'._('einklappen').'
 

Grube Baumgartner

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Regensburg, Landkreis / Donaustaufer Revier / Grube Baumgartner

An­fahrts­be­sch­rei­bung

siehe Karte unter "Ausführliche Beschreibung"

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollenbetrieb

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

körnig, stengeliger, radialstrahliger Fluoritgang, im fein- bis mittelkörnigen, meist gleichkörnigen, selten kleinporphyrischen Granit

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Baumgartner. Die GPS-Koordinaten beziehen sich auf den ehemaligen, ungefähren Betriebsort, der aufgrund der Nähe mit den GPS-Koordinaten der Grube Weber identisch ist.



Grube Baumgartner

WGS 84: 
Lat.: 49,03853254° N, 
Long: 12,24307934° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 2' 18,717" N,
   Long: 12° 14' 35,086" E
Gauß-Krüger: 
R: 4517879,
 H: 5433499
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6939

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=2891
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

⚒ Baumgartner, Donaustaufer Revier, Regensburg, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Einige Daten zur Grube Baumgartner


  • 1923 stößt man am Rande des gegen die Donauebene abfallenden Daxberges folgend ( das wäre etwas weiter östlich der Grube Sulzbach I ) noch auf eine Reihe von Schürfstellen von nicht abbauwürdigen Flußspatgängen. Sie alle laufen den bereits beschriebenen Gängen ( die da wären: Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang), Grube Lissat-Kraus und Grube Sulzbach I ) parallel.
  • Erst in der Nähe der Hammermühle trifft man wieder mehrere abbauwürdige Gänge an. Es beuten dort die Firmen Weber und Baumgartner zwei circa 5 m voneinander getrennte Parallelgänge von circa 0,4 m (= Weber) und 0,7 m (= Baumgartner) aus. Die Gangmasse ist hier analog den übrigen Vorkommen.
  • 1922 bis 1926 Besitzer Hans Baumgartner (auch Baumgartner & Co. genannt), der mit 2 bis 15 Arbeitern eine Gesamtförderung von circa 3.000 Tonnen erzielte.
  • 1927 bis 1928 Besitzer Johann Graf, 3 bis 4 Arbeiter, Gesamtförderung 1.454 Tonnen.
  • 1929 bis 1930 Besitzer Wilhelm Weinberger, 5 Arbeiter, Gesamtförderung 520 Tonnen.
  • 1931 bis 1933 Besitzer Johann Amann, 3 bis 4 Arbeiter, Gesamtförderung 425 Tonnen.
  • 1933 berichtet Paul Dorn, Tübingen, zu Nummer "V = frühere Grube Beger" in seiner Karte wie folgt: "Im Gegensatz zu dem Nabburg-Wölsendorfer Revier gehören die dort beibrechenden Mineralien, wie auch der Schwerspat in den Regensburger Flußspatgängen, zu den größten Seltenheiten. Nur in dem kleinen Gang des Begerstollens am Dachsberg findet sich in der Mitte ein 5 - 10 cm breites, dunkelgrüngraues Hornsteinband, das reich an Schwefelkieseinsprengungen ist. Geologisch handelt es sich bei dieser Hornsteinlage um eine Breccie; denn in dem kieseligen Zement finden sich zahlreiche Flußspattrümer."

    • Hinweis dazu: Da der Gang der Firma Weber, siehe dort, nur 40 cm breit war, ist zu vermuten, dass die letztgenannte Textpassage den 70 cm breiteren Gang der Grube Baumgartner betrifft.
    • Hinweis zur Namensgebung "frühere Grube Beger" von Paul Dorn: Dr. Ulrich Hauner, München nennt in seinem Artikel "Das Flußspatrevier von Sulzbach - Bach an der Donau, Bergbau und Mineralfunde", Seite 117 bis Seite 123, in "Oberpfälzer Heimat", 27, 1983 für diese Grube drei verschiedene Bezeichnungen: Karte auf Seite 118 "Baumgartner", im Text auf Seite 120 "Baumgartner & Co." und in der Auflistung auf Seite 128 Grube "Baumgartner - Beger". Wie die einzelnen Namensgebungen zu sehen sind muss hier mal offen bleiben und kann ohne weitere Unterlagen durch das Bergamt in Bayreuth nicht geklärt werden.
  • 1987 nennt Dr. Margret Viernstein, München, in ihren Ausführungen zum "Flußspat", in dem Buch "Der Bergbau in Bayern" auf Seite 97 als Besitzer/Betreiber der Grube den Namen "Beger".
  • Demnach hat Beger die Betriebe Weber, Baumgartner und die darauffolgende Grube Dirnberger übernommen.

Übersichtskarte

  • Für eine größere Darstellung bitte auf die Karte und dann auf Originalgröße klicken !
Gesamtkarte
Gesamtkarte

Gesamtkarte zum Donaustaufer Flußspatrevier.

woelsendorfer

Mineralien (Anzahl: 3)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenCaFFeOSSi
Fluoritr
Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.

Dorn, Paul: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Baumgartner)
M
Pyritr
Dorn, Paul: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.

Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Baumgartner)
M
Quarzr
Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.

Dorn, Paul: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Baumgartner)
M
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 01. Dec 2019 - 17:21:58

Gesteine (Anzahl: 2)

Granitr
Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6939 Donaustauf; Augsburg 2011.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Baumgartner)
G
Hornsteinr
Dorn, Paul: Abhandlung über die \'Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark\', in \'Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines\', Band XXV, Jahrgang 1936.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Baumgartner)
G
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 01. Dec 2019 - 17:21:58

Untergeordnete Seiten

Liste aktualisieren | Anzeigeebene: 2 - 3 - 4 - 5 - Alles aufklappen

Aktualität: 01. Dec 2019 - 17:21:58

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Priehäußer, Max: "Die Flußspatgänge der Oberpfalz", in "Zeitschrift für praktische Geologie", XVI. Jahrgang, Monatsheft Juli 1908.
  • Priehäußer, Max: "Zeitschrift für praktische Geologie", 32. Jahrgang, 1924
  • Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Strunz, Prof. Dr. Hugo: "Die Flußspatgänge bei Donaustauf und Wölsendorf", in "ACTA ALBERTINA RATISBONENSIA Regensburger Naturwissenschaften, Sonderheft, 30. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft 1.-10. August 1952 in Regensburg", Band 20 - 1951/52 - Heft 2, Seite 118 - 127, Regensbrug 1952.
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
  • Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Flußspatrevier von Sulzbach - Bach an der Donau, Bergbau und Mineralfunde", Seite 117 bis Seite 123, in "Oberpfälzer Heimat", 27, 1983.
  • Viernstein, Dr. Margret, München: "Der Bergbau in Bayern", Seite 95 bis 100, in "Geologica Bavarica", Nr. 91, München 1987.
  • Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.

Quellenangaben

Einordnung