite entstanden erdige Massen (Mulm) mit eingelagerten Quarz-Kristallen.

Berühmt wurde diese Fundstelle durch seine Quarze, "Sternquarz" und seinen Pseudomorphosen von Talk nach Quarz, nach Calcit und nach Dolomit.

Mineralien (Anzahl: 70)

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Mineral -> micht anerkanntes Mineral
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 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 20. May 2019 - 15:26:27

Mineralbilder (66 Bilder gesamt)

Bergkristall
Aufrufe (Bild: 1346953777): 5579
Bergkristall

Fundort Johanneszeche, Göpfersgrün, Fichtelgebirge, Bildhöhe 3,5 cm

Sammlung: berthold
Copyright: berthold
Beitrag: berthold 2012-09-06
"Speckstein" (Talk) pseudomorph nach Quarz xx
Aufrufe (Bild: 1414944500): 9667
"Speckstein" (Talk) pseudomorph nach Quarz xx

Göpfersgrün b.Wunsiedel/Fichtelgebirge,Bayern: Größe ca.4,5cm

Sammlung: Martin Haubenreißer
Copyright: Haubi
Beitrag: Haubi 2014-11-02
Bergkristall
Aufrufe (Bild: 1257502825): 1456
Bergkristall

Fundort: Johanneszeche bei Göpfersgrün im Fichtelgebirge, Breite ca. 12 cm

Sammlung: berthold
Copyright: berthold
Beitrag: berthold 2009-11-06

Gesteine (Anzahl: 6)

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Aktualität: 14. May 2019 - 14:51:03

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Aktualität: 20. May 2019 - 15:26:27

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Hauser, G. (1952). Der deutsche Speckstein und seine Pseudomorphosen. Aufschluss, Jg.3, Nr.5, S.72-74.
  • Stettner, G. (1959). Die Lagerstätte des Specksteins von Göpfersgrün-Thiersheim im Fichtelgebirge. GEOLOGICA BAVARICA Nr. 42.
  • Red. Aufschluss (1960). Bericht über die 8. Jahrestagung in Wunsiedel/ Fichtelgebirge. Aufschluss, Jg.11, Nr.7, S.202-04.
  • Strunz, H. (1960). Die Kluft- und Drusenmineralien der Fichtelgebirgsgranite. Aufschluss, Jg.11, Nr.9, S.233-52.
  • Fruth, L. (1965). Eine Quarzpseudomorphose nach Quarz. Aufschluss, Jg.16, Nr.2, S.47.
  • Pfannkuch, L. (1971). Grüne Fluoreszenz an Sternquarzen von Göpfersgrün. Aufschluss, Jg.22, Nr.9, S.303.
  • Jakob, H. (1979). Neue Scheelit-Vorkommen in Nordbayern. Aufschluss, Jg.30, H.6, S.187-92.
  • Mayer, C. (1981). Speckstein nach Quarz. Lapis, Jg.6, Nr.11, S.9-11.
  • Schober, W. (1983). Bergkristalle von Göpfersgrün. Lapis, Jg.8, Nr.2, S.33-34.
  • Müller, F.: "Bayerns steinreiche Ecke", 2.Aufl., Oberfr. Verlagsanstalt (Hof), 1984, S.49-59.
  • Pascher, G. & Weiß, S. (1998). Japaner Zwillinge aus Göpfersgrün und Rudolphstein. Lapis, Jg.23, Nr.12, S.25.
  • Meier, S. (2000). Quarzsonderformen aus Nordostbayern und deren Paragenese. Aufschluss, Jg.51, Nr.3, S.167-74.
  • Arlt, T. & Woldert, F. (2001). Neufunde aus den Pegmatiten der Johanneszeche bei Göpfersgrün, Fichtelgebirge. Lapis, Jg.26, Nr.9, S.30-34.
  • Meier, S. (2003). Ende einer langen Bergbautradition: Die Johanneszeche bei Göpfersgrün im Fichtelgebirge. Lapis, Jg.28, Nr.3, S.11-20.
  • Text: Teilweise aus Mineralfundstellen im Fichtelgebirge von Stefan Meier.

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