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Grube Dirnberger

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Regensburg, Landkreis / Donaustaufer Revier / Grube Dirnberger

An­fahrts­be­sch­rei­bung

siehe Karte unter "Ausführliche Beschreibung"

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollenbetrieb

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

körnig, stengeliger, radialstrahliger Fluoritgang, im fein- bis mittelkörnigen, meist gleichkörnigen, selten kleinporphyrischen Granit

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Dirnberger. Die GPS-Koordinaten beziehen sich auf den ehemaligen, ungefähren Betriebsort.



Grube Dirnberger

WGS 84: 
Lat.: 49,03856067° N, 
Long: 12,24526803° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 2' 18,818" N,
   Long: 12° 14' 42,965" E
Gauß-Krüger: 
R: 4518039,
 H: 5433503
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6939

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=24955
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Dirnberger, Donaustaufer Revier, Regensburg, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Einige Daten zur Grube Dirnberger


  • 1923 stößt man dem Rande des gegen die Donauebene abfallenden Daxberges folgend ( das wäre etwas weiter östlich der Grube Sulzbach I ) noch auf eine Reihe von Schürfstellen von nicht abbauwürdigen Flußspatgängen. Sie alle laufen den bereits beschriebenen Gängen ( die da wären: Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang), Grube Lissat-Kraus und Grube Sulzbach I ) parallel.
  • Erst in der Nähe der Hammermühle trifft man wieder mehrere abbauwürdige Gänge an. Es beuten dort die Firmen Weber und Baumgartner zwei circa 5 m voneinander getrennte Parallelgänge von circa 0,4 m (= Weber) und 0,7 m (= Baumgartner) aus. Die Gangmasse ist hier analog den übrigen Vorkommen;
  • erst der darauffolgende Gang der Firma Dürnberger ( der letzte bauwürdige Gang vor der Grube Sulzbach II ) weicht etwas von der normalen Zusammensetzung ab, denn der Gang enthält nämlich ein 8 - 10 cm breites, körniges, mit Flußspat verwachsenes Schwefelkiesband, das Quarz als Salband hat.

    • Hinweis dazu: 1923 nennt Dr. Franz Drechsler als Besitzer Dürnberger und nicht Dirnberger und Dr. Ulrich Hauner nennt 1983 als Besitzer Dirnberger & Burger.
  • 1987 nennt Dr. Margret Viernstein, München, in ihren Ausführungen zum "Flußspat", in dem Buch "Der Bergbau in Bayern" auf Seite 97 als letzten Besitzer/Betreiber der Grube den Namen "Beger".
  • Demnach hat Beger die Betriebe Weber, Baumgartner und die hier genannte Grube Dirnberger übernommen.
  • zu der hier genannten Grube lassen sich sowohl in alter als auch in neuerer Literatur keine weiteren Angaben finden.

Übersichtskarte

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Gesamtkarte
Gesamtkarte

Gesamtkarte zum Donaustaufer Flußspatrevier.

woelsendorfer

Mineralien (Anzahl: 3)

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Fluoritr
Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Dirnberger)
M
Pyritr
Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.

Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Dirnberger)
M
Quarzr
Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Dirnberger)
M
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Gesteine (Anzahl: 1)

Granitr
Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6939 Donaustauf; Augsburg 2011.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Dirnberger)
G
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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Priehäußer, Max: "Die Flußspatgänge der Oberpfalz", in "Zeitschrift für praktische Geologie", XVI. Jahrgang, Monatsheft Juli 1908.
  • Priehäußer, Max: "Zeitschrift für praktische Geologie", 32. Jahrgang, 1924
  • Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Strunz, Prof. Dr. Hugo: "Die Flußspatgänge bei Donaustauf und Wölsendorf", in "ACTA ALBERTINA RATISBONENSIA Regensburger Naturwissenschaften, Sonderheft, 30. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft 1.-10. August 1952 in Regensburg", Band 20 - 1951/52 - Heft 2, Seite 118 - 127, Regensbrug 1952.
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
  • Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Flußspatrevier von Sulzbach - Bach an der Donau, Bergbau und Mineralfunde", Seite 117 bis Seite 123, in "Oberpfälzer Heimat", 27, 1983.
  • Viernstein, Dr. Margret, München: "Der Bergbau in Bayern", Seite 95 bis 100, in "Geologica Bavarica", Nr. 91, München 1987.
  • Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.

Quellenangaben

Einordnung