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Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang)

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Regensburg, Landkreis / Donaustaufer Revier / Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang)

An­fahrts­be­sch­rei­bung

siehe Karte unter "Ausführliche Beschreibung"

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

kleine Schachtanlage

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

körnig, stengeliger, radialstrahliger Fluoritgang, im porphyrischen, grobkörnigen Granit (Kristallgranit I)

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang). Die GPS-Koordinaten beziehen sich auf den ehemaligen, ungefähren Betriebsort.



Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang)

WGS 84: 
Lat.: 49,03971118° N, 
Long: 12,21780254° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 2' 22,96" N,
   Long: 12° 13' 4,089" E
Gauß-Krüger: 
R: 4516030,
 H: 5433625
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6939

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=2890
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Lissat-Gameier, Donaustaufer Revier, Regensburg, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Einige Daten zur Grube Lissat

  • laut Literaturquelle "Der Bergbau in Bayern" auch Grube Lissat-Gameier genannt
  • um 1923 wird von einer kleinen Schachtanlage gesprochen, die von der Firma Lissat betrieben wird.
  • Diese Anlage förderte einige Zeit, gab aber, als sich in 10 m Tiefe die Qualität des Flußspates, der circa 60 % Ca F2 enthielt, nicht besserte, die Förderung auf.

Übersichtskarte

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Gesamtkarte
Gesamtkarte

Gesamtkarte zum Donaustaufer Flußspatrevier.

woelsendorfer

Mineralogie


  • um 1923 wird der Fluorit als schmutziggrün bis hellviolett gefärbt, äußerst brüchig, von zahlreichen feinen Adern von Lehm durchzogen beschrieben und enthält sehr reichlich Horstein und Quarz. Die Kristalle sind durchweg sehr klein, aber scharf ausgebildet.
  • 1983 werden "Winzige, blaßgrüne und blaue Fluoritkristalle in einigen Drusen, die als Oktaeder, seltener als Würfel und Rhombendodekaeder ausgebildet sind" genannt.
  • alte Schürfe am Dachsberg unweit Reiflding:
  • 1989 wird dazu wie folgt berichtet:

    • "In einem alten Schürfloch konnten auf violett-blauem derben Flußspat sitzend ganze Rasen von gelben Fluorit-Würfeln gefunden werden, die im Durchschnitt Kantenlängen von 4 bis 5 mm aufweisen; jedoch traten vereinzelt auch Kristalle von 1 bis 1,5 cm Kantenlänge auf. Durch die Vielzahl der über- und ineinander verwachsenen Würfel erhalten die Stücke ein treppenartiges Aussehen. Die Würfel sind meist leicht trübe oder durchscheinend, es kommen aber auch durchsichtige Kristalle vor. Interessanterweise finden sich in diesen Würfeln viele Einschlüsse von Hämatit und Pyrit, der Hämatit dabei in Form von schwarzen kugeligen Aggregaten oder von hellroten Ringen, der Pyrit meist in Form undeutlich ausgebildeter Aggregate, aber auch scharfkantiger Würfelchen oder Pyritoeder".

Mineralien (Anzahl: 4)

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Fluoritr
Reiflding Gang: Ulrich Hauner: "Das Flußspatrevier von Sulzbach - Bach an der Donau, Bergbau und Mineralfunde", Seite 117 bis Seite 123, in "Oberpfälzer Heimat", 27, 1983.

Schürfloch am Dachsberg: Rudolf Geipel, Ulrich Hauner: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang))
M
Hämatitr
Schürfloch am Dachsberg: Rudolf Geipel, Ulrich Hauner: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang))
M
Pyritr
Schürfloch am Dachsberg: Rudolf Geipel, Ulrich Hauner: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang))
M
Quarzr
Dr. Franz Drechsler: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang))
M
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Gesteine (Anzahl: 2)

Granitr
Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6939 Donaustauf; Augsburg 2011.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang))
G
Hornsteinr
Dr. Franz Drechsler: \'Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge\'. in \'Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V\'., Seite 1-48, Regensburg 1925
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Grube Lissat-Gameier (Reiflding-Gang))
G
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Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
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 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Priehäußer, Max: "Die Flußspatgänge der Oberpfalz", in "Zeitschrift für praktische Geologie", XVI. Jahrgang, Monatsheft Juli 1908.
  • Priehäußer, Max: "Zeitschrift für praktische Geologie", 32. Jahrgang, 1924
  • Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Strunz, Prof. Dr. Hugo: "Die Flußspatgänge bei Donaustauf und Wölsendorf", in "ACTA ALBERTINA RATISBONENSIA Regensburger Naturwissenschaften, Sonderheft, 30. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft 1.-10. August 1952 in Regensburg", Band 20 - 1951/52 - Heft 2, Seite 118 - 127, Regensbrug 1952.
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
  • Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Flußspatrevier von Sulzbach - Bach an der Donau, Bergbau und Mineralfunde", Seite 117 bis Seite 123, in "Oberpfälzer Heimat", 27, 1983.
  • Viernstein, Dr. Margret, München: "Der Bergbau in Bayern", Seite 95 bis 100, in "Geologica Bavarica", Nr. 91, München 1987.
  • Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.

Quellenangaben

Einordnung