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Donaustaufer Revier

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Regensburg, Landkreis / Donaustaufer Revier

An­fahrts­be­sch­rei­bung

siehe Karte unter "Ausführliche Beschreibung"

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen, Blindschächte und Tagesschächte

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

GPS-Ko­or­di­na­ten

Die GPS-Koordinaten beziehen sich auf die relevaten Gemeinden im Donaustaufer Flußspatrevier: Donaustauf, Sulzbach an der Donau, Unterlichtenwald und Bach an der Donau.



Donaustauf

WGS 84: 
Lat.: 49,03249234° N, 
Long: 12,20739326° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 1' 56,972" N,
   Long: 12° 12' 26,616" E
Gauß-Krüger: 
R: 4515272,
 H: 5432820
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Sulzbach an der Donau

WGS 84: 
Lat.: 49,02819307° N, 
Long: 12,24031475° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 1' 41,495" N,
   Long: 12° 14' 25,133" E
Gauß-Krüger: 
R: 4517681,
 H: 5432349
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Unterlichtenwald

WGS 84: 
Lat.: 49,05045314° N, 
Long: 12,26100332° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 3' 1,631" N,
   Long: 12° 15' 39,612" E
Gauß-Krüger: 
R: 4519185,
 H: 5434829
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Bach an der Donau

WGS 84: 
Lat.: 49,0226768° N, 
Long: 12,30336175° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 1' 21,637" N,
   Long: 12° 18' 12,102" E
Gauß-Krüger: 
R: 4522294,
 H: 5431752
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6939

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=280
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Verkürzte Pfadangabe

Donaustaufer Revier, Regensburg, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Das Donaustaufer Flußspatrevier


Übersichtskarte

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Gesamtkarte
Gesamtkarte

Gesamtkarte zum Donaustaufer Flußspatrevier.

woelsendorfer

Die Lagerstätte

  • 1989 berichtet Rudolf Geipel, Regenstauf und Dr. Ulrich Hauner, München wie folgt:

    • "Die Flußspatvorkommen des Donaustaufer Reviers liegen am tektonisch stark überprägten Südsaum (Donaurandbruch) der böhmischen Masse. Es handelt sich um hydrothermale Ganglagerstätten, die entweder Kristallgranit I oder mittelkörnigen Granit durchschlagen. Ihr südliches Ende liegt in jener Zone, wo das Nebengestein bereits durch Kataklase geprägt ist. Im Norden werden die Gänge entweder von einer Störungszone abgeschnitten (Sulzbach II) bzw. vertauben knapp vorher oder aber sie gehen bei gleicher Breite in einen reinen Quarzgang über (Gänge des fürstlichen Tiergartens). Die Flußspatgänge streichen N/NNW - S/SSE und sind als Scherspalten der herzynisch verlaufenden Hauptstörung anzusehen, in die aus tieferen Stockwerken Dämpfe und Tiefenwässer aufstiegen, die reichlich Silizium und Fluor mitbrachten. Die Gänge fallen 60 - 80 m nach SW ein. Sulzbach I ist mit 40 NE die Ausnahme. In allen großen Lagerstätten wurden die größten Gangmächtigkeiten in den oberen Stollen und Sohlen angefahren".

Mineralogie

  • 1989 berichtet Rudolf Geipel, Regenstauf und Dr. Ulrich Hauner, München wie folgt:

    • "Fluorit kommt derb in den kleinen Gängen, vor allem im Schönfärbigen Bergwerk in Bach, in herrlichen Färbungen vor, die von dunkelblau über violett, lichtblau, smaradgrün, grasgrün bis grau, gelb und weiß reichen. Die Färbungen sind oft so intensiv, daß farblich sehr gute Anschliffe gemacht werden können. Daneben kommt Fluorit noch in scharfkantigen, gut ausgebildeten Kristallen vor. Mit wenigen Ausnahmen in den Lagerstätten Kittenrain, Royeswiese und Sulzbach II sind die Kristalle durchwegs klein und können nicht mit den großen Würfeln eines Wölsendorfer Reviers konkurrieren, so liegt die durchschnittliche Größe im Bereich einiger Millimeter Kantenlänge bis zur Zentimetergröße, es sind jedoch auch Würfel mit Kantenlängen um die 5 cm gefunden worden. Betrachtet man das gesamte Revier, so ist das Oktaeder die häufigste Kristallform, jedoch treten in einzelnen Lagerstätten wie z.B. im Gang Kittenrain oder in der Fundstelle Royeswiese Würfel häufiger als Oktaeder auf. Neben diesen beiden Hauptformen finden sich noch Rhombendodekaeder - und - allerdings viel seltener - Tetrakishexaederflächen. Besonders häufig sind Kombinationen von Würfel- und Rhombendodekaederflächen."

Mineralien (Anzahl: 33)

Mineralbilder (9 Bilder gesamt)

Achat mit Quarz
Aufrufe (Bild: 1321092874): 2920
Achat mit Quarz

Donaustaufer Revier, Regensburg, Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stufengröße: 6x4x5cm, Fundort: Wildgehege.

Sammlung: Achim
Copyright: Achim
Beitrag: Achim 2011-11-12
Mehr   MF 
Achat mit Quarz
Aufrufe (Bild: 1321092802): 2328
Achat mit Quarz

Donaustaufer Revier, Regensburg, Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stufengröße: 8x7cm, Fundort: Wildgehege.

Sammlung: Achim
Copyright: Achim
Beitrag: Achim 2011-11-12
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Achat
Aufrufe (Bild: 1321092594): 1133
Achat

Donaustaufer Revier, Regensburg, Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stufengröße: 80x55mm, Fundort: Wildgehege.

Sammlung: Achim
Copyright: Achim
Beitrag: Achim 2011-11-12
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Gesteine (Anzahl: 5)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Lehner, Dr. phil. et med. Johannes, "Kur-Büchlein" 1669.
  • Priehäußer, Max: "Die Flußspatgänge der Oberpfalz", in "Z. prakt. Geologie", XVI. Jahrgang, Mh. Juli 1908.
  • Priehäußer, Max: "Z. prakt. Geologie", 32. Jg., 1924.
  • Böttger, E., Berlin: "Beschreibung der Flußspatlagerstätten im Donaurandgebirge", Geol. Meldearbeit. Manusskript Berlin 1925.
  • Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Ber. f.d. Jahr 1924 des Naturw. Vereins Regensburg E. V"., S.1-48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jb. u. Mitt. Oberrheinischen geol. Vereines", Bd.XXV, Jg.1936.
  • Strunz, Prof. Dr. Hugo: "Die Flußspatgänge bei Donaustauf und Wölsendorf", in "ACTA ALBERTINA RATISBONENSIA Regensburger Naturw., Sonderh., 30. Jahrest. D. Min. Ges. 1.-10. August 1952 in Regensburg", Bd.20 - 1951/52 - H.2, S.118-27, Regensburg 1952.
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Bd.2, Bayern", Weise Verlag/München 1977.
  • Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Flußspatrevier von Sulzbach - Bach an der Donau, Bergbau und Mineralfunde", S.117 bis S.123, in "Oberpfälzer Heimat", 27, 1983.
  • Viernstein, Dr. Margret, München: "Der Bergbau in Bayern", S.95 bis 100, in "Geol. Bavarica", Nr.91, München 1987.
  • Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Min. Mag.", Jg.14, Nr.4, S.11-23, April 1989.
  • Jb. deutschen Bergbaus: Jg. 1950, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64 und 1965.
  • J. Bergbau, Energie, Mineralöl und Chemie: Jg.: 1969, 70, 71, 72, 73, 1976/77, 1979/80, 1982/83, 1983/84 und 1984/85.
  • private Aufzeichnungen zum Tagebau Schönfärbiges Bergwerk und zur Stillegung der Grube Bach

Quellenangaben

weitere Literatur

  • Gehrmann, H.L. (1978). Die Hammermühle ist einen Besuch wert. Min.-Mag., Jg.2, H.6, S.389-91.
  • Troll, G. (1975). Bauformen und Gesteine im Moldanubikum des Regensburger und S Oberpfälzer Wald. Aufschluss, Sonderb.26, S.261-76.

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